Jubiläums-Treff der Senioren vom BV Steele 03

Das Foto vom Jubiläums-Treff zeigt sitzend von links Jürgen Heimannsberg, Dietmar Lambert, Norbert Kampmann, Heinz Klobes, Siegfried Geller. Stehend dahinter von links Hans Jürgen Lantermann, Alfred Ruhrmann, Udo Frenzel, Willi Rosendahl, Klaus Johannknecht, Jürgen Budach, Helfried Franke, Jürgen Hackmann, Wilfried Lambert, Theo Hoscheidt, Hansel Arndt, Klaus Franke, Manfred Albers.

Vor 50 Jahren sorgten die Fußballer des BV 03 Steele (heute SpVgg Steele 03/09) in der Ruhrbezirksklasse für Aufsehen. 29 Spiele stand die Mannschaft aus Steele an der Tabellenspitze.

Nach 50 Jahren trafen sich jetzt noch immerhin 20 Alt-Fußballer wieder, um das „Jubiläum“ zu feiern. Im gemütlichen Kreis wurde an die alten Zeiten erinnert, die damals mit dem neuen, jungen Trainer Kurt Weithauer, einem ehemaligen Erfolgsspieler von Hamborn 07, begann.

 

Er formte aus dem Team des BV 03 Steele, der in Fußballkreisen noch den Titel eines „Lackschuh-Vereins“ trug, eine  spielerisch-kämpfende Mannschaft. Dabei achtete er vor allem auf Kameradschaft: „Ihr müsst miteinander spielen und kämpfen, einer allein kann nichts entscheiden.“ Die Saison 1966/67 entwickelte sich von Anfang an zu einem Zweikampf zwischen BV 03 Steele und dem BV Altenessen, aber der zweiten Mannschaft des Vereins BVA.

 

Die „Erste“ spielte  in der Verbandsliga, der damals höchsten Amateurklasse des DFB. Heute spielen die Altenessener in der 1. Kreisklasse. Beim Treffen der Steeler Oldies ging es auch um die beiden Spieler gegen BVA II.

Im ersten Treffen am Kaiserpark gewannen die Steele mit 5:3 Toren, mussten das Spiel aber nach 20 Minuten mit zehn Mann bestreiten, ihr Mittelstürmer hatte sich den Arm gebrochen, musste ins Krankenhaus. Damals gab es noch nicht die Einwechslungs-Regel.

 

Am letzten Spieltag das alles entscheidende Spiel auf dem Langmannskamp. Die Steeler führten damals die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung an. Vor fast 1000 Zuschauern gab es kein Happy End für den BV 03, das Spiel gewannen die Altenessener knapp und stiegen in die Landesliga auf.

 

Beim Oldie-Treffen, das von Klaus Franke (er machte danach Karriere beim VfL Bochum in der 1. Bundesliga) und Norbert Kampmann wie immer organisiert wurde, hieß es sehr oft „Erinnert ihr euch noch daran?“ und dann wurde erzählt. Und gesungen – die alten Fußball-Lieder. Was heute kaum noch vorstellbar ist, war einst normal.

Nach den Meisterschaftsspielen wurde im Vereinslokal gemeinsam gegessen, getrunken (manchmal sogar mit den Gegnern) und gesungen.

 

 

Text und Bilder wurden uns von Jürgen Budach zur Verfügung gestellt.

Herzlichen Dank dafür!

Steeler Teufel