Vereinschronik 1903 - 2016

 

Die Vereinsgründung:

 

Wenn heute ein Junge oder ein Mädchen Fußball spielen will, melden ihre Eltern sie bei einem der vielen Vereine in Essen an. Selbst vierjährige jagen inzwischen dem runden Leder mit mehr oder weniger Talent nach.

Das war nicht immer so. Vor über 100 Jahren gehörte schon viel persönlicher Mut dazu, sich zum Fußballspiel zu bekennen. Anfeindungen von Lehrern, Lehrherren oder auch Kirchenvertretern machten es nicht leicht. 13 junge Männer in der damals noch selbstständigen Stadt Steele hatten den Mut, Der Ballspiel-Verein 03 Steele wurde gegründet. Übrigens noch vor den später berühmten Vereinen wie Schalke 04 und Borussia 09 Dortmund.

Steele 1903, im Gründungsjahr es SC Steele 03/20 (damals BV 03 Steele):

 

 

Wie sah es damals in Steele aus, als die 13 jungen Männer einen Fußballverein gründeten, drei Jahre nach Gründung des Deutschen Fußball-Bundes?

Die Einwohnerzahl lag bei 12.500, es gab 6 Gasthöfe, 153 Pferde, 23 Rindviecher, 426 Schweine, 220 Ziegen, 2029 Hühner, 1233 Obstbäume. Die Schulden der Stadt beliefen sich damals auf 1,5 Millionen Mark. Der Lohn der Bergleute stieg je Schicht auf 5,33 Mark.

 

Die Anfänge der jungen Kicker waren beschwerlich. Niemand hätte sich vorgestellt, dass der BV Steele 03 einmal der Verein mit der längsten Zugehörigkeit zur Bezirksklasse werden sollte- über 50 Jahre. Damals schneiderten die Mütter aus Stoffresten die Trikots und knielangen Hosen, richtige Fußballschuhe waren die Ausnahme. Die ersten Freundschaftsspiele gegen Kupferdreh, Westfalia Herne oder Kray 04 brachten Siege und Zulauf.

Zwei Jahre nach der Gründung bereits die Meisterschaftsspiele. Erster Platz nach Abschluss der Saison, doch an den Ausscheidungsspielen für den Aufstieg konnte der BV Steele nicht teilnehmen. Es fehlte das Geld für die Fahrten.

Im Jahre 1909 dann der erste eigene richtige Sportplatz in den Ruhrwiesen: Noch ohne Umkleiden, ohne Duschen. Das geschah in den Kellerräumen des Vereinslokals. Mit Kaltwasser.

Der erste Weltkrieg unterbrach den Sportbetrieb, die Vereinsmitglieder hielten zusammen. Und am 3. Januar 1920 trafen sich alte und neue Mitglieder des Ballvereins im Lokal Rockowitsch zur ersten Versammlung. Fußball galt inzwischen nicht mehr als verpönt. Auch Gymnasiasten der Carl-Humann-Schule brauchten keinen Ärger mit Lehrern zu befürchten- was Rang und Namen hatte in der Stadt Steele, gehörte zum Verein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Satzung des BV Steele 1903

1.Mannschaft 1923

 

 

1922 ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte. In den Ruhrwiesen, direkt hinter der Brücke am Bahndamm, ein richtiger Platz. Der hatte nur einen Nachteil: Bei Hochwasser fanden keine Spiele statt. Bei Lokalspielen aber säumten die Zuschauer das Spielfeld bis hinauf zu den Bahngleisen.

 

In den „Golden Twenties“ kam auch der sportliche Erfolg. Aufstieg in die Bezirksklasse. Jugendmannschaften sorgten für einen Unterbau. Selbst Hockey wurde gespielt., kurze Zeit bestand auch eine Leichtathletik-Abteilung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wieder ein Neubeginn, 1947 bereits wieder der Aufstieg in die Bezirksliga, später Abstieg, 1954 wieder Aufstieg.

1.Mannschaft 1953

 

 

1957 dann der Umzug des Vereins zum Langmannskamp. Umkleidekabinen und Duschen mit Warmwasser standen zur Verfügung. Die Jugendabteilung nahm einen nicht erhofften Aufschwung. Jungliga und A-Jugend spielten um die Niederrhein-Meisterschaft.

Jungliga (nochin den Ruhrwiesen, wenige Zeit vor dem Umzug, zum Langmannskamp)

 

 

Unter welchen Bedingungen vor 50 Jahren gespielt wurde, zeigen zwei kleine Randnotizen. Die C-Jugend stand im Endspiel um die Stadtmeisterschaft gegen Tus Helene. Mit der Straßenbahn ging es nach Altenessen. Um ein Fahrproblem ging es auch beim zweiten Beispiel: Die Mannschaft stand vor dem Vereinslokal, doch es kam keine Straßenbahn, kein Bus. Ein Bäckermeister aus dem Verein sah die Jungen und ließ die Elf in die Brötchenpaletten klettern.

Mehlbestäubt kamen sie in Heisingen an und gewannen.

C-Jugend 1958

 

 

In den 60er Jahren einer der weiteren sportlichen Höhepunkte des Vereins. 29 Spieltage lang Tabellenführer in der Bezirksklasse. Am letzten Spieltag das alles entscheidende Treffen gegen BV Altenessen, den Tabellenzweiten. Vor über 1000 Zuschauern gab es kein Happyend für die Steelenser, der Aufstieg wurde verpasst, um einen einzigen Punkt.

Das sportliche Auf und Ab ging weiter. In den 70er Jahren Abstieg, ein Jahr später Aufstieg. Hier gilt es, stellvertretend für viele, die mithalfen den Verein zu führen, einen Namen zu nennen: Heinrich Grundmeier. Über 40 Jahre lang sammelte er eine Vereinchronik zusammen, mit Zeitungsausschnitten, Spielberichten, Fotos, Vereinsfesten, Ausflügen. Leider ist diese Chronik in den letzten Jahren ausgeliehen worden und seitdem nicht wieder aufgetaucht. Schade.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Titelseite der Festzeitschrift im Jahre 1973 zum 70jährigen Jubiläum.

1.Mannschaft 1973

 

 

1977 ein wichtiges Jahr: Zusammenschluß mit DJK Wacker Steele 1920. Die Anfangserfolge waren beachtlich, erfreulich. Doch ein paar Jahre später der sportliche Niedergang. Hier soll nicht nach Gründen gesucht werden, warum das so kam. Vielmehr muss denen gedankt werden, die in den schwierigen Zeiten, es kam sogar zu Entscheidungsspielen um den Verbleib in der Kreisliga A, sich bereit erklärten den Verein zu führen.

Es war eine lange Durststrecke für den Verein, bis er wieder in der Bezirksliga spielte. Doch dann ging es rasant aufwärts. Dem Aufstieg in die Bezirksliga 1995 folgte nur zwei Spielzeiten später der Aufstieg in die Landesliga. Über 90 Jahre hatte der Verein davon geträumt. In den 90er Jahren dann endlich das Ziel erreicht. Eine gute Mannschaft, ein gutes Trainergespann und eine rührige Vereinsführung sorgten für den Höhenflug.

1.Mannschaft 1997 Aufstieg in die Landesliga

 

 

Zeitgleich mit dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga 1995 feierte auch die 2.Mannschaft des SC Steele 03/20 ihren größten Erfolg, den Aufstieg in die Kreisliga A.

2.Mannschaft 1995 Aufstieg in die Kreisliga A

 

 

Von 1995-2005 spielte die 2.Mannschaft des SC Steele 03/20 durchgehend in der Kreisliga A. Mit der Zusammenlegung der beiden Kreisliga A-Gruppen, kam es zum Abstieg in die Kreisliga B. Dort soll nun eine neue junge Mannschaft aufgebaut werden, um vielleicht nochmal zurück in die neue, eingleisige, Kreisliga A zu kommen.

2.Mannschaft im Jubiläumsjahr 2003

Zweimal zwei Jahre Landesliga, das war die Bilanz, die sich sehen lassen konnte, denn nach dem Abstieg aus der Landesliga 1999 erfolgte der direkte Wiederaufstieg und ein erneutes 2-jähriges Gastspiel unserer 1.Mannschaft in der Landesliga.

1.Mannschaft 2000 Aufstieg in die Landesliga

 

 

Eine Mischung aus überdurchschnittlichen Spielern und kompromisslosen Kämpfern sorgte dafür, dass der Langmannskamp auch bis zum Niederrhein ein gefürchteter Platz wurde. Es wurde eine Zeit, in der der Kamp sonntags für viele Fußballfreunde aus Steele und Umgebung ein Muss wurde.

 

Die Mannschaft spielt mittlerweile wieder in der Bezirksliga und zwar eine gute Rolle. Der Umschwung war nicht einfach, jetzt sorgen junge Leute aus der eigenen Jugend dafür, dass die Zukunft des Vereins wieder rosiger aussieht.

Aufstieg der 2.Mannschaft in die Kreisliga A 2009

 

 

2008/2009 schaffte unsere 2.Mannschaft mit ihrem Trainer Udo Kantert die Rückkehr in die Kreisliga A. Die Kreisliga A ist mittlerweile eingleisig und somit dürfte der erneute Aufstieg als größter Erfolg der 2.Mannschaft in der Vereinsgeschichte gewertet werden. Nach einem spannenden Fernduell im Aufstiegsrennen mit dem SV Isinger musste die Entscheidung am letzten Spieltag im direkten Vergleich fallen. An der Wolfskuhle konnte unsere Mannschaft den 0-1 Rückstand zur Pause mit einer tollen Leistung im zweiten Spielabschnitt in ein hochverdientes 4-1 drehen und damit den Aufstieg feiern.

Gründung der ersten Damenmannschaft 2009

 

 

In der Saison 2009/2010 geht erstmals eine Damenmannschaft für den SC Steele 03/20 auf Punktejagd. In der Saison 2011/2012 und 2012/2013 gelang unseren Frauen jeweils das Double aus Meisterschaft und Kreispokal. In der Saison 2013/2014 werden unsere Frauen erstmals in der Landesliga auf Punktejagd gehen.

1. Frauenmannschaft Saison 2012/2013

Fusion im Jahr 2012

 

Nach der Spielzeit 2011/12 fusionierten die beiden Steelenser

Traditionsvereine Sportfreunde Steele 09 und der Sportclub

Steele 03/20.

 

Der Grund: Die Platzanlage Ruhrau wurde von der Stadt Essenaufgegeben.

Dort sollten Gewerbebetriebe angesiedelt werden.

Dafür sollte der Langmannskamp großzügig zu einer Bezirkssportanlage umgebaut werden mit einem neuen Umkleidehaus.

Die Vereinsverantwortlichen beider Vereine  handelten schnell

und vorausschauend – sie schlossen sich zusammen, spielen heute unter dem Namen „Spielvereinigung Steele 03(09 auf der Anlage an der Steeler Straße.

Dafür erhielt die Anlage drei Kunstrasenplätze. Mit Hilfe von Politikern und Verwaltung entstand eine Sportanlage, die sich sehen lassen kann.

2012 wurde die neue Spielstätte offiziell  eingeweiht.

 

An dieser Stelle lohnt sich ein Blick zurück. Denn beide Vereine hatten in ihren über 100jährigen Geschichte viele Gemeinsamkeiten.

Und das betraf vor allem in  den Anfängen die Frage nach einem Sportplatz.

 

Die  Sportfreunde 09 hießen im Gründungsjahr noch „Ballspielverein Alemannia Horst-Eiberg, spielten auf einem Feld am Horster Pastorat, fusionierten 1911  mit einem anderen Steeler Verein zu „Sportverein Königsteele-Horst“.

Nach dem 1. Weltkrieg  standen die „09er“ wieder vor der leidigen Platzfrage.

Sie griffen zu Spaten und Hammer, schufen 1919 an der heutigen Augenerstraße eine Anlage, fusionierten 1920 mit dem benachbarten Verein „Union Königssteele“ zu „Sportfeunde 09 Essen-Steele“.

Übrigens: Trainer in diesen Jahren war kein Unbekannter: Nationalspieler Ernst Kuzorra, er sorgte für einen weiteren Aufstieg in die A-Klasse..

 

Erneut gab es Probleme mit dem Sportplatz. Wieder ein Umzug. Ein Jahr hatten die Mitglieder des Vereins benötigt, um aus einem Brachland die eigene „Kampfbahn Ruhrau“ zu errichten.

 Sie hatten von der damals noch freien Stadt Steele einen Geröll- und Schuttplatz

angepachtet, bewegten 2600 Kubikmeter Erdreich, errichteten einen 800 Quadratmeter umfassenden Bretterzaun mit Betonpfeilern, legten eine Laufbahn um das Spielfeld, säten Rasen und stellten die Fußballtore auf.

Rund 25000 Reichsmark hatte Steele 09 durch Gönner und Kredite aufgebracht, den Rest besorgten die Mitglieder durch Eigenleistungen Einweihung war 1929.

 

In den folgenden Jahren spielte Steele eine gute Rolle im Fußball, musste wie viele andere Vereine Verluste durch den 2. Weltkrieg erleiden, den ruhenden Spielbetrieb überstehen.

Bereits 1945 rollte wieder der Ball, ein Jahr später, 1946, wieder ein Kraftakt:

Die durch Bomben völlig  zerstörte „Kampfbahn Ruhrau“ wurde in Eigenregie

wieder spielfähig gemacht.

 

In den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sorgten die „09er“ für Aufsehen, wurden  1956 Pokalsieger auf Stadtebene.

Und das lag an einem mutigen Schritt.

 Zu dieser Zeit war es normal, nach der  A-Jugend in der „Jungliga“zu spielen, um dann drei Jahre später auch offiziell in der Seniorenmannschaft kicken zu können.

Die Steeler Sportfreunde machten es anders: Die komplette A-Jugend wurde 1.

Mannschaft, spielte einen völlig neuen Stil mit viel Tempo und Risiko.

Und war sehr erfolgreich damit.

 

Auch die Zahl der Jugendmannschaften stieg.

Um das zu verstehen muss man sich Steele  zu dieser Zeit vorstellen.

In Steele gab es damals viele Fußballvereine, die um fußballbegeisterte Jungen warben: Sportfreunde Steele 09, BV 03 Steele, TuS Rott, Wacker Steele, Preußen Steele, FC Eiberg , TC Freisenbruch, Rheinland 06 und  ESV 99.

 

Und jeder Verein hatte sein  „Stammland“. Wer damals rund um den Steeler  Hauptbahnhof wohnte, meldete sich wie alle Jungs rund um Bergstraße und Augenerstraße in der Ruhrau bei Steele 09 an.

Das führte manchmal zu heute nicht mehr vorstellbaren Problemen.

Als der Schreiber dieser Zeilen, damals Spieler bei Steele 09, 1958 von der Bergstraße zur Henglerstraße umzog, wollte er auch mit den anderen Jungs auf dem damaligen Bolzplatz  an der Henglerstraße mitspielen.

 

Es war Januar und kalt, er stand frierend am Rand des kleinen Spielfeldes, wo rund 14 Kinder seines Alters kickten. Er wartete und  wartete. Drei Tage stand er am Rand, bis er den Mut hatte und fragte

„Warum kann ich nicht bei euch mitspielen. Ich bin doch auch Fußballballer, spiele bei Steele 09“.

Die Antwort der beiden Wortführer war eindeutig: „Natürlich wissen wir, dass du Fußballer bist. Du spielst aber bei 09. Hier ist 03-Land“.

 

Was tun? Er musste sich mitten in der Saison bei Steele 09 abmelden und beim BV 03 Steele anmelden. Der damalige Jugendleiter Jupp Wieners sorgte für die Regularien, ein paar Wochen später spielte er im Trikot von „03“ und wunderte sich, dass er nicht bei den „Schülern“ war, sondern bei den „Knaben“, wie damals die Altersklassen eingeteilt waren.

 

Bambinis, F- und E-Jugend (alle unter 10 Jahren) gab es noch nicht.

Seine Mitspieler klärten ihn auf: „Das macht der Jupp mit jedem Neuen. Er will erst mal sehen, ob er wirklich Fußballspielen kann“.

Nach vier Wochen spielte er endlich in der Schülermannschaft.

 

Doch zurück zu Steele 09, zu den Erfolgen Anfang der 60er Jahre mit den  „jungen Wilden“, wie es damals hieß. Die Kehrseite des neuen 09-Stils: innerhalb kurzer Zeit wurden mehrere Spieler der 1. Mannschaft abgeworben von anderen Vereinen. Das Ergebnis: Abstieg.

 

Es folgten Aufstiege und Abstiege, glorreiche und  deprimierende Zeiten.

Bis die Stadt Essen 1978 beschloss, die Ruhrau-Amlage dem Erdboden gleichzumachen. Im Rahmen der Steeler  Sanierung  sollte hier eine neue Ruhrbrücke von Überruhr nach Steele mit  einer vierspurigen Straße gebaut werden.

 

Das wäre das Ende des Vereins gewesen. Aber die „09er“ wehrten sich.

Innerhalb  kurzer Zeit sammelten sie unter dem Motto „Rettet den Sportplatz Ruhrau“ 5203 Unterschriften gegen den Bau dieser Straße.

Mit Erfolg. Die Stadt plante um, die neue Brücke und die Straße wurden nie gebaut. Die Sportfreunde 09 hatten den Kampf gegen den „Goliath Stadt“ gewonnen.

 

Auch auf und am Platz ging es aufwärts. Der Platz erhielt neue Umkleiden, sogar eine Flutlichtanlage. Die 1. Mannschaft stieg nach einem spannenden Entscheidungsspiel gegen Ballfreunde Süd sogar in die Bezirksliga auf,  konnte sich aber nicht halten.

 

Es folgten wieder Höhen und Tiefen. 1991 verschwand der ehrwürdige, jedoch kaum bespielbare Rasenplatz – ein neuer Aschenplatz wurde angelegt.

Es gab jetzt sogar Mädchen- und Damen-Mannschaften, die sehr erfolgreich waren. Das sportliche Auf und Ab blieb den 09ern in den folgenden Jahren nicht

erspart. Trainer wurden entlassen, neue geholt.

Es wurde gehofft auf bessere Zeiten.

 

Und dann sorgte die Stadt Essen mit ihrem Beschluss wieder für Trauerstimmung, die  „Kampfbahn Ruhrau“ endgültig aufzugeben.

Sie musste Platz machen für Kleinbetriebe, die sich hier ansiedeln sollten.

Das ist inzwischen schon lange her – aber bis jetzt hat sich auf der „Ruhrau“ noch

nichts getan.

 

Die Fusion mit dem zweiten bestehenden Verein in Steele war die Lösung

aller Probleme. Das sehen heute auch die vielen alten „09er“, die über Jahrzehnte dem Verein die Treue gehalten haben.

Auch sie freuen sich über die  sportlichen Erfolge von „Steele 03/09“, loben die Arbeiten an Platz und Umkleiden der vielen freiwilligen Helfer, sehen im inzwischen 6 Jahre alten „neuen Verein“ gut vertreten.

Und das sieht man auch bei den Spielen der vielen, vielen Mannschaften, für die der Langmannskamp jetzt Heimat ist.

 

Im ersten Jahr der Fusion konnten die Kicker(innen) sportliche Erfolge feiern.

So wurden die 2. Alten Herren Vizemeister im Essener Stadtpokal. Im Endspiel unterlag man der SpVg Schonnebeck am heimischen Langmannskamp mit 0:1.

Die 1. Damenmannschaft stieg in die Landesliga auf und gab auch in dieser Saison keinen Punkt in der Meisterschaft ab. Im Kreispokalendspiel wurden die Sportfreunde 07 Essen mit 5:1 besiegt.

 Die 2. Herrenmannschaft schaffte den Wiederaufstieg in die Kreisliga A. Es war ein hartes Stück Arbeit für das Team der Trainer Carlo Allievi und Ralf Menkhorst. Der punktgleiche SV Isinger Kray konnte das 1. Entscheidungsspiel an der Wendelinstrasse in Leithe mit 4:1 gewinnen.

Nur eine Woche später vor erneut 500 Zuschauer war unsere Elf erfolgreicher. Mit einem 1:0 Sieg durch den Treffer von Antonios Bingker über TC Freisenbruch war der Aufstieg perfekt.

Die Saison 2013/14 in der Zusammenfassung

 

Die 1. Herren Mannschaft ging mit großer Vorfreude in die neue Saison,

17 Essener Vereine bildeten die Gruppe 4. Aufgrund der Ligenreform mußten 6 Mannschaften den Gang in die Kreisliga A antreten.

Der Start in die Saison war durchschnittlich, nach 5 Spieltagen bewegte sich die Elf im  Mittelfeld der Tabelle. Im Herbst durchlebte das Team eine Durststrecke, nach der 0:1 Niederlage beim ETB II am 12. Spieltag stellte Frank Boeder sein Amt zur Verfügung. Thomas Müller und Markus Niemann übernahmen als Interimscoaches und holten bis zur Winterpause 10 Punkte. Der Kontakt zum rettenden Ufer war hergestellt. In der Winterpause sorgte die Tgd. Essen-West für eine Story, die man so noch nie erlebt hatte. Günther Weihrauch, 1. Vorsitzender des Vereins, meldete die Mannschaft vom Spielbetrieb ab. Doch die Mitglieder wollten diese Entscheidung nicht akzeptieren, legten erfolgreich Einspruch ein, so daß eine neu formierte Elf wieder zur Rückrunde antrat. Ein Novum im Amateurfußball.

Nach der Winterpause coachte Dirk Möllensiep die Mannschaft. Die Leistung war weiterhin recht schwankend. Eine lange Liste an verletzten- und gesperrten Spielern sorgte für eine Niederlagenserie, die Elf holte in den vorentscheidenden Wochen im Abstiegskampf aus 7 Begegnungen nur 1 Punkt.

Auch 9 Punkte aus den letzten 4 Partien waren zu wenig.

Nach 19 Jahren Bezirks- und Landesligafußball steigt der Verein, punktgleich aber mit der schlechteren Tordifferenz gegenüber Adler Frintrop, in die Kreisliga A ab.

 

Die 2. Herren Mannschaft stieg nach nur 1 Jahr ebenfalls ab.

Die Saison begann gut. Der 1. Sieg konnte am 2. Spieltag mit dem 2:1 Erfolg über den SV Burgaltendorf erzielt werden, die Elf spielte als Aufsteiger eine gute Rolle, punktete fleißig und war auch gegen die Ligafavoriten auf Augenhöhe.

Beim SV Kray 04 verlor das Team äußerst unglücklich mit 3:4. Die Truppe von Carlo Allievi und Ralf Menkhorst belohnte sich nach der Hinserie mit dem 11. Platz bei 19 Punkten.

Nach der Winterpause gab es den großen Einbruch. Mehrere Langzeitverletzte konnten die Saison nicht mehr spielen, der Substanzverlust war zu groß.

Die Folge: 11 Niederlagen in Serie. Erst Ende April wurde beim SV Leithe an der Wendelinstrasse mit dem 3:2 Sieg 3fach gepunktet.

In der Rückrunde belegte die Elf Abstiegsplatz 17 mit 6 Punkten. Da 4 Vereine aus dem Südosten aus der Bezirksliga abstiegen, reichte der 15. Tabellenplatz auch sportlich nicht.

 

Im Oktober ging erstmalig eine 3. Senioren Mannschaft für die SpVgg an den Start.

Sascha Stiller betreute das Team in der Kreisliga C.

Die Begegnungen wurden von November an nachgeholt, am Ende der Hinrunde stand der 3. Platz zu Buche.

Vor allem auswärts war das Team mit 29 Punkten sehr erfolgreich, hinzu kamen 22 Punkte, die am Langmannskamp gesammelt wurden.

Am ende eines organisatorisch recht aufwendigen Jahres wurde die 3. Tabellenfünfter. Zur neuen Saison 2014/15 wurde die Mannschaft nicht mehr gemeldet.

 

Unsere 1. Frauen Mannschaft setzte die Erfolgsserie nahtlos fort.

An die Spielweise in der Landesliga tastete sich die Moos-Elf langsam heran.

Nach und nach sammelte man Punkte im Abstiegskampf, was zum Ende der Hinrunde Platz 6 mit 15 Punkten bedeutete.

Nach der Winterpause lief es wie an der Schnur gezogen. Basis der Erfolgsserie war die Heimstärke: am Langmannskamp wurde 30 von 44 Punkten geholt.

In der Rückrunde verlor die Mannschaft nur 1 Spiel, gegen den Aufsteiger Spvg Schonnebeck. Ein nie erwarteter 2. Tabellenplatz krönte eine starke Saison.

Im letzten Pflichtspiel konnten unsere Frauen zum dritten Male nacheinander das Double gewinnen. Der SV Leithe wurde im Pokalendspiel mit 3:1 besiegt.

 

Unsere 2. Frauen Mannschaft spielte eine gute Saison.

Nach 24 Spielen (11/1/12) landete das Team erstmals unter den Top 10 auf Rang 8. Zwar verlor man zweimal recht hoch, konnte aber im Vergleich zur Vorsaison häufiger jubeln und siegen.

Die Elf entwickelte sich im Laufe der Saison durchweg positiv, steigerte sich und holte  mehr Punkte in der Rückserie.

 

1. Frauen nach dem Pokalsieg vom 29.06.2014

Die Zusammenfassung der Saison 2014/15

 

Die 1. Herren Mannschaft startete mit 20! Vereinen in die beste Kreisliga A ever.

Hoch gehandelt wurden neben den drei Bezirksligaabsteigern auch der RSC Essen und Yurdumspor Essen.

Zum Auftakt besiegte unser Team den FSV Kettwig mit 4:1. In den folgenden Spielen stotterte der Motor der SpVgg und es gab zwei Niederlagen ( 0:1 bei ESG 99/06 und 0:2 gegen SuS Niederbonsfeld). Am 4. Spieltag bedeutete Rang 14 die schlechteste Platzierung der gesamten Saison.

Im weiteren Verlauf fing sich die Mannschaft, ließ aber auf Asche beim 0:0 gegen Sportfreunde 07 und beim SV Kray 04 (1:1) Punkte liegen.

Es waren die einzigen Unentschieden der kompletten Spielzeit. Mit 2:4 in Kupferdreh verlor man kurz vor Weihnachten ein drittes Spiel. Die Hinserie beendete die Elf bei drei Punkten Rückstand auf die SG Kupferdreh-Byfang auf Platz 2. Zur Rückrunde konnte man mit Christian Cronberger, Sebastian Teutscher und Marco Glenz den Kader verstärken.

Am 21. Spieltag übernahm die Elf den Platz an der Sonne und gab ihn nicht mehr her. Das spektakulärste Spiel der Saison stand beim Spitzenspiel in Kupferdreh auf dem Programm. Nach 61 Minuten führte unser Team mit 3:0, was eine Art Vorentscheidung im Aufstiegsrennen bedeutet hätte.

In der 94. Minute, mit dem letzten Ballkontakt gewann der Gastgeber dieses Spiel mit 4:3 und wahrte seine Ambitionen.

Doch auch dieses Wahnsinnsspiel nutzte dem einzigen Verfolger nichts mehr.

Die SpVgg spielte bemerkenswert konstant und auf hohem Niveau erfolgreich.

In allen Statistiken ( beste Heim- und Auswärtsbilanz, wenigsten Gegentore, meist erzielte Tore) gab es Platz 1.

So war es nur eine Frage der Zeit, wann die Meisterschaft unter Dach und Fach war. Am vorletzten Spieltag wurde der SV Leithe 19/65 mit 5:0 bezwungen und die Festtage konnten beginnen.

Im letzten Kreisligaspiel dieser Mammutsaison gewann der Meister gegen den Absteiger ETB II mit dem Rekordergebnis von 17:3.

Der Wiederaufstieg in die Bezirksliga war ein hartes Stück Arbeit, für das sich alle Verantwortlichen völlig zu Recht belohnten.

 

Die 2. Herren Mannschaft wurde zur neuen Saison ebenfalls neu aufgestellt.

Michael Wiederhold, Marc Rautenberg und Beppo Brehm übernahmen das Team nach dem Abstieg. Der Start in die Saison lief schlecht.

Nach 9 Spielen hatte die SpVgg lediglich 4 Punkte gesammelt.

Es war dem Trainerteam jedoch recht klar, daß eine neue Mannschaft mit einem neuen Spielsystem Zeit benötigte, um sich zu festigen.

Es gelang im Laufe der Hinrunde Abläufe einzustudieren und sich einzuspielen.

Der Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen war kurz vor Weihnachten hergestellt.

Mit dem höchsten Saisonsieg (8:2 gegen SG Werden 80) startete die Elf in die Rückrunde. Für die junge Mannschaft gab es immer wieder zu erwartende Rückschläge. Erst zum Saisonende kam die Truppe richtig in Fahrt.

Aus den letzten 10 Spielen sammelte man 21 Punkte (7 Siege/ 3 Niederlagen).

45 Punkte bedeuteten Rang 12, 5 Punkte vor dem 1. Absteiger SC Werden-Heidhausen III.

 

Unsere 1. Frauen Mannschaft spielte ihre 2. Saison in der Landesliga. Die Hinrunde wurde mit 19 Punkten auf Platz 5 abgeschlossen.

Gerade gegen die Spitzenteams konnte die Elf von Andreas Moos überzeugen.

Gegen den Meister und Aufsteiger SGS Essen III verlor man denkbar knapp mit 2:3. Die Rückrunde verlief mit Platz 10 und 14 Punkten nicht mehr ganz so erfolgreich. Vor allem die Langzeitverletzungen einiger Stammkräfte konnte das Team nicht so gut kompensieren.

20 Punkte wurden im Steeler Sportpark bejubelt, 13 Auswärtspunkte wurden verbucht (Platz 5 dieser Statistik).

Aber es war wie immer in den letzten Jahren eine erfolgreiche Saison.

Die Mannschaft konnte durch einen 7:3 Erfolg über SuS Niederbonsfeld zum 4. Mal in Serie den Kreispokal gewinnen.

Für Hannah Edlauer, die im Finale drei Treffer markierte, war es der 6. Pokalsieg en bloc.

Am Ende der Saison wurde die vierjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit mit Trainer Andreas Moos beendet.

 

Gruppenfoto der 1. Damen nach dem Pokaltriumpf in der Saison 2014/2015

 

Das Trainerteam Michael Becker und Stefano Isidori war mit der Saison der 2. Frauen ebenfalls zufrieden. Das Team spielte eine solide Saison, die mit Platz 9 bei 28 Punkten endete.

Der Mittelfeldplatz des Vorjahres konnte bestätigt werden.

Der Start in die Spielzeit war mit drei Siegen aus vier Spielen sehr gelungen.

9 Punkte bedeuteten Startrekord für die 2. Frauen.

Danach wechselten sich Niederlagen und Siege regelmäßig ab.

Ein einziges Unentschieden gab es beim 3:3 gegen Sportfreunde 07.

Zusammenfassung der Saison 2015/16

 

Der Start unserer 1. Herren in die hochkärätig besetzte Bezirksliga Gruppe 2 begann sehr holprig.

17 Vereine, 4 Absteiger aus der Landesliga, diverse Zweitvertretungen von Regional- und Oberligisten. Das Ziel konnte nur der Nichtabstieg sein.

Mit 1:7 (Derby beim FC Kray II) und 1:4 (Heimpremiere gegen ASV Wuppertal) setzte es deftige Klatschen zum Auftakt. Das dritte Spiel konnte beim Landesligaabsteiger TuRU Düsseldorf II mit 2:0 gewonnen werden.

Im Anschluß gab es eine lange Durststrecke und im Oktober durfte der 2. Sieg bejubelt werden. Zum Ende der Hinserie gab es überzeugende Siege wie beim 3:0 gegen FK Jugoslavija und dem 11:1 gegen den späteren Absteiger SSV Sudberg.

Bis zur Winterpause konnte man 16 Punkte sammeln und belegte den 13. Rang. Der Abstand zu Abstiegsplatz 15 betrug 5 Punkte.

Zu Beginn der Rückrunde wurde der Kader ordentlich durchgemischt.

Doch leider gab es in der Rückrunde zahlreiche Ausfälle und Verletzte.

Die Rückrunde verlief nahezu identisch. Gegen Mannschaften aus den oberen Regionen war man chancenlos, gegen Teams aus den unteren Regionen wurden die notwendigen Punkte eingefahren.

Am Ende einer strapaziösen Saison sprang Rang 12 heraus. 

Der beste- war der 11. Tabellenplatz, Heim- und Auswärtsbilanz, sowie Hin-und Rückrundenplatzierung hielten sich die Waage.

Bei 73:94 Toren lagen Stärken und Schwächen der Elf eindeutig auf der Hand.

Es war eine erfolgreiche Saison für unsere 1. Herren.

Unsere 2. Herrenmannschaft erwischte auch einen schlechten Start in die Saison. Zwar konnte man am 1. Spieltag beim SV Isinger ein beachtliches 0:0 erzielen, aber danach  konnte die Elf nur 1 Punkt (3:3 beim RSC Essen II) aus 5 Spielen einfahren.

Den ersten Saisonsieg gab es beim 2:1 Erfolg über den FSV Kettwig II.

Bis zur Winterpause sammelte die Mannschaft 12 Punkte und belegte Rang 15.

Drei Punkte betrug der Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz, den der FSV Kettwig II belegte.

Zu Beginn der Rückrunde standen einge Veränderungen an.

Trainer Michael Wiederhold wurde durch Walied Samadi ersetzt. Dieser kam mit neuen Spielern vom ETB II, der seine Mannschaft aus der Liga zurückzog.

Da auch Yurdumspor II vor der Saison die Segel strich wurde nur noch ein Absteiger gesucht. Der Rüttenscheider SC II mußte den Weg in die C-LIga antreten, weil die 1. Herren in die Kreisliga B abstiegen.

In der Rückrunde spielte unsere Mannschaft eine gute Halbserie, fuhr 17 Punkte ein und belegte in der Abschlußtabelle Rang 14.

Unsere 1. Frauenmannschaft wurde in der Saison von Sacha Simek trainiert.

Er führte ein neues Spielsystem ein, das seine Zeit brauchte bis die Spielerinnen es verinnerlicht hatten.

Nach einem 2:2 zum Auftakt in Duisburg rutschte das Team ans Tabellenende. Erst am 6. Spieltag konnte die Mannschaft durch einen 3:2 Erfolg bei Adler Union Frintrop den ersten Sieg erzielen.

Von da an lief es bei unseren Frauen, 7 ungeschlagene Spiele sorgten für Rang 5 nach Abschluß der Hinrunde mit 20 Punkten.

Die erste Niederlage in der Liga gab es erst im neuen Jahr am 20.03. beim 1:4 in Warbeyen. In der Rückrunde gab es anschließend Licht und Schatten.

Weitere 21 Punkte wurden eingefahren. Zum Abschluß der Saison sorgte eine Miniserie von drei Siegen en bloc für einen starken dritten Tabellenplatz.

Der Saisonhöhepunkt folgte am 26.6.2016 als unsere Frauen zum fünften Mal hintereinander den Kreispokal gewannen.

Marina Jung erzielte das goldene Tor in der 39. Minute beim 1:0 Erfolg über Sv Leithe 19/65. Ein herausragender Erfolg für die Geschichtsbücher.

 

Unsere 2. Frauenmannschaft wurde zu Beginn der Rückrunde vom Spielbetrieb abgemeldet.

Zusammenfassung der Saison 2016/17

 

Die 1. Herrenmannschaft startete in der Saison mit 13 weiteren Essener Vereinen in der Gruppe 6. Komplettiert wurde das Feld mit zwei Mülheimer Teams und dem DJK Lohberg aus Dinlaken. Auch im zweiten Jahr nach dem Wiederaufstieg stand der Klassenerhalt im Fokus.

Etwas früher als im letzten Jahr konnte die Elf das Ziel realisieren.

In der Hinrunde wechselten sich Licht und Schatten regelmäßig ab, die Elf war in ihren Leistungen nicht konstant genug.

So konnte man in Mintard beim Favoriten mit 2:0 gewinnen, verlor aber das Heimspiel gegen Adler Union Frintrop mit 1:6.

Platz 13 mit einem ausreichenden Abstand zu den Abstiegsplätzen war die Ausbeute zum Ende der Hinrunde.

In der Winterpause wurde der Kader noch einmal kräftig durchgemischt, einige Akteure verließen den Sportpark, drei Neuzugänge konnten verpflichtet werden. Der kleine Kader rückte enger zusammen, zeigte sich mannschaftlich kompakt und eingeschworen und sammelte Punkt um Punkt.

In der Rückrunde sprang ein beachtlicher 7. Tabellenplatz heraus, das Team blieb in den letzten 5 Begegnungen ungeschlagen.

Unter dem Strich sprang der 10. Platz nach der Saison heraus, das Torverhältnis von 82:80 sprach für sich. Zu viele Gegentore um sich weiter nach oben zu orientieren. Die Verantwortlichen waren mit dem Verlauf zufrieden.

 

Die "Zweite" mit Coach Walied Samadi spielte eine bärenstarke Saison.

Im letzten Jahr noch im Keller der Tabelle gelang der Sprung ins obere Tabellendrittel. Platz 6 mit 50 Punkten und einem Torverhältnis von 105:57 Toren.

Die Basis wurde zu Beginn der Saison gelegt, die Elf legte einen Kickstart mit 6 Siegen und nur einer Niederlage (0:2 gegen den SV Isinger) hin.

Sowohl in der Hin- als auch in der Rückrunde wurden 30 Punkte gesammelt.

Vor allem im heimischen Sportpark gingen die Gegner meist leer aus.

Nur dreimal wurden in der kompletten Spielrunde die Punkte geteilt.

 

Die "Dritte" startete mit einer Neuerung in die Saison. Zum ersten Mal konnte der Gegner mit nur neun Mann ins Spiel gehen.

12 Mannschaften starteten in die Hinrunde, drei Teams wurden wurden bereits nach Ende der ersten Serie wieder zurückgezogen.

Die Zweitvertretungen der SG Werden 80, des SV Kray 04 und die dritte des FSV Kettwig konnten die Saison nicht zu Ende spielen.

Nach dem 7. Platz in der Auftaktsaison der dritten Mannschaft sprang ein vierter Tabellenplatz nach 16 Spielen heraus.

Vor allem auswärts konnte die Lüsser-Elf punkten, verbuchte 16 von 25 Punkten.

Roland Lüsser verabschiedete sich zum Ende der Spielzeit und übergab das Zepter an Danny Haack und Timo Fiebig.

 

Nach Platz 3 in der Vorsaison und dem 5. Rang in 2014/15 erreichte Sacha Kirstein mit seiner Mannschaft einen guten vierten Tabellenplatz.

Fünfzehn Siege und drei Unentschieden standen sechs Niederlagen gegenüber.

Auch in diesem Jahr war der Start etwas holprig (10. Rang nach dem vierten Spieltag), in der Rückrunde lief es richtig rund für die Mannschaft.

Hinter dem Aufsteiger SV Hemmerden war die Elf das beste Team der zweiten Serie. 28 Punkte im heimischen Sportpark waren die Basis für eine erfolgreiche Spielzeit. In der Fairness Tabelle belegte man den dritten Rang, kam ohne gelb-rote oder rote karte über die Saison.

Beriwan Welter ud Katrin Krügel wurden in die Elf des Jahres der Landesliga Gruppe 2 gewählt.

1. Frauen: Aufsteiger in die Niederrheinliga

Rückblick Saison 2017/2018/Ausblick auf die Spielzeit 2018/2019

 

In der zurückliegenden Saison haben unsere Mannschaften viel Freude bereitet. Das Highlight hat dabei unsere Damenmannschaft mit dem erstmaligen Aufstieg in die Niederrheinliga gesetzt. Wir wünschen den Mädels in der neuen Spielklasse weiterhin viel Erfolg!!!

 

Erstmalig sind wir in der vergangenen Saison mit vier Herrenmannschaften an den Start gegangen. Die neu gegründete vierte Mannschaft belegte am Ende einen ordentlichen siebten Platz in der Gruppe 3 der Kreisliga C. Dem wollte die dritte Mannschaft in nichts nachstehen und belegte ebenfalls den siebten Platz in der Gruppe 4 der Kreisliga C. Wir freuen uns sehr, dass beide Mannschaften auch in der neuen Saison weiter für die Spielvereinigung auflaufen.

 

Eine super Saison hat unsere zweite Mannschaft gespielt. Lange konnte sie den großen Favoriten der Kreisliga B Teutonia Überruhr und dem SV Isinger auf den Fersen bleiben. Letztlich musste die Truppe von Walied Samadi und Kevin Heiter den Aufstiegstraum mit nur einem Punkt Rückstand begraben. Herzlichen Glückwunsch auch an dieser Stelle an Teutonia Überruhr und den SV Isinger! Satte 70 erreichte Punkte und überragende 150 geschossene Tore bleiben von einer tollen und super spannenden Saison in Erinnerung. In der neuen Saison soll ein neuer Anlauf in Richtung Kreisliga A genommen werden. Nicht mehr dabei ist dann Torgarant Robin Wolters. Der 53fache Torschütze versucht sein Glück in der neuen Spielzeit beim Westfalenligisten Horst 08. Viel Erfolg Robin! Als weitere Abgänge stehen Marvin Wolters (SV Heißen) und Robin Falk (Teutonia Überruhr) zu Buche. Doch das Trainerteam hofft, die Abgänge mit teils namenhaften Neuzugängen kompensieren zu können. Als Neuzugänge stehen fest: Christian Cronberger, Vigan Gashi, Pascal Heppke, Alexander Samedi und Justin Reska.

 

Auch die erste Herrenmannschaft hat eine äußerst zufrieden stellende Saison hinter sich. Der siebte Platz am Ende der Saison belegt die Weiterentwicklung des Teams. Abstiegsangst kam zu keiner Zeit auf und die Spitzenmannschaften der Liga konnten wiederholt geärgert werden. Leider führten einige schwächere Spiele gegen spätere Absteiger dazu, dass es nicht noch zu einer besseren Platzierung gereicht hat. Dabei sind insbesondere die beiden Niederlagen gegen den späteren Absteiger Lohberg in Erinnerung geblieben. Wir hoffen, dass in der neuen Spielzeit noch mehr Konstanz in die Leistungen der Mannschaft kommt. Dann steht einem erneut guten Abschneiden in der sicherlich stark einzuschätzenden Essener Bezirksligagruppe nichts im Wege. Ein großer Vorteil könnte dabei sein, dass wir mit einem eingespielten Kader starten können. Lediglich Thomas Mock und Benjamin Kulle stehen als Abgänge fest. Sie bleiben dem Verein aber erhalten und laufen zukünftig für die dritte Mannschaft auf. Folgende Neuzugänge sollen dabei helfen, auch zukünftig erfolgreich zu spielen: Fabio Bien, Fabio Battaglia, Dominik Raposinho De Miranda (alle Wattenscheid 08), Jonas Weiner (Tus Holsterhausen), Dominik Marzinzik, Marvin Pape (beide SV Heißen). 

 

 

Steeler Teufel