Im Gespräch mit Thomas Lux

Zur neuen Saison 2017/18 haben wir erstmalig in der jungen Vereinsgeschichte eine 4. Mannschaft der Herren gemeldet, die in der Kreisliga C antritt.

 

Thomas Lux, 52 Jahre alt, verheiratet, sein Sohn Jan spielt in der 4. Mannschaft der SpVgg Steele.

 

Der Maschinenschlosser bei Siemens coacht die Elf und bringt als Trainer reichlich Erfahrung aus dem Jugend- und Seniorenbereich mit in den Sportpark.

 

"Die Saison wird eine absolute Herausforderung für uns!"

 

Es war an der Zeit den Coach zum Team zu befragen und vorzustellen.....

Hallo Thomas,

wann hast Du mit dem Fußballspielen begonnen?

 

Ich habe in der Jugend beim FC Heisingen (heute Heisinger SV, die Red.) gekickt.

 

Spielst Du aktuell noch in einer Altherren Mannschaft?

 

Nein, daran ist schon seit Jahren nicht zu denken. Mir fehlt die Zeit und nach einer schweren Knieverletzung und der folgenden Operation, war es das für mich.

 

 

Als Trainer hast Du bereits viele Erfahrungen gemacht?

 

Ich bin als Jugendtrainer bei Preußen Steele angefangen.

Nach der Fusion mit dem FC Eiberg zum SV Preußen Eiberg blieb ich dabei, bevor ich danach in den A-Juniorenbereich des TC Freisenbruch wechselte.

Lukas Kuhlmann ( bis 2015 bei der SpVgg) war Spieler bei mir.

Insgesamt waren es drei sehr interessante Jahre A-Jugend.

Anschließend war ich als Co-Trainer der 1.- und 2. Mannschaft des TCF tätig.

Sven Boltz, aktuell Jugendleiter in Steele, gehörte ebenfalls zum Kader unseres Teams.

Momentan komme ich aus einer eineinhalb jährigen Fußballpause.

 

Wie kam es dazu, daß Ihr euch bei der SpVgg angemeldet habt?

 

Die Trainingszeiten in Freisenbruch kamen einigen der Spieler nicht mehr gelegen.

Vor allem an Freitagen konnte nicht trainiert werden.

Da die Jungs seit mehreren Jahren zusammen spielen, haben sie sich einen Verein gesucht, der andere, attraktivere Zeiten zur Verfügung stellen kann.

So rückte die SpVgg Steele in den Fokus. Auch dadurch bedingt, daß Zeiten der A-Jugend frei wurden.

 

Wer hat den Kontakt zum Vorstand hergestellt?

 

Tobias Stiller und Dennis Lamm sind auf Markus Niemann zugegangen und haben angefragt.

Sven Boltz hatte, so glaube ich, auch Kontakt mit den Jungs.

Die Mannschaft hat die Organisation komplett in die Hand genommen, ich mußte mich eigentlich um Nichts kümmern. Als  alles geklärt war, kam die Anfrage ob ich sie trainieren würde.

Da habe ich gerne zugesagt, ich kenne einige Spieler bereits seit der D-Jugend.

 

Ist der Steeler Sportpark  auch ein Grund in Steele zu spielen?

 

Nein definitiv nicht. Es war auch nicht ausschlaggebend, ob auf Asche oder Kunstrasen gespielt wird. Einzig die Trainingstage waren von Bedeutung. Es hätte also auch Barfuss Bethlehem sein können. Allerdings sind die Voraussetzungen recht komfortabel.

 

 

Unsere 4. Mannschaft im Aufwärmtraining vor dem Testspiel in Altenessen.

 

Am Ende stand es 1:1 Unentschieden.

 

Thomas Lux: " Für's erste Mal war es okay, ich bin zufrieden

Wieviel Spieler umfasst Dein Kader und wie setzt er sich zusammen?

 

Es sind 24 Spieler, darunter drei Torhüter.

 

Wer hilft im Trainerteam?

 

Bisher keiner, ich habe keinen Co-Trainer und falls ich mal beruflich verhindert- oder im Urlaub bin, organisieren sich die Jungs selbständig.

Auch einen Torwarttrainer haben wir nicht.

Für unsere Spielabschlüsse ist Netan  Kumar  zuständig.

Ich hätte generell nichts dagegen falls jemand helfen möchte.

Wir entscheiden dann aber alle zusammen, ob es sinnvoll ist oder nicht.

 

Was ist das Ziel für die kommende Saison?

 

Unter unseren Voraussetzungen ist es vermessen ein sportliches Ziel auszugeben.

Die Hälfte der Spieler hat B-Liga Erfahrung.

Es gibt aber auch Akteure, die lange nicht gespielt haben oder jetzt erst mit dem Kicken beginnen.

Da fehlt es dann auch an Erfahrung. Die Saison wird für uns eine absolute Herausforderung, das Ziel sollte sein die lange Spielzeit ordentlich zu beenden. Es ist wichtig alle 24 Spieler mitzunehmen.

 

Perspektivteam oder eher Hobbykicker mit gebremstem sportlichem

Ehrgeiz? Wie siehst Du das Team?

 

Eher Zweiteres!

 

Thomas, herzlichen Dank für das Gespräch und für die neue Saison wünschen wir Euch viel Erfolg!

 

Oliver Staat                                                                                                      27.07.2017

Im Gespräch mit Walied Samadi

Walied Samadi, zum Jahreswechsel 2015/16 von der Zweitvertretung des ETB zur SpVgg Steele in den Sportpark gewechselt, spielt mit seiner Elf eine beeindruckend starke Saison.

 

Er und sein Trainerteam führten die Mannschaft aus der Abstiegszone in die obere Tabellenregion.

 

Zeit sich mit dem 36jährigen Lehrer für Erdkunde, Geschichte und Sport an der Gesamtschule Bockmühle zu unterhalten......

Im letzten Jahr befand die Elf sich im Abstiegskampf, jetzt befindet Ihr Euch im oberen Tabellendrittel. Worin liegen die Gründe für diesen Erfolg?

 

Für den sportlichen Erfolg gibt es 2 gute Gründe. Wir haben eine sehr junge Mannschaft zusammen, die konditionell ganz gut unterwegs ist. Zudem hilft uns natürlich die Unterstützung aus der Ersten. Egal wer von oben kommt, alle geben Gas. Das ist nicht selbstverständlich und darüber freuen wir uns sehr und hoffen, daß wir solange wie möglich weiter in der ersten Tabellenhälfte zu finden sind.

 

Die Mannschaft ist besonders heimstark und hat 24 Punkte zu Hause gesammelt. Nur 10 Punkte stehen auf fremden Plätzen zu Buche.

Hast Du eine Erklärung dafür?

 

Wenn wir eine Erklärung dafür hätten, würden wir es ändern =). Zu Hause sind wir  wirklich schwer zu bezwingen. Auswärts tun wir uns oft sehr schwer. Vielleicht liegt es an der schönen Anlage, der gewohnten Umgebung, daß die Spieler mehr abrufen können.

 

Wie lautet das Saisonziel für die Restrunde?

 

Vor der Saison war unser klares Ziel  der Nichtabstieg. Momentan sieht es gut aus für uns. Es wäre super, wenn wir so früh wie möglich mit dem Thema Abstieg abschliessen könnten. In der restlichen Rückrunde wird es gewiss nicht leichter. Viele der unter uns stehenden  Mannschaften werden in den kommenden Spielen noch einmal alles versuchen, um den Abstieg zu vermeiden.

Einfache Spiele werden wir nicht mehr haben!

Auch in der neuen Saison 2016/17 werden Walied und Kevin Heiter die Zweite der SpVgg Steele trainieren.

 

" Wichtig ist für uns, daß das Team und der Vorstand unsere Arbeit wertschätzt.

Hier in Steele ist das zu 100% der Fall.

Auch deswegen haben wir für 2017/18 die Zusage gegeben.

Vor kurzem hast Du deine Zusage für die kommende Saison gegeben. Dein Co-Trainer Kevin Heiter auch?

Wie lange habt Ihr für Eure Entscheidung benötigt?

 

Ehrlich gesagt haben wir uns Zeit genommen und nichts über‘s Knie gebrochen. Wichtig für uns ist das Thema Wertschätzung seitens des Vereins. Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und der Ersten funktioniert einwandfrei! Zudem ist uns die Mannschaft sehr ans Herz gewachsen.

 

Was hältst Du von der Zusammenlegung der Kreisligen A-C?

 

Finde ich persönlich gut, weil man sich dann auch mal mit Mannschaften messen kann, die sich im Essener Norden oder Westen befinden.

 

Wie funktioniert die Absprache zwischen Dirk Möllensiep und Dir? Ich habe das Gefühl das es nie besser war zwischen den Coaches der 1. Und 2. Mannschaft. Teilst Du diese Meinung?

 

Absolut. Mit Dirk Möllensiep hat der Verein einen Trainer, der sich auch Gedanken darüber macht, dass es der 2. Mannschaft gut geht. Das ist selten zu finden. Generell haben wir das Gefühl, daß wir Teil des Vereins sind, auf uns geachtet wird, wir als Unterbau der Ersten angesehen werden, auch wenn 2 Ligen zwischen uns liegen. Wir freuen uns immer, wenn Spieler der Ersten runter kommen, um uns zu unterstützen, sich selber fit zu machen, vergangene Verletzungsphasen mit Spielpraxis zu füllen. Ganz klar ist es dann auch, dass diese Spieler von Anfang an spielen, um so viel Spielpraxis wie möglich zu erhalten. Der Austausch zwischen Trainern und Vorstand (vor allem Markus Niemann) war von Anfang an sehr gut.

 

Wie sieht der Kader für die neue Saison aus? Gibt es sichere Ab- und Zugänge?

 

Hierzu kann Ich noch nicht viel sagen. Der Kader soll möglichst beisammen bleiben. Wir sind immer auf der Suche nach neuen Leuten, die Spaß am Kicken haben. 1-2 etwas ältere und erfahrene Spieler würden uns vielleicht auch gut tun. Mal sehen, was wir in Zusammenarbeit mit dem Verein realisieren können. Bis jetzt gibt es noch keine festen Zu- oder Abgänge.

 

Bisher hast Du Teams aus der Kreisliga trainiert. Hast Du Interesse auch mal bei Bezirks- oder Landesligisten an der Linie zu stehen?

 

Ja, das könnte Ich mir irgendwann mal gut vorstellen.

 

Wir haben zusammen bei der ESG 99/06 Alten Herren auf dem Platz gestanden. Könnte es zu einem Dejavu kommen oder hast Du die Stiefel an den Nagel gehängt?

 

Es wäre mir eine Ehre, mit Dir nochmal auf dem Platz zu stehen ;)

 

Oliver Staat                                                                                               25.03.2017

Im Gespräch mit Sven Boltz

 

Sven Boltz spielte in der Jugend bei Preußen Steele, ESG 99/06 und dem FC Kray, wo er den Sprung in die Senioren schaffte und eine sportlich sehr erfolgreiche Zeit erlebte.

 

Über TuS Helene Essen kam er in den Bergmannsbusch. Hier beendete er seine Karriere im Jahr 2011.

 

Seit knapp drei Jahren spielt der Vater zweier Söhne bei der SpVgg Steele 03/09.

Seit September fungiert er als Jugendleiter.

 

Zeit ihn vorzustellen und sich mit ihm zu unterhalten….

Sven, seit dem 23.9. 2016 bist Du der neue Jugendleiter der SpVgg Steele 03/09.

Wann und warum kam es zu dieser Entscheidung diese Position zu übernehmen?

 

Hey Olli, du das begann schon vor zwei bis drei Jahren. Ich spiele ja selbst gerne Fußball und habe vor knapp drei Jahren bei den alten Herren angeheuert. Irgendwann kam es dazu das mein großer Sohn Leo auch unbedingt Fußball spielen wollte, kurze Zeit später haben wir in einer lockeren Runde zusammengesessen und dann kam die Frage auf, ob ich mir das Amt des Jugendleiters nicht vorstellen könnte.

Ich habe mir lange Gedanken gemacht und gemerkt, dass mich diese Aufgabe sehr reizen würde. Seit mein kleiner Sohn Tim auch bei Steele spielt, hat sich das immer weiter gefestigt und letzten Endes habe ich mich dann aufstellen lassen.

 

Welche Erfahrungen konntest Du bisher in der Jugendarbeit sammeln?

 

Ich muss gestehen, dass ich im Vorhinein noch keinerlei Erfahrungen im Juniorenbereich gesammelt habe. Aber ich bin bereit und möchte  dieses Neuland betreten um unseren Verein nach vorne zu bringen.

 

Mit welchem Team arbeitest Du in den nächsten zwei Jahren zusammen und was versprichst Du Dir von dieser Zusammenarbeit?

 

In unserem Jugendvorstand arbeiten als mein Vertreter Thomas Degorski, die Geschäftsführer Christina Hörich Möller und Martin Stuhldreier sowie die erste Kassiererin Tanja Kemper und ihre Stellvertreterin Nina Kremer.

 

Alle sind irgendwie mit dem Fußballsport verbunden und wollen, dass unsere Jugendabteilung aus dem Dornröschenschlaf geweckt wird um wieder im Umkreis von Steele ein Aushängeschild zu werden.

 

Wie viele Stunden verbringst Du in der Woche im Sportpark? Man darf ja nicht vergessen, dass Du im Bereich der Alten Herren noch aktiv Fußball spielst.

 

Das ist unterschiedlich…mal mehr mal weniger. Ich arbeite ja auch im Schichtdienst. Da kann es schon mal sein, dass ich nachmittags in der Woche keine Zeit habe. Dafür bin ich dann manchmal morgens im Büro, gehe meinem Beruf als Polizist nach und erledige ein paar Dinge. Dann haben meine Jungs ja auch noch Training. S­­­­­omit bin ich schon so zwischen 10 bis 14 Stunden in der Woche am Platz.

 

 

Welche Ziele und Aufgaben setzt Ihr Euch für die kommende Amtszeit?

Was soll/muss sich im Vergleich zu den letzten Jahren ändern?

 

Ich möchte nicht von großen Veränderungen sprechen. Wir sind auf einem guten Weg und auch der alte Jugendvorstand hat seinen Teil dazu beigetragen. Wir sind in den unteren Jugendmannschaften sehr gut besetzt. Leider haben wir dadurch, dass wir ausschließlich in den unteren Kreisklassen spielen, keinen Zulauf von guten Spielern. Die guten Spieler werden aber spätestens in der C Jugend von den umliegenden Vereinen wie ESG 99/06 und FC Kray abgeworben. Dies gilt es in Zukunft zu verhindern und ich denke wir sind da auf einem guten Weg.

 

Sportlich ist unsere Jugendabteilung in den letzten Jahren, um es freundlich zu sagen,  nur unwesentlich  erfolgreich gewesen.

Kein Team von der D- bis zur A-Jugend hat den Sprung in die eingleisige Kreis-Leistungsklasse geschafft. Wo muss der Hebel angesetzt werden, um sportlich erfolgreich zu sein?

Oder steht einzig und allein der Spaß der Kinder im Vordergrund und der Erfolg ist Nebensache?

 

Nein, auch da wird sich in Zukunft etwas ändern. Spätestens im C Jugend Bereich müssen wir dahin übergehen leistungsbezogen Fußball zu spielen. Das bedeutet, dass egal ob Alt - oder Jungjahrgang die besten in einer Mannschaft spielen sollen. Wir haben halt aufgrund der oben beschriebenen Situation momentan nicht die Möglichkeit nach Jahrgängen zu spielen.

Weiter müssen alle Trainer besser zusammenarbeiten. Es geht hier nicht darum sein eigenes Ego zu erfüllen, sondern ausschließlich sich dem Wohl des Vereins zu widmen. Ich kann auch als Trainer stolz sein wenn ich Jungs oder Mädchen so weiter entwickelt habe, dass sie in die erste Mannschaft einer Jugend aufrücken.

Wir müssen alle an einem Strang ziehen um Steele nach vorne zu bringen. Dazu gehören natürlich die Kinder, Trainer, Betreuer, die Eltern und natürlich auch wir vom Jugendvorstand. Es wird kein Kind von uns aufgefordert den Verein zu verlassen nur weil es vielleicht nicht gut genug ist. So wie es bei anderen Vereinen zelebriert wird.

Wir wollen ein familienfreundlicher Verein bleiben und auch den Wunsch nach Breitensport erfüllen. Jedoch muss es für alle klar sein, wenn wir den Verein nach vorne bringen wollen müssen auch manchmal unangenehme Entscheidungen getroffen werden. Das ist aber in jeder Wettkampfsportart so. Wir müssen es den Kindern nur früh genug transparent machen, dass sie auch mal von ihren Schul – bzw. Kindergartenfreunden getrennt werden und ihnen sagen, dass dies aber gar nicht so schlimm ist.

 

Wir haben als Jugendvorstand ein Konzept entwickelt und werden unsere Jugendlichen zum Anfang jeder Saison eine Schulung anbieten in der es unter anderem darum geht auch die strafrechtliche Seite zu beleuchten."

 

Sven Boltz bezieht Stellung zu den Vorkommnissen des abgebrochenen Meisterschaftsspiels der U19 in Frintrop und der Abmeldung des Teams vom Spielbetrieb.

Wir sollten auch über unangenehme Fakten sprechen.

Ende des Jahres sorgten unsere A-Jugendlichen in Frintrop für negative Schlagzeilen.

In der Essener Fußballszene gab es eine lebhafte Diskussion nach diesem Wochenende, an dem auch andere Begegnungen der Senioren abgebrochen werden mussten.

Der Verein hat richtig reagiert und das Team zurückgezogen.

Was sagst Du zu den Vorkommnissen und hast Du eine Strategie, wie man solchen Ereignissen entgegen arbeiten kann?

 

Ich sehe das so, dass wir als Verein natürlich dafür Sorge tragen müssen das solche Vorfälle nicht passieren. Jedoch möchte ich sagen, dass bei der A Jugend keine gewalttätigen Auseinandersetzungen vorgelegen haben. Der Schiedsrichter wurde auf‘s Übelste beleidigt, was definitiv nicht ok ist. Leider wurden an diesem Wochenende zwei weitere Spiele durch Gewaltausbrüche abgebrochen und alle über einen Kamm geschoren.

 Wir werden es auch in Zukunft nicht verhindern können, dass einige wenige Idioten auf und um den Platz für Unruhe sorgen. Wir können nicht jeden der sich bei uns neu anmeldet befragen, ob er schon mal straffällig geworden ist.

Wir haben als Jugendvorstand ein Konzept entwickelt und werden unsere Jugendlichen zum Anfang jeder Saison eine Schulung verpassen in der es unter anderem darum geht auch die strafrechtliche Seite zu beleuchten. Denn auch ein Schiedsrichter kann eine Anzeige wegen Beleidigung erstatten. Die Spieler und auch die Trainer werden dann eine Abmachung unterschreiben, dass bei solch einer Situation sofort ein Ausschluss aus unserem Verein droht.

 

Ich vergleiche die Jugendabteilung der SpVgg Steele etwas plakativ mit einem Weihnachtsbaum.

In den unteren Jahrgangsstufen gibt es wenig Probleme mit dem Nachwuchs, bei den älteren Jahrgängen gibt es deutlich weniger Fußballer und viele Vereine haben Schwierigkeiten die jungen Akteure (U17/U19) bis in den Seniorenbereich zu begeistern.

Muss man neben sportlichen auch finanzielle Anreize setzen?

Welche Möglichkeiten siehst Du?

 

In Teilen habe ich mich ja dazu bereits geäußert.  Ich kann nur noch erweiternd anmerken, dass wir daran arbeiten einen Sponsorenpool aufzubauen um unabhängig von der  Jugendkasse arbeiten zu können. Damit sollen dann in Zukunft Turniere, Feste, Trainer etc. bezahlt werden. Auch wollen wir in den nächsten Jahren schauen, dass  wir auch nach außen hin ein Verein werden indem alle Mannschaften mit den gleichen Anzügen etc. ausgerüstet werden. Dies ist aber auch, wie vieles andere , noch in Arbeit und ein Stückweit Zukunftsmusik.

 

Du hast jahrelang sehr erfolgreich Fußball gespielt.

Wie lange sehen wir Dich noch auf dem Platz?

 

So lange meine Kinder Fußball spielen und ich es mir gesundheitlich erlauben kann,  werde ich auf dem Platz stehen. Ansonsten halt daneben J

 

Oliver Staat                                                                                             6.2.2017

Im Gespräch mit Dirk Möllensiep

Coach Dirk Möllensiep hat vor der Winterpause seinen Vertrag bei der SpVgg Steele 03/09 um weitere 2 Jahre verlängert.

 

" Ich fühle mich sehr wohl und möchte mit dem Team und im Verein noch einiges erreichen."

 

Im Interview zieht er ein Fazit der Hinrunde und blickt voraus ins kommende Jahr.

 

Das letzte Spiel der Hinserie endete 1:3 gegen Schonnebeck II. Der Anschluß ans Mittefeld wurde verpasst. Eine engagierte Leistung mit unglücklichem Ausgang.

Worin lagen die Gründe für die Niederlage?

 

In diesem Spiel fehlte uns sicher etwas Glück im Abschluss, trotzdem haben wir in der ersten Hälfte zu wenig investiert und haben zu viele Fehler gemacht.

Wieder eine Niederlage, die unnötig gewesen ist.

 

46 Gegentore in 18 Spielen. Zu viel, wie ich finde, um sich weiter nach oben zu orientieren. Die Defensive scheint die Achillesferse zu sein, aber Verteidigen ist eine Mannschaftsaufgabe. Hat die Elf das noch nicht verinnerlicht? Oder hat es mit der individuellen Qualität zu tun?

 

Eigentlich hast Du die Frage schon selber beantwortet.

Ja es sind auf jeden Fall zu viele Gegentore. Aber wenn man sieht, daß wir nur in den letzten beiden Spielen mit der gleichen Startelf spielen konnten sagt das eigentlich schon alles aus.

Die einzelnen Mannschaftsteile konnten sich nie richtig einspielen und wurden immer wieder durch Verletzungen oder Urlaub zurückgeworfen.

Ich hoffe, daß wir dieses abstellen können.Wenn unsere Verletzten zurück sind und es auch so bleibt, haben wir eine Mannschaft die genug Qualität hat im gesicherten Mittelfeld zu landen.

 

Platz 12 zum Abschluss der Hinserie. Wie sieht Dein Fazit dazu aus?

 

Es fehlen uns mindestens 5-7 Punkte, leider….

Aber wir liegen über dem Strich und das wird auch so bleiben. Gerade zu Hause müssen wir stabiler werden und Punkte sammeln, damit unsere Zuschauer mal wieder zufrieden nach Hause gehen können.

 

Es gab einige Verletzte in der ersten Serie (u.a. Tytlik, Faber, Lenort...).

Die schlimmste Szene ereignete sich im Hinspiel gegen den VFB Frohnhausen. Tobi Hafke verletzte sich schwer.

Wie geht es ihm und können wir mit einem Comeback zur Rückrunde rechnen?

 

Tobi geht es nach seiner dritten Operation soweit gut.

Ob er aus beruflichen Gründen nochmal spielt, bleibt abzuwarten. Wichtig ist nur, daß es ihm besser geht und er wieder gesund und fit wird.

Für uns wäre es nicht nur ein sportlicher- sondern auch ein menschlicher Verlust.

 

Kaderveränderungen stehen in der Winterpause an. Von Hyssein Akkaya und Christoph Löffler hat man sich getrennt. Wer kommt in der Winterpause neu zur SpVgg Steele 03/09?

 

Nicht nur die beiden haben uns verlassen, sondern auch Mario Urbasik, Phillip Wypler und Maurice Hundenborn sind nicht mehr im Kader.

Dazu kommt noch die Verletzung von meinem Co-Trainer Tüte (Christian Tytlik, die Red.), der am 27.12.16 operiert wird.

Ich hoffe, daß die Operation gut verläuft, er wieder dazu stößt und es bei der Minimierung des Kaders bleibt.

 

Neu dazu werden Jan Marlinghaus (Katernberg 19), Mahmoud Aslan und Christian Pazos-Touca (beide Winfried Kray) kommen.

Ich denke, daß die drei Neuen uns mehr Stabilität ins Spiel bringen und uns als Kollektiv weiter nach vorne bringen.

 

Ein Blick auf das kommende Jahr? Wie sieht es mit Dir aus?

Gab es Gespräche zur Vertragsverlängerung?

 

Ziel ist es besser Fußball zu spielen. Wenn uns das gelingt, ist ein einstelliger Tabellenplatz wohl drin.

Ich habe nach einem kurzen Gespräch mit dem Vorstand für 2 Jahre verlängert.

Ich fühle mich hier sehr wohl und bin der Meinung, daß wir hier noch einiges erreichen können. Es wäre toll, wenn wir im Sommer das neue Vereinsheim einweihen können.

 

Die 23. Essener Hallenmeisterschaften stehen vor der Tür.

"Geht's raus und spielt's Fußball", gilt das Beckenbauer Zitat auch für unsere Jungs? Schließlich beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde erst später im Januar. Was dürfen die Anhänger erwarten?

 

Nach dem letzten Jahr wäre es schon klasse zum Hallo zu kommen.

Wir werden alle Spieler, die angeschlagen sind, so vorbereiten, daß sie am 5.3.2017 in die Meisterschaft starten können. Das hat Vorrang.

Aber wir werden die Halle nicht herschenken und dort eine schlagkräftige Truppe aufbieten. Die erste Runde hat es ja schon in sich.


Zum Schluß möchte ich mich bei allen Gönnern und Zuschauern sowie freiwilligen Helfern für alles bedanken und einen guten Rutsch ins Jahr 2017 wünschen.

Danke!!

 

Oliver Staat                                                                     Dezember/Januar2016/17

Im Gespräch mit Klaus Kemper

Steelenser Fußball-Urgestein

Über 60 Jahre ist er im Fußball aktiv gewesen.

Er spielte für drei Steelenser Vereine: Wacker Steele, SC Steele 03/20 und Sportfreunde Steele 09.

 

Er war als Funktionär tätig und vermittelte zuletzt seine Erfahrungen und Werte den jüngsten Kids als Trainer in unserem Verein.

 

Kurz vor seinem 70. Geburtstag ist nun Schluß.

 

Wir wollen uns für sein ehrenamtliches Engagement herzlich bedanken und mit ihm über die Zeit zu sprechen….

Mit wie vielen Jahren hast Du mit dem Fußball begonnen?

 

Ich müsste so ca. 8 oder 9 Jahre alt gewesen sein.

 

In welchem Verein war das und gegen wen war das?

 

Mein Fußballdebüt habe ich bei den Sportfreunden Steele 09 gegeben. Gegen wen ich mein erstes Spiel bestritten habe, kann ich nach mehr als 60 Jahren gar nicht mehr sagen.

In welchen Vereinen hast Du wann gespielt?

 

Meine Jugend und die erste Zeit in den Senioren habe ich bei den Sportfreunden Steele 09 verbracht. Während dieser Zeit habe ich auch in der Kreisauswahl Essen Süd-Ost gespielt. 1970 bin ich dann zum DJK Wacker Steele 1920 gewechselt. Zudem habe ich neben meiner Spielertätigkeit ca. 2 Jahre lang die neu gegründete Damenmannschaft trainiert. Nach der Fusion mit dem BV 03 Steele im Jahr 1977 habe ich noch ein oder zwei Jahre in der 1. Mannschaft vom SC Steele 03/20 gespielt und bin dann zurück zu den Sportfreunden Steele 09. Dort habe ich noch ein paar Jahre in der 1. Mannschaft gespielt und später dann bei den Altherren. In den 70er Jahren hatte ich auch Angebote in der Oberliga zu spielen. Die habe ich aber zu Gunsten meiner Familie abgelehnt.

1970:

Eine Szene aus dem Spitzenspiel Wacker Steele gegen Teutonia Überruhr.

Endstand: 1:2

 

Gegen zwei Teutonen kann Klaus sich durchsetzen und den Ball auf's Tor köpfen.

 

 

Welches waren die interessantesten Spiele, an die Du dich erinnerst?

 

Mit DJK Wacker Steele hatte ich in den 70igern ein Spitzenspiel um die Meisterschaft gegen Teutonia Überruhr.

Das Spiel fand in der Kampfbahn Ruhrau statt. Wir verloren die Begegnung mit 1:2 und am Ende der Saison wurde der Aufstieg verpaßt.

Das beste Spiel überhaupt war 1969 gegen Rot-Weiß Essen mit den Sportfreunden Steele 09. Das Jubiläumsspiel vor über 2.000 Zuschauern auf der Kampfbahn Ruhrau haben wir zwar mit 2:7 verloren, aber mal gegen „Ente Lippens“ und all die anderen Rot-Weißen gespielt zu haben, war schon ein Erlebnis.

Welche Position hast Du in Deiner Laufbahn gespielt?

 

Ich war immer Rechtsaußen.

 

Welche Zeit hat Dir am meisten gefallen?

 

Das kann man so gar nicht sagen. Es war überall unterschiedlich und jede Zeit für sich schön. Bei den Sportfreunden Steele 09 war es immer ganz besonders und familiär. Meine Geschwister haben auch dort gespielt; mein Vater war immer im Verein aktiv und auch Onkel und Cousins waren für 09 tätig.

Trotzdem fühlte ich mich in den anderen Vereinen, in denen ich gespielt habe, immer wohl. Bei Wacker Steele hatten wir eine gute Gemeinschaft und haben viel zusammen unternommen.

 

Was hast Du nach Deiner sportlichen Karriere gemacht?

 

Ich bin dem Fußball und den Sportfreunden Steele 09 immer treu geblieben. Ich hab noch lange bei den Altherren von 09 gespielt und war zudem jahrelang Fußballobmann bei den Senioren und Begleiter der 1. Mannschaft. Nachher bin ich im Vorstand von 09 aktiv gewesen. Bis zur Fusion mit dem SC Steele 03/20 war ich als 2. Vorsitzender im Verein tätig. Und nun bin ich seit 2013 Ehrenmitglied der SpVgg Steele 03/09 und in den Ältestenrat gewählt worden.

obere Reihe, 1. von rechts:

Klaus Kemper mit seinen Alten Herren der Sportfrunde Steele 09 bei einem Turnier an der Mosel.

 

Auch dabei:

Torhüter und Großcousin Volker Kemper

Wie ist es dazu gekommen, dass Du die Kleinsten betreut und trainiert hast?

 

Ich war noch 2. Vorsitzender bei 09, da spielte mein ältester Enkel in den Bambinis vom SC Steele 03/20. Dann gab es dort ein Trainerproblem. Und da bin ich zusammen mit meinem Schwiegersohn eingesprungen. Und so fing meine Trainerkarriere beim SC Steele 03/20 an. Auch nach der Fusion habe ich weiter Jugendmannschaften, dann für die SpVgg Steele 03/09, trainiert. Im Sommer 2016 habe ich dann mein Traineramt an den Nagel gehangen.

2011:

Klaus Kemper mit seinem Co-Trainer und Schwiegersohn Mark-Hughes Kemper.

 

Sie trainierten zu diesem Zeitpunkt die F1 Jugend.

Wie lange möchtest Du noch am Ball bleiben?

 

Auf dem Fußballplatz als Zuschauer wirst du mich immer finden; auch sonntags bei den Heimspielen der 1. Mannschaft und samstags bei den Spielen meiner Enkel, die in der Jugend der SpVgg Steele 03/09 spielen, bin ich dabei. Aber selber vor den Ball treten werde ich nicht mehr.

 

Welche Hobbys hast Du sonst noch?

 

Wenn mir noch Zeit bleibt, verbringe ich diese in meinem Schrebergarten. Und meine Familie ist mein größtes Hobby.

 

Oliver Staat                                                                                          26.11.2016

Im Gespräch mit Bernd Samoiski...

Mannschaftsbetreuer der 1. Herren

Spielberichte, Getränke, Wertsachen, die Aufwärmsachen, die Bälle und vieles mehr ….

um all diese Sachen muß der Kicker sich nicht kümmern!

Man merkt erst dann wie wichtig ein Mannschaftsbetreuer ist, wenn er krank-, im Urlaub ist oder keiner vorhanden ist. Der Betreuer hält vor allem an Spieltagen dem Trainergespann den Rücken frei, kümmert sich um das Drum Herum.

Er ist ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft.

Dirk Möllensiep sagt über seinen Freund:

…. Die Fußballmannschaft ist seine Familie

…. er ist ein herzensguter Mensch, der sich für jeden aufopfert

…. sollte von jedem zu 100% respektiert werden

…. Ich bin stolz ihn als Betreuer zu haben

Sicherlich mehrere Gründe Bernie vorzustellen…

 

Seit wann bist du Mannschaftsbetreuer?

 

Alles angefangen hat es 1985 in FC Essen 85, da war ich 18 Jahre. Ich bin zu den Spielen gegangen. Da hat einer gesagt:“ Komm, fahr mal mit zu den Spielen.“

Da bin ich mitgegangen. So fing das alles an.

 

Hast du eigentlich jemals Fußball gespielt?

 

Nein, nie! Aus gesundheitlichen Gründen – ich habe nie im Verein gespielt nur auf dem Bolzplatz.

 

Bei welchen Vereinen warst du Mannschaftsbetreuer?

 

Von 1985 – 1990 beim FC Essen 85, anschließend 21 Jahre SV Kray 04, dann bin ich mit Mölle ein Jahr nach Frohnhausen gegangen. Danach ein Jahr A-Jugend Schonnebeck, dann ein halbes Jahr die 2. Mannschaft von Schonnebeck und dann nach Steele. Hier bin ich seit 2013. Zu den Plätzen fahre ich immer aus Huttrop mit der Straßenbahn hin und zurück nimmt mich jemand mit. Meistens Mölle.

 

Wie sieht dein Tag als Mannschaftsbetreuer aus?

 

Morgens um 5.45 Uhr aufstehen!! Ich bin die gute Seele des Vereins. Ich treffe Vorbereitungen wie Bälle aufpumpen, Getränke fertig machen oder Wertsachen wegschließen. Wie gesagt: die gute Seele des Vereins. Ich feiere, ich leide, ich bin wahrscheinlich genauso emotional oder noch emotionaler dabei als die Spieler.

 

Ist das Leben für dich ohne Fußball vorstellbar?

 

Jein! Ich müsste mir schon überlegen was danach kommt. Ich bin gerne auf dem Sportplatz aber ich merke ein bisschen Sattheit. Die Einstellung einiger Spieler… damit komme ich nicht klar.

 Verlieren kann man, ist nur die Frage wie man verliert. Wenn sich jeder den Arsch aufreißt und man verliert, dann geht halt auch nicht mehr. Die können es auch anders, aber so!!

(Anm. der Redaktion: Sonntags zuvor verlor das Team 0:3 bei TUS 84/10)

 

Du bist jetzt 31 Jahre Mannschaftsbetreuer. Wo hattest du deine schönste Zeit?

 

Das war beim FC Essen. Da waren einfach gute Fußballer wie Oleg Gramatke, Ralf Agolli, Richard Ruthenkolk, Helmut Bergman, im Tor Uwe Bartel, Jürgen Hasebrink, Kai Kammer oder Jose Gonzales. Der Verein ist von der Kreisliga in die Landesliga aufgestiegen.
1990 sind dann viele zum SV Kray 04 gegangen und da ist mir Mölle über den Weg gelaufen. Der kam von Sportfreunde Katernberg. So haben wir uns kennen- und schätzen gelernt. Wir haben uns immer gut verstanden und dann hat sich alles entwickelt. Er wurde Trainer und ich war sein Mannschaftsbetreuer. Ich kann vieles nachvollziehen was er so macht und finde es gut. Eventuell ist er ein Ticken zu lieb aber jeder hat ja so seine Fehler. Er müsste mal ein bisschen härter durchgreifen.

 

Und welche Fehler hast du?

 

(lacht) Da rede ich nicht gerne drüber.

 

Früher gab es die dritte Halbzeit. Die haben wir alle genossen. Heutzutage ist das nicht mehr so. Während du die Fahnen auf dem Spielfeld einsammelst, rennt der erste Spieler schon mit der Tasche raus. Was denkst du darüber?

 

Ich finde das ganz schlecht. Man sollte mindestens 'ne halbe Stunde noch gemeinsam zusammen sitzen, über das Spiel diskutieren. Es ist leider Standard, daß die Leute ratz fatz weg sind. Das ist keine schöne Sache. Das ist auch wichtig für den Zusammenhalt.
Die Einstellung zum Fußball hat sich geändert. Früher stand Fußball an erster Stelle, heute an sechster oder siebter. Schade!

 

Du bist Fan des Hamburger Sportvereins. Dazu ein Statement.

 

Also von Didi Beiersdorfer halte ich nicht so viel. Er hat schon so viele Chancen gehabt. Irgendwann muß das dochmal klappen mit den Spielern, die er holt und wieder wegschickt. Bei Herrn Kühne bin ich froh, daß wir ihn haben, er da reinbuttert. Wenn du international spielen willst, brauchst du Geld. Bruno Labadia; das finde ich schade, daß er weg ist. Er hat uns zweimal gerettet.
Ich hoffe, daß der HSV nicht wieder Qualifikation spielen muß.  

 

Vollende bitte folgende Sätze:


Am Ende der Saison steigt die Spielvereinigung Steele 03/09…

…nicht ab! – wegen dem Trainerteam! Da sind Kompetenzen.

 

An deinem 50. Geburtstag…

 

…werde ich groß feiern.

 

 

 

Seit mehreren Jahren ein fast unzertrennliches "Paar" an der Seitenlinie.

 

" Ich habe mit Mölle alles gemacht und gehe mit ihm durch Dick ind Dünn."

 

Wenn Dirk Möllensiep als Trainer hier aufhört…

 

…dann ist sein Amt hier beendet. Dann weiß ich nicht was ich mache. Ich habe mit Mölle alles gemacht, gehe mit ihm durch dick und dünn. Aber ich glaube nicht, dass er hier aufhört. Er fühlt sich hier wohl. Ich möchte einmal noch im oberen Bereich der Bezirksliga tätig sein, Landesliga auch nochmal ein Jahr.

 

Letzte Frage: Was sagst du zu unserer Anlage?

 

Die Anlage ist weltklasse! Auf alle Fälle landesligatauglich!
 

Oliver Staat                                                                                         23.10.2016

Im Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden Thomas Kampling....

Thomas Kampling, seit 4 Jahren 1. Vorsitzender der SpVgg Steele 03/09:

 

Wenn die Mitglieder es auf der Jahreshauptversammlung im September beschließen, möchte er mit seinem Team weiter die Geschicke des Vereins leiten.

 

 

 

Hallo Thomas,

die Fusion ist bereits 4 Jahre her, wie lautet Dein Fazit?

Was lief gut, was weniger gut?

 

Zwei Steeler Urgesteine sind zusammen gewachsen. Zuerst gab es eine kurze Findungsphase,dann haben wir  in der Vorstandsetage vom "Anstoß an bis heute gut bis sehr gut zusammen gespielt"

Leider haben einige Mitglieder bis heute noch die Strukturen der Vereine Steele 09 und Steele 03/20 verinnerlicht . Dies war bei uns im Vorstand nie ein Thema.

 

Der Steeler Sportpark ist eine der schönsten Sportanlagen über die Stadtgrenze Essens hinaus!

Im Moment ändert sich die Infrastruktur, ein neuer Zaun wird  gezogen, andere Projekte ( die Auslagerung der Bewirtung) stehen vor der Tür.

Wer finanziert diese Projekte und wofür sind sie gedacht?

 

Den Zaun den wir ( Dirk Möllensiep in erster Linie) gerade ziehen ist als zusätzliche Absicherung der Sportanlage gedacht. Aber auch zur besseren Kontrolle während unserer Nutzungszeit der Anlage.  

Das Material hierfür haben wir uns aus dem Altbestand gesichert.

Die Auslagerung unseres Vereinsheims hat den Ursprung in den hinlänglich bekannten Streitigkeiten mit EINEM Anwohner vom Knottenberg.

Desweiteren können wir mit diesem Projekt mehr Raum und Möglichkeiten für unsere Mitglieder schaffen, einen eigenen Jugend/Versammlungsraum stellen.

Die Finanzierung wollen wir auf mehrere Füße stellen.

Eigenmittel , Sponsoren, Veranstaltungen wie Turniere etc. oder auch die Teilnahme an Aktionen wie die letzte der Sparkasse.

 

Diese Aktionen, vor allem die Turniere, werden sehr häufig von Ehrenamtlichen getragen, ihre Hilfe ist unabdingbar....

 

Teilweise haben uns bei der Turnierarbeit bis zu 25 ehrenamtliche Helfer untertützt. und das bei 5 Turnieren in diesem Jahr.

Dafür an alle meinen herzlichsten Dank.

Teilweise sind diese Helfer nichtmals Mitglieder. Sie tun es aus alter Verbundenheit zu einzelnen Personen oder zum Verein SpVgg Steele 03/09.

Leider muß man aber auch anmerken, daß die Anzahl 25 bei 700 Mitgliedern eine äußerst geringe ist. Es helfen immer dieselben Personen und es wäre schön wenn sich daran etwas ändern würde.

 

In diesem September findet die JHV statt. Wahlen stehen an, evtl.  auch Veränderungen. Wie sieht es in Deinem Team aus?

 

Ob die anstehende JHV Veränderungen mit sich bringen wird, müssen unsere Mitglieder entscheiden.

Wir als Vorstandsteam würden, eine Wiederwahl vorausgesetzt, auch weiterhin den Verein von "Sieg zu Sieg führen, Niederlagen verdauen, Fouls, Strafen und Sperren bearbeiten." Eben alles was ein Vorstand halt zu tun hat.

 

Ein Ausblick  zur sportlichen Situation im Verein zum Abschluß...

 

Unsere Teams im Seniorenbereich sind gut aufgestellt, die Trainer leisten gute Arbeit. Wenn die Teams in der Lage sind dies jeden Spieltag auf dem grünen Belag umzusetzen, werden wir von der Landesliga bis zur C-Klasse eine sportlich erfolgreiche Saison erleben.

Ein bißchen Sorgen bereitet mir der AH Bereich. Wir haben zwei Mannschaften mit ca 45 Spielern, aber eine Vielzahl der begegnungen finden nicht statt.

Hier wollen wir neue Wege gehen, um den Alten Herren ihre wöchentliche Bewegungseinheit zu gewährleisten.

 

Oliver Staat                                                                                           28.9.2016

Steeler Teufel