MSV-Duisburg II – SpVgg Steele 03/09

Ein Punkt aus Duisburg mitgenommen

Nach einem couragierten Auftritt im ersten Spiel der Rückrunde, in dem man den Damen der SGS Steele mit 0:2 unterlag, wollten die Steeler Damen es dieses Wochenende in Duisburg besser machen. Ziel war es, direkt hellwach zu sein und nicht erst – wie in den vergangenen Spielen zu häufig – erst in der zweiten Hälfte.

Und dieses Vorhaben setzten die Steelerinnen sofort in die Tat um: Sie standen von Beginn an kompakt und setzten die Duisburgerinnen konsequent unter Druck. Folgerichtig waren auch die ersten Chancen des Spiels auf Seite der Essenerinnen zu verzeichnen. Allerdings waren die Schüsse auf Tor der Zebras zu ungenau. Unglücklicherweise verletzte sich die zentrale Mittelfeldspielerin Nicole Crisci der Steelerinnen bereits nach 7 Minuten in einem Zweikampf, sodass schon früh gewechselt werden musste. Doch der Konzentration und dem Willen der Mannschaft tat das keinen Abbruch. Zwar kamen die Duisburgerinnen mit der Zeit etwas besser ins Spiel, doch die Defensive der Gäste hielt, sodass es für Torfrau Lisa Lantermann eine relativ ruhige erste Halbzeit war. Auch in der Folge konnten die Steelerinnen ihre leichte Überlegenheit nicht für zwingende Torchancen nutzen. Es ging mit einem 0:0 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit gestaltete sich das Spiel ausgeglichener, aber auch noch intensiver. Beide Teams schenkten sich nichts, wobei die Gastgeberinnen sich in der Schlussphase der Partie mehrere gute Torchancen erspielten, die aber durch die aufmerksame Abwehr und in letzter Linie von der Steeler Torfrau entschärft werden konnten. Leider musste 10 Minuten vor Schluss auch noch Chantal Schwarze nach einem übermotivierten Einsteigen ihrer Duisburger Gegenspielerin verletzt vom Platz. Da die Angriffe der Steeler Damen am Ende nicht präzise genug zu Ende gespielt wurden, blieb es beim 0:0. – Mit etwas mehr Präzision und Glück im Abschluss wäre hier heute mehr drin gewesen. Für die Steeler Damen ist dieser eine Punkt gegen den Tabellen-Fünften der Niederrheinliga ein Erfolg. Mit einem bis zur 93. Minute kämpferischen und und mutigen Auftritt hat sich das Team diesen Punktgewinn hart erarbeitet und verdient.

Bleibt zu hoffen, dass mit diesem Spiel der Knoten endlich geplatzt ist, auch wenn in der nächsten Woche mit dem Tabellenführer aus Mönchengladbach die nächste große Herausforderung wartet. 

Steeler Teufel

Provinzial Lars Kunze