3. Spieltag vs Rüttenscheider SC 3:0 (0:0)

Die Steeler Reserve ging als klarer Favorit ins Spiel gegen den Rüttenscheider SC. Nach den beiden Auftakterfolgen gegen Bredeney (4:1) und Burgaltendorf III (3:2) sollte auch im dritten Saisonspiel ein Dreier her.

 

Dieser Anspruch spiegelte sich zu Beginn des Spiels zumindest in optischer Überlegenheit wider. Rüttenscheid überließ der Heimmannschaft den Ball und zog sich tief in die eigene Hälfte zurück. Steele machte das Spiel. Vor allem über links konnte man sich mehrmals bis zum Sechzehner durchkombinieren.

Die größeren Spielanteile konnte Steele aber zu selten in hochkarätige Chancen ummünzen. In den meisten Spielzügen fehlte gerade im letzten Drittel Tempo, Genauigkeit und der unbedingte Wille ein Tor zu erzielen. Neben einigen harmlosen Abschlüssen aus der Distanz, kam nur Cedrik Kolbe zu einem unbedrängten Torschuss. Als er nach einem Ball in die Spitze frei vor dem Rüttenscheider Kasten auftauchte, konnte Torwart Abdul Latif Inusah jedoch stark parieren.

 

Das Spiel plätscherte fortan nur noch vor sich hin. Steele verlor noch mehr Tempo und Präzision im Spielaufbau und ließ auch im defensiven Umschaltspiel jegliche Konsequenz vermissen. Trainer Walied Samadi reagierte bereits vor der Halbzeit und brachte Tobias Reinders für den glücklosen Rasho Miro um in der Offensive neue Impulse zu setzen.

 

In dieser Phase versuchte der Gast aus dem Walpurgistal durch lange Bälle auf Kapitän und Torjäger Marcel Bertz für Gefahr zu sorgen. Das stellte die Steeler Defensive aber vor keine großen Probleme. Nur einmal musste sich das Team bei Keeper Patrick Otte bedanken. Der ballgewandte Spielertrainer Helmut Bergmann wurde 30 Meter vorm Tor nicht hartnäckig genug gestört und chippte den Ball über die Abwehrreihe in den Lauf von Michael Krause. Schlussmann Otte machte den Winkel klein und parierte den einzigen gefährlichen Rüttenscheider Abschluss.

 

Es ging torlos in die Halbzeitpause. Nach einer Brandrede vom Trainer, startete Steele mit einem weiteren Wechsel in die zweiten 45 Minuten. Yannick Hoffstadt kam für Julian Heise in die Partie und zog nun im zentralen Mittelfeld die Fäden.

Aufgeweckt von der Halbzeitansprache kam Steele mit viel Wucht aus der Kabine. Bereits in der 46. Minute konnte das Team vom Langmannskamp die Führung erzielen. Nach einem kurz ausgeführten Eckball zog Max Wiesznewski in den Sechzehner und legte den Ball in die Mitte, wo Routinier Ali Zein aus einem Meter keine Probleme hatte den Ball mit der Hacke im Tor zu versenken.

 

Auch nach dem 1:0 spielte Steele wesentlich zielstrebiger nach vorne, doch die Abschlüsse blieben vorerst zu harmlos. Rüttenscheid spielte nach dem Rückstand offensiver und versuchte den Steeler Spielaufbau früh zu stören. Das führte zwar nicht zu zwingenden Chancen, das Spiel wurde aber ausgeglichener.

 

Erst die Einwechslung von Alexander Samedi für den Torschützen Ali Zein bracht wieder Schwung ins Offensivspiel der Gastgeber. Samedi krönte seine engagierte Leistung zwei Minuten nach seiner Einwechslung mit dem Treffer zum 2:0. Torwart Inusah antizipierte zuerst stark einen Ball in die Spitze, Tobi Reinders hakte aber nach und konnte den Ball vom Fuß des Keepers zu Alex Samedi spitzeln.

Der blieb cool und lupfte den Ball nach einem kurzen Dribbling mit links ins leere Tor.

Das Spiel war damit noch nicht entschieden, denn Rüttenscheid warf alles nach vorne. Zweimal kam Marcel Bertz nach Hereingaben frei zum Abschluss, vergab aber beide Chancen deutlich.

 

Steele beschränkte sich zunehmend auf Konter, konnte diese aber nicht erfolgreich zuende spielen. Erst in der 83. Minute machte Cedrik Kolbe den Sack zu. Nach einem Tempo-Gegenstoß legte Flitzer Abdul Amini den Ball quer zu Kolbe, der souverän ins linke Eck einschob.

 

Im Nachgang kam es noch zu einigen, zum Teil sehr klaren, Tormöglichkeiten für Steele, es blieb aber beim 3:0.

 

Nach einer äußerst schwachen ersten Hälfte, reichte die Leistungssteigerung in Halbzeit zwei und eine starke Ersatzbank aus um den Dreier einzufahren. Alles in allem ein verdienter Sieg, der höher hätte ausfallen müssen. Doch auch über einen Rüttenscheider Treffer hätte sich Steele nicht beschweren können.

 

Im nächsten Spiel geht es für die Samadi-Elf am Sonntag, den 08.09. um 12:30 Uhr nach Hattingen gegen die Sportfreunde Niederwenigern III. Das Spiel wird der erste Härtetest der Saison, denn auch die „Wennischen“ sind verlustpunktfrei gestartet.

GENO-Cup Viertelfinale vs SC Velbert 1:3 (0:3)

Zusammenfassung der 1. Halbzeit von Powerplay TV

GENO-Cup 3. Spieltag vs Werden-Heidhausen 0:2 (0:0)

GENO-Cup 2. Spieltag vs SV Burgaltendorf II 2:0 (1:0)

GENO-Cup 1. Spieltag vs SF Niederwenigern 1:1 (0:0)

Steeler Teufel

Provinzial Lars Kunze