SpVgg Steele 03/09 - SuS Haarzopf  4:1 (2:0)

Zum Abschluß der Saison gab es einen lockeren, ungefährdeten 4:1 Erfolg über den Absteiger SUS Haarzopf. Der SC Frintrop wurde durch den 7. Heimsieg von Platz 10 verdrängt.

Der Mai mit 13 Punkten aus den letzten 5 Spielen bestätigte die starke Rückrunde, die das Team mit 25 Punkten als Siebter abschloß. Top!

 

Es war ein offener Kick bei hochsommerlichen Temperaturen, Fußball ohne taktische Zwänge wurde den 70 Zuschauern im letzten Spiel der Saison geboten.

Fynn Strahlendorf nahm in der 12. Minute mit einem tollen Solo das Tor der Gäste ins Visier, zielte knapp daneben.

Kevin Tröner konnte sich auszeichnen, als Marvin Schütte die Flanke von Simon Streich direkt abnahm (15.). Die Ecke brachte keine Gefahr.

Jan Marlinghaus konnte Oldie Dirk Strathmann im Tor des SUS nach Steilvorlage von Dominik Faber im 1gegen 1 nicht überwinden (18.).

Ein feines Zusammenspiel zwischen Jalil Shikhzadayev und Fynn Strahlendorf konnte Fynn halbhoch unhaltbar zur 1:0 Führung vollenden (26.).

Es ging weiter munter hin und her. Ein unterhaltsames Spiel im Sportpark.

Nochmals war Kevin Tröner Sieger im Duell mit Marvin Schütte (33.).

Kurz vor dem Wechsel gelang Jalil das zweite Tor für die SpVgg.

Fynn legte vor, Jalil umkurvte Strathmann und schob das Leder über die Linie.

Ein stark herausgespielter Treffer in der 44. Minute.

Die 2:0 Halbzeitführung war verdient, die SpVgg beherrschte das Geschehen nach Belieben und zeigte die bessere Spielanlage.

Nach dem Wechsel wurde schnell deutlich, wer den Platz als Sieger verläßt.

Hendrik Strahlendorf setzte sich über rechts durch, passte quer durch den Strafraum und Sebi van Ryn stolperte den Ball irgendwie ins Tor.

Das 3:0 in der 47. Minute war eine Vorentscheidung, zumal der Gegner sich wenig später durch eine rote Karte selbst dezimierte (53.).

Jalil Shikhzadayev vergab zweimal aussichtsreich (50. 61.) das Ergebnis auszubauen. In der 63. Minute fiel der vierte Treffer.

Wieder über die rechte Seite, Vorbereiter Robert Thauern und wieder war es Sebi van Ryn, der keine Mühe hatte aus kurzer Distanz seinen 12. Saisontreffer zu erzielen.

Der Gast konnte in der 67. Minute mit dem 1:4 durch Simon Streich Ergeniskorrektur betreiben. Zu mehr reichte es für die Berges-Elf  nicht.

Die SpVgg hatte noch mehrere Chancen (u.a. Benjamin Kulle 83., Hendrik Strahlendorf 89.), konnte aber keine mehr nutzen.

 

Fazit:

Die Spvgg untermauerte in diesem Spiel die starken Vorstellungen der letzten Wochen und ging völlig verdient als Sieger aus der Begegnung.

 

Benny Neusser machte sein letztes Spiel für die SpVgg, er wechselt ins Trainerteam. Der Routinier war in den letzten Jahren ein Vorbild an Einsatz, Kampf und Bereitschaft. Ein Führungsspieler, der seine Jungs immer wieder motivieren konnte und nie aufgab wenn es mal nicht rund lief. Danke!

 

Oliver Staat

SpVgg Steele 03/09 - SC Frintrop  6:2 (3:1)

Mit einem deutlichen 6:2 Erfolg über den Sportclub Frintrop sicherte sich die Erste drei Wochen vor dem Saisonende vorzeitig den Klassenerhalt.

 

Bereits in der 4. Minute kullerte das Leder ins Tor der Gäste.

Keeper Koperwas trat bei der Rückgabe von Jügel über den Ball und die SpVgg führte früh. Beide Teams spielten erfrischend offensiv, die Gäste waren in ihrer Abteilung Attacke mit Markus Lihs, Sebastian Vietz und Reid Osei glänzend besetzt und suchten immer wieder den Abschluß.

Doch die Tore fielen vorerst auf der anderen Seite.

In der 14. Minute markierte Marc Geißler seinen zweiten Saisontreffer nach guter Vorlage von Yalil Shikhzadayev.

Unsere Elf hatte das Spielgeschehen im Griff, der SC aber immer gefährlich.

Der Anschlußtreffer dann wieder mal ein Geschenk; Benny Neusser und Max in der Beek konnten den Ball nicht wegschlagen, Osei köpfte in den Lauf von Markus Lihs, der aus 11 Metern flach einschoß (39.).

Postwendend wieder wütende Angriffe der 03er. In der 38. Minute rettete Koperwas dreimal. Sowohl Fynn Strahlendorf (doppelt) als auch Basti Helms scheiterten aus kurzer Distanz an Frintrop's Nummer 1 (41.).

Das 3:1 fiel, psychologisch wichtig, kurz vor der Pause.

Hendrik Strahlendorf ergrätschte einen Einwurf der Gäste am eigenen 16er und ab ging die Post. Fynn nutzte den Schnelligkeitsvorteil über rechts gegen den überforderten Luca Campe und spielte perfekt auf Sebi van Ryn.

Er schob flach ins lange Eck zur 3:1 Pausenführung (43.).

 

Nach dem Wechsel wurde den Zuschauern wieder schnörkelloser Offensivfußball geboten. Benny Neusser rettete mit vollem Körpereinsatz gegen Neue und verhinderte das 2:3 (55.).

Marcel Hönzke, der Osei deutlich besser in den Griff bekam, marschierte in der 61. Minute über die linke Seite.

Seine Flanke landete über den verdutzten Koperwas im langen Eck.

4:1, ein Wirkungstreffer für den SC Frintrop.

Die SpVgg ließ nicht locker und wieder bereitete Fynn Strahlendorf einen Treffer vor. Er wühlte sich am Flügel durch die Reihen und sein Zuspiel ins Zentrum vollendete Yalil Shikhzadayev flach und unhaltbar zum 5:1 in der 68. Minute.

Und der Kapitän Burak Bahadir köpfte in der 72. Minute mit seinem 12. Saisontor nach Flanke des eingewechselten Marvin Wolters das 6:1.

Der Anschlußtreffer durch Markus Lihs war Ergeniskosmetik und ein Zeichen, daß die SpVgg mit den Gedanken bereits beim Siegerbier war (82.).

 

Fazit:

Unsere Mannschaft zeigte zum richtigen Zeitpunkt eine starke Leistung.

Der Sieg geriet nie in Gefahr und war hochverdient.

Die Maßnahme, Burak Bahadir ins Zentrum der Abwehr zu ziehen, war ein Volltreffer. Er hat die Defensive durch seine Spielweise stabilisiert.

Yalil Shikhzadayev ist für die Elf im Mittelfeld eine Bereicherung. Technisch stark, im Abschluß erfolgreich.

Man muß dem gesamten Team ein Kompliment aussprechen.

Die Rückrunde war durch die Dezimierung des Kaders nicht einfach, aber man ist enger zusammen gerückt und hat sich den Erfolg erarbeitet.

 

Oliver Staat

SpVgg Steele 03/09 - TuS Holsterhausen  1:4 (0:1)

Der 1. Matchball ist vergeben.

Statt sich mit einem Heimsieg vorzeitig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden, setzte es eine deftige 1:4 Niederlage gegen einen Mitkonkurrenten:  SpVgg Steele 03/09 - TuS Holsterhausen 1:4!

 

Dirk Möllensiep hatte seine Elf auf drei Positionen geändert, Hendrik Strahlendorf, Dominik Faber und Karsten Meinusch rückten in die Startelf und die Partie begann aus 03er Sicht sehr schwungvoll.

Bereits in der 4. Minute verpasste Burak Bahadir eine 100% Chance.

Fynn Strahlendorf hatte abgezogen, Keeper Schilling abgeklatscht und Burak den Abpraller aus wenigen Metern zurück in die Arme Schillings geschossen.

In der zehnten Minute setzte sich Jan Marlinghaus über rechts durch, seine harte Flanke verpasste Fynn im Zentrum um Zentimeter (10.).

Der Gast konzentrierte sich voll und ganz auf seine Defensivarbeit, zog (teilweise) zwei 5er Ketten auf und machte die Räume eng.

Trotzdem befanden sich die Steelenser des Öfteren in aussichtsreichen Positionen, weil sie über die Flügel agierten.

Doch immer wieder wurde der besser postierte Mann gesucht, beim Abschluß gezögert, gute Chancen leichtfertig abgeschenkt.

Zu kompliziert, viele falsche Entscheidungen!

 

Das Pech gesellte sich auch hinzu. In der 22. Minute flankte Fabi Lenort von links, Burak nahm das Leder an und zog mit links ab.

Der Ball klatschte vom Pfosten zurück ins Feld (22.).

Einen Kopfball von Jan Marlinghaus rettete Demme in der 27. Minute auf der Linie.

Den ersten Torschuß der Gäste notierten wir in der 29. Minute durch Kreisel.

Die nächste 100% vergab Benny Neusser. Nach einem Eckball stand er am Fünf-Meter-Raum frei. Statt einfach mal mit der Pike zu schießen, vertändelte er das Leder. Die Zuschauer (zumindest die 03er) rauften sich ob der Chancenverwertung die Haare. Es hätte längst locker 2 oder 3:0 stehen müssen!

 

Und so kam es, wie nicht gewollt aber den Fußballgesetzen entsprechend, zur Führung des TuS Holsterhausen. Kevin Gingado tankte sich über den linken Flügel durch, in der Mitte war Bilen per Kopf zur Stelle, 0:1 kurz vor der Pause (43.).

Max in der Beek, bis dahin beschäftigungslos, rettete noch zweimal mit tollen Reflexen gegen Allouche und Gingado (44.).

Geschockt und sauer gingen die Steelenser mit dem 0:1 in die Pause.

Gäste-Trainer Örnek zur Halbzeit: "In der ersten halben Stunde hatten wir sehr viel Glück, müssen aber das 2:0 in der 44. Minute nachlegen."

 

Nach dem Wechsel ging es für unsere Mannschaft in der Schockstarre weiter.

Innerhalb von 6 Minuten stellte der Gast das Ergebnis auf 0:4!

Das 0:2 war eine Kopie des 0:1. Flanke über links, Bilen flach ins kurze Eck.

Max war wieder ohne Chance. Auch beim 0:3 und beim 0:4 blieb ihm nichts Anderes übrig als das Leder zur Mittellinie zu schießen.

Nach einer Ecke nutzte Alexander Esseling seinen Freiraum und nagelte den Ball direkt unter die Querlatte (54.) und nur 120 Sekunden später einen Rechtsschuß von der Strafraumgrenze in den Winkel (56.).

Fynn Strahlendorf gelang in der 61. Minute nach Pass des eingewechselten Sebi van Ryn der Ehrentreffer.

Im Gegenzug vergab ein HSV-Akteur das 1:5 als er Max umspielte und das Außennetz traf (62.).

Fynn hatte wieder Pech in der 71. Minute, sein Abschluß landete zum zweiten Mal am Aluminium der Querlatte.

In den restlichen zwanzig Minuten verwaltete der Gast das Ergebnis. Die Enttäuschung über das Resultat lähmte die Beine und erhitzte die Köpfe der 03er.

Kapitän Burak Bahadir holte sich seine Xzehnte gelbe Karte wegen Reklamierens ab, einigen Akteuren merkte man die lange Verletzungspause und den fehlenden Rhythmus im Training deutlich an.

Schiedsrichter Robin Braun, ein guter Referee, pfiff in der 92. Minute ab.

 

Fazit:

Den Gästen aus der Weststadt reichte eine Viertelstunde höchster Effizienz und eine gute kämpferische Leistung, um zu drei sehr wichtigen Punkten zu kommen.

Die Mannschaft (ohne despektierlich zu sein) hatte gutes Kreisliganiveau.

Ein Gegner, den man in einem Heimspiel im Abstiegskampf besiegen muss.

 

Wo wir den Bogen zu unserer Elf schlagen können, die an diesem Tag noch bescheidener agierte.

" Herzlich Willkommen im Abstiegskampf", so der Kommentar von Dirk Möllensiep nach der Begegnung.

Eine katastrophale Chancenverwertung in Halbzeit 1 und mal wieder recht "luftig" verteidigt.  Die Mannschaft fand keine Einstellung zu Gegner, Spiel und zur Bedeutung dieser Partie. So wird es noch recht eng im Keller.

 

Oliver Staat

SpVgg Steele 03/09 - DJK Lohberg  4:2 (2:1)

Die SpVgg Steele hat einen wichtigen Schritt Richtung Ligaverbleib gemacht und den Konkurrenten aus Dinslaken mit 4:2 besiegt.

"Angesichts der angespannten Personalsituation war der Sieg immens wichtig, die Einstellung hat gestimmt", analysierte Coach Dirk Möllensiep die Partie.

In der Tat saßen neben zwei angeschlagenen Spielern (Dominik Faber, Hendrik  Strahlendorf) noch Robert Thauern und Marvin Wolters, der bereits 90 Minuten in der 2. Mannschaft in den Beinen hatte, auf der Ersatzbank.

 

Das Spiel begann schwungvoll. Bereits nach 4 Minuten gab es ein Scheibenschießen auf das Lohberger Tor, doch alle Offensivkräfte (Marlinghaus, Bahadir, Strahlendorf, van Ryn) brachten das Leder nicht über die Linie.

Zwei Minuten später die Führung. Ein schöner Spielzug über rechts, Sebi van Ryn passte ins Zentrum, Fynn lief ein und vollendete unhaltbar (6.).

Burak Bahadir schoß aus der Nahdistanz über das Gehäuse (8.).

In der 12. Minute sah unser Kapitän früh seine 5. gelbe Karte, nächste Woche beim Auswärtsspiel (Winfried Kray) wird er fehlen.

In der 15. Minute war er per Kopf zur Stelle. Auf Flanke von Fynn Strahlendorf besorgte Burak die beruhigende 2:0 Führung.

Der Pfostenknaller von Fynn in der 20. Minute war das letzte offensive Lebenszeichen unserer Elf im ersten Durchgang.

Der Gast aus Lohberg konnte das Spiel offener gestalten, hatte spielerisch aber wenig zu bieten. Ein Freistoß von Güclü stellte Max In der Beek vor keinerlei Probleme (31.), ein Schuß von Mikat landete am Fangzaun (36.).

Kurz vor der Halbzeit konnte DJK Lohberg  verkürzen.

Aus abseitsverdächtiger Position bediente Al-Farra Hasip Özer, der Max aus 8 Metern keine Chance ließ (43.).

2:1 zur Halbzeit, in der Schiedsrichter Sezer keine Mühe hatte und gut pfiff.

 

Nach dem Wechsel erhöhte unsere Elf mit Unterstützung des böigen Winds den Druck auf die anfällige Abwehr der Lohberger.

In der 55. Minute fiel das 3:1. Nach einer Lehnort-Ecke fiel der Ball vor die Füße von Marc Geißler, der das Geschenk annahm und trocken vollendete (55.).

Kein Spiel ohne Anspannung bei der SpVgg. Der Tabellenfünfzehnte konnte wieder verkürzen. Nach einer Kopfballstafette war es wieder Özer, der richtig stand.

Es stand 3:2 in der 62. Minute. Die Partie blieb offen und spannend.

Einige Distanzschüsse wurden zu hoch angesetzt, der Wind trug Flanken und Eckbälle immer wieder ins Aus.

Bis zur 85. Minute mußten die wenigen Anhänger der Steelenser zittern.

Eine perfekte Flanke von Sebi van Ryn köpfte Basti Helms in die Maschen (85.).

Der Dreier war in trockenen Tüchern.

 

Fazit:

Die Elf hat nach der Niederlage in Frintrop eine gute Reaktion gezeigt.

Die Mannschaft ist nach den Gegentoren ruhig geblieben und hat sich auf ihre Stärken konzentriert. Die Tore waren gut herausgespielt, Kampf und Einsatz stimmten. Der Sieg war verdient.

 

Oliver Staat

Adler Union Frintrop - SpVgg Steele 03/09  3:2 (1:1)

Jede Serie geht einmal zu Ende, auch die des Gegners.

Adler Union Frintrop gewann sein erstes Heimspiel der Saison gegen unsere Elf am Ende verdient mit 3:2 Toren.

Die SpVgg ließ eine gute Gelegenheit sich von der Abstiegszone abzusetzen aus.

 

In der ersten Viertelstunde stimmte so gut wie nichts im Steelenser Spiel.

Auffälligster Akteur war Adler-Stürmer Yannick Reiners.

Bereits nach drei Minuten konnte Mitspieler Jankowski seine Vorlage aus fünf Metern nicht nutzen und traf die Latte.

In der 7. Minute setzte er sich im 16er gegen Dominik Meier, der vergeblich wie alle anderen 03er auf den Pfiff zum Freistoß wartete, durch und passte zu Tommy Groll, der aus 10 Metern per Linksschuß die Führung markierte (7.).

Nur 5 Minuten später hatte wiederum Reiners das 2:0 auf dem Fuß, traf den Ball allein vor Max In der Beek glücklicherweise nicht richtig (12.).

Die Frintroper zogen sich nach 15 Minuten etwas zurück und überließen der SpVgg die Spielführung. Fynn Strahlendorf (18.) und Burak Bahadir (23.) hatten bei ihren Abschlüssen kein Zielwasser getrunken.

Die erste nennenswerte Chance, eingeleitet durch Basti Helms und einer perfekten Flanke von Jan Marlinghaus, köpfte Fynn Strahlendorf aus 5 Metern in die Arme von Keeper Alpcan Sen (28.).

Ein Schlenzer von Jan Marlinghaus verfehlte das Tor in der 33. Minute knapp.

Fünf Minuten später machte er es besser. Bei einem langen Ball von Marc Geißler behinderten sich zwei Frintroper und Jan Marlinghaus nahm das Geschenk an. Eiskalt verwandelte er zum 1:1 in der 38. Minute.

Pause in einem schwachen Bezirksligaspiel. Viele Unkonzentriertheiten und Flüchtigkeitsfehler, die Angriffe wurden zu selten zu Ende gespielt, wenig Spielfluß auf beiden Seiten.

 

Nach dem Wechsel verschlief  unser Team wiederum die Anfangsphase.

Der Außenpfosten rettete in der 53. Minute. Zwei Umdrehungen danach war es geschehen, Dominik Meier unterlief nach einer Ecke ein Eigentor zur erneuten Führung des Tabellenfünfzehnten (55.).

Karsten Meinusch zielte aus 11 Metern über das Tor (60.).

Im Gegenzug zeigte Max In der Beek seine Klasse im eins gegen eins gegen Torschütze Groll und rettete per Fussabwehr glänzend (62.).

Beim 3:1 in der 68. Minute war er machtlos. Eine abgefälschte Flanke fiel auf den Kopf von Funke-Kaiser, der aus 6 Metern am zweiten Pfosten einköpfte (68.).

Doch die SpVgg kam noch einmal heran. Den Eckstoß von Fabian Lenort, für Benny Neusser ins Spiel gekommen, köpfte erneut Jan Marlinghaus ins lange Eck.

3:2 in der 70. Spielminute. Noch einmal Hoffnung zumal die Abwehr der Frintroper alles andere als stabil wirkte.

Fynn Strahlendorf hatte nach Vorlage von Jan Marlinghaus das 3:3 auf dem Fuß, schoß Alpcan Sen aus kurzer Distanz an (77.).

Adler Union nutzte den Platz zu gut ausgespielten Kontern und weiteren glasklaren Chancen zur Entscheidung.

In der 84. Minute rettete wieder Aluminium (Latte), Max In der Beek reagierte wenig später nochmals prächtig als Kerkhoff allein vor ihm stand (86.).

In der Nachspielzeit dann das unrühmliche Ende. Nach einem Foul von Burak Bahadir gab es eine Rudelbildung, an deren Ende Dominik Meier mit gelb-rot des Feldes verwiesen wurde. Beide Aktionen waren völlig unnötig.

Schiedsrichter Patzel hatte auch nicht seinen besten Tag, paßte sich nahtlos dem Niveau des Spiels mit sehr kuriosen Entscheidungen an und pfiff die Partie ab.

 

Fazit:

Der Sieg der Frintroper geht aufgrund der besseren Torchancen in Ordnung.

Bei der SpVgg waren nicht alle heiß darauf, das Spiel zu gewinnen. Reine Einstellungssache, lediglich Jan Marlinghaus und Max In der Beek konnten überzeugen. Zu wenig um gegen einen Gegner zu gewinnen, der an diesem Tag schlagbar war, aber mehr Willen und Leidenschaft zeigte.

 

Oliver Staat

SpVgg Steele 03/09 - SSVg Velbert U 23  4:2 (1:0)

Der Start nach der langen Winterpause ist geglückt, die SpVgg gewann ihr Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Velbert mit 4:2 Toren und konnte sich von der Abstiegszone weiter absetzen.

 

In der ersten Viertelstunde war der Gast tonangebend, startete besser und agiler in die Begegnung. Unsere Elf hingegen ließ der SSVg zu viel Räume, kam nicht in die Zweikämpfe und war zu passiv.

In der 6. Minute war Max in der Beek bei einem Freistoß von Kaya auf dem Posten und lenkte zur Ecke.

Mit der ersten guten Aktion gelang unserer Elf der wichtige Führungstreffer.

Jan Marlinghaus flankte von links und Fynn Strahlendorf vollendete volley am zweiten Pfosten zum 1:0 (17.).

In der 30. Minute fast der Ausgleich für die in grünen Trikots spielenden Gäste.

Max in der Beek unterlief eine Flanke, Karakas schoß von der Strafraumgrenze auf's leere Tor und Marc Geißler grätschte den Ball zur Ecke (30.).

Ein Linksschuß von Sebi van Ryn aus 20 Metern konnte Keeper Breuer entschärfen (44.). Mit einem 1:0 ging es in die Pause, ein umkämpftes eher zerfahrenes Spiel, beide Teams hatten deutlich Luft nach oben.

 

Nach dem Wechsel war es wieder die Truppe von Coach Dogan, die die Akzente setzte. Und der Einsatz wurde belohnt.

Imeri Lorjan köpfte eine Ecke, eskortiert von 4 Steelensern, zum Ausgleich ins Gehäuse (55.). Hier sah die komplette Defensive der SpVgg schlecht aus.

10 Minuten später die Führung für die Velberter.

Ahmet Tepebas wurde nicht gestört, zog aus 25 Metern ab und das Leder schlug hinter Max in der Beek ins Netz ein (65.).

Die 03er wurden für die viel zu sorglose Vorstellung bestraft, reagierten wütend und zeigten die gewünschte Reaktion. Endlich legten sie die Behäbigkeit ab und ackerten sich ins Spiel, das auch an Härte zugenommen hatte.

Karsten Meinusch leitete den Ausgleich per Standard ein. Fabian Lenort erlief die Flanke, passte von der Grundlinie ins Zentrum, wo Benjamin Kulle völlig frei stand und mit rechts vollendete (75.).

Über die Außenpositionen der 4er Kette war der SSVg Velbert extrem anfällig.

Kapitän Burak Bahadir passte in den Lauf von Jan Marlinghaus. Seine scharfe Hereingabe konnte Fynn Strahlendorf mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag zur 3:2 Führung nutzen (77.).

Das Spiel war wieder gedreht, die Gäste ließen die Köpfe hängen und unser Team machte den Deckel drauf.

Karsten Meinusch ließ Breuer mit einem präzisen Abschluß ins rechte untere Eck keine Chance, 4:2 in der 87. Minute.

Auf Flanke des agilen Fabian Lenort setzte Burak Bahadir einen Kopfball knapp neben das Tor (90.). Die letzte Aktion, Schiedsrichter Huhle pfiff ab.

 

Fazit:

Die starke Reaktion des Teams nach dem Rückstand war der Schlüssel zum Erfolg gegen einen Gegner auf Augenhöhe.

Die SpVgg erhöhte Einsatz und Tempo in ihren Aktionen und kam aufgrund der größeren Durchschlagskraft zu einem verdienten Heimerfolg.

 

Oliver Staat

SpVgg Steele 03/09 - Spvg Schonnebeck II  1:3 (0:1)

Mit einer unglücklichen 1:3 Niederlage endete das Fußballjahr für die SpVgg.

In der ersten Viertelstunde konnte der Gast sich besser in Szene setzen.

Mit frühem Anlaufen setzten die Schwalbenträger unser Team unter Druck.

In der 17. Minute fiel der Führungstreffer unterstützt durch die SpVgg.

Max in der Beek wollte wohl, kam aber nicht aus seinem Kasten. Diese Unentschlossenheit nutzte Alexander Schwering mit einem Kopfball aus 6 Metern nach einem Freistoß von Yerek zum 0:1 (17.).

Die erste Chance für unsere Elf hatte Fynn Strahlendorf. Nach einem Doppelpaß mit Burak Bahadir trat er in den Boden (23.).

Es war ein intensives Derby, beide Teams zeigten großen Einsatz, viele körperbetonte Zweikämpfe, kleine Nickeligkeiten und Lautstärke auf dem Platz.

Die Begegnung, die sich zwischen den Strafräumen abspielte, war trotz Chancenarmut kurzweilig.

Nach Ecke von Karsten Meinusch köpfte Burak das Leder über das Gehäuse (33.).

Auch die Schonnebecker konnte eine Großchance durch Yerek in der 43. Minute nicht nutzen.

So blieb es zur Pause beim 0:1.

 

Möllensiep wechselte und brachte Dominik Meier für Marc Rudolf.

Er war Ausgangspunkt der ersten großen Ausgleichschance. Seinen Freistoß von der rechten Seite verpasste zentral Sebi van Ryn um Zentimeter (48.).

7 Minuten später fiel der Ausgleich. Burak Bahadir nahm Maß und vollendete den Freistoß aus 18 Metern flach ins Torwarteck zum 1:1 (55.).

Doch die Freude währte nur eine kurze Zeit. Nach einem krassen Fehlpaß von Benny Neusser spielte Jasberg auf Schwering, dessen Schuß Dominik Meier ins eigene Tor kataputierte (63.).

1:2, wieder mußte man einem Rückstand hinterher laufen. Doch die Elf machte das prima, der Gast hatte Schwächen in der Defensive.

In der 73. Minute setzte sich Hendrik Strahlendorf über links durch, von der Grundlinie passte er ins Zentrum und Burak hatte zweimal die Chance aus kürzester Distanz, fand seinen Meister aber in Keeper Scharmann, der großartig parierte (73.).

In der 81. Minute wäre er machtlos gewesen, der abgefälschte Schuß von Burak knallte vom Innenpfosten zur Ecke.

Karsten Meinusch brachte den Ball hinein und  Schonnebeck's Bußmann rettete per Kopf auf der Linie (82.).

Robert Thauern flankte von der rechte Seite und Sebi van Ryn nahm am Elfmeterpunkt direkt ab. Scharmann hatte erneut Glück, der Ball ging Zentimeter neben sein Tor (84.).

Im Gegenzug dann der Knockout. Die Schonnebecker nutzen einen Konter gegen eine aufgerückte Defensive zum entscheidenden 1:3 in der 86. Spielminute.

Fazit:

In Halbzeit 1 ging die Führung der Gäste in Ordnung, im zweiten Durchgang hatte die SpVgg ein deutliches Chancenplus. Es fehlte an diesem Tag das Quäntchen Glück.

Ein Unentschieden wäre verdient-, ein Sieg möglich gewesen.

Zwei der drei Gästetore wurden durch individuelle Fehler unterstützt. Ärgerlich!

 

Eine Analyse aus Sicht der Schonnebecker bekommt ihr hier

Oliver Staat

SpVgg Steele 03/09 - DJK Katernberg 19  6:2 (3:2)

Das Spiel war keine 120 Sekunden alt und es stand 1:0 für die SpVgg.

Burak Bahadir steckte durch zu Fynn Strahlendorf, der aus 10 Metern unhaltbar verwandelte (2.).

Von Beginn an wurden körperbetonte Zweikämpfe geführt, es ging recht ordentlich zur Sache. Beide Teams steckten nicht zurück.

In der 8. Minute bereits das 2:0. Hendrik Strahlendorf nahm die Vorlage von Katernberg's Hüsyin Colak dankend an, umkurvte Keeper Nass und vollendete.

Auf der Gegenseite ein Katastrohen-Fehlpass von Dominik Meier, Muhammed Basar lief allein auf Kevin Tröner zu und  verkürzte zum 1:2 in der 11. Minute.

Und nur drei Minuten später begann die Partie wieder von vorn.

Katernberg's auffälligster Spieler, Jan Marlinghaus, gewann über links ein Sprintduell gegen Robert Thauern. Pass auf den kurzen Pfosten und Philip Hollweg war die Fußspitze schneller als Meier: Innenpfosten und es stand 2:2 in der 14. Minute.

Unser Team schüttelte sich kurz, um dann wieder offensiv zu agieren.

Einen Freistoß von Karsten Meinusch köpfte Burak Bahadir ins leere Tor.

Keeper Nass hatte sich komplett verschätzt (20.). 3:2, die erneute Führung.

Kevin Tröner rettete zweimal mit gutem Stellungsspiel gegen den anstürmenden Hollweg (12., 24.).

Fynn Strahlendorf lief allein auf Nass zu, wurde zu weit nach außen abgetrieben und Karsten Meinusch war beim Torschuß zu nervös (32.). Vorbei diese 100% Chance.

Basti Helms rettete nach einer Ecke der Gäste, als er sich in den Schuß von Alexander Theodor warf (35.).

Bei Abschlüssen von Marc Geißler und Bast Helms verhinderte die vielbeinige Abwehr der Gäste den Ausbau der Führung (38.).

Es ging weiter hin und her. Nach einer Flanke von Hollweg verlor Robert Thauern Marlinghaus aus den Augen; Glück für die SpVgg als er aus 5 Metern den Aussenpfosten traf (43.).

Und eine klare Abseitsposition von Hollweg übersah der Unparteiische Michael Lück mit der letzten Aktion der 1. Halbzeit. Der Ball wischte über's Aussennetz (45.).Halbzeit in einer unterhaltsamen, ausgeglichenen Begegnung.

 

Nach dem Wechsel ging es sofort wieder in die Vorwärtsbewegung.

Fynn Strahelndorf sah sich wieder im Duell mit Keeper Nass, seine Hereingabe konnte Karsten Meinusch aus 6 Metern nicht nutzen (48.). Wieder traf er das Leder nicht sauber genug.

11 Minuten nach Wiederanpfiff war die Partie vorentschieden.

Ecke Dominik Meier, Marc Geißler scheiter mit seinem Versuch an der Latte aber Burak Bahadir staubt erfolgreich ab (56.). 4:2, Burak's 7. Saisontreffer.

Die Gäste ließen in der zweiten Halbzeit merklich nach. Muhammed Basar scheiterte mit seinem Abschluß an Tröner in der 59. Minute.

Kevin Tröner lieferte eine grundsolide Partie und war zur Stelle wenn es brenzlig wurde. Er ersetzte den kurzfristig erkrankten Max in der Beek perfekt.

In der 62. Minute fiel das 5:2. Hendrik Strahlendorf nutzte die Vorlage seines Bruders Fynn. Sein Schuß konnte Nasser noch abklatschen, Hendrik setzte nach und wuchtete mit dem zweiten Versuch den Ball per Kopf in die Maschen (62.).

Fynn ging in der 66. Minute und Joel In't Veen kam ins Spiel.

Nur eine Minute später traf er ans Lattenkreuz (67.).

Marc Geißler hatte den sechsten Treffer auf dem Fuß, sein Schlenzer konnte Nass zur Ecke klären (82.).

2 Minuten später war es soweit. Karsten Meinusch lupfte aus 15 Metern gekonnt ins Tor nachdem Dominik Meier sauber vorbereitet hatte.

6:2, der Endstand in der 84. Spielminute.

Fazit:

Der Abwärtstrend der letzten Wochen ist gestoppt.

Die Elf war gefordert zu punkten und hat abgeliefert.

Die bessere Offensive entschied eine Begegnung, die aufgrund vieler individueller Fehler sehr torreich wurde.

Der verdiente Sieg gegen stark nachlassende Gäste hätte höher ausfallen können.

Bester Akteur auf Seiten der SpVgg war Hendrik Strahlendorf.

Er spulte ein enormes Pensum ab, hatte defensiv wie offensiv starke Szenen und belohnte sich mit zwei Treffern.

 

Oliver Staat

RW Mülheim - SpVgg Steele 03/09  2:1 (1:0)

Mit der 4. Niederlage in Folge geht die SpVgg in die einwöchige Ligapause.

Beim 1:2 in Mülheim langte es wieder nicht das Punktekonto im Abstiegskampf aufzustocken. Im Tabellenkeller rücken die Teams immer enger zusammen.

Vom Tabellenletzten FC Kray II trennt unser Team lediglich drei Punkte.

 

Keine 120 Sekunden waren am Sonntag gespielt als der Gastgeber den Führungstreffer erzielte.

Pierre Hirtz flankte von der linken Seite, Marc Geißler ließ Michael Kucza aus den Augen, dessen Schuß eher zufällig Fabian Pusch vor die Füße fiel.

Der Torjäger drosch das Leder aus 6 Metern in die Maschen (2.).

Die frühe Führung spielte den konterstarken Mülheimern voll in die Karten.

Zwei Viererketten sorgten für defensive Stabilität und offensiv wirbelten Hirtz und Pusch. In der ersten halben Stunde eine dominante Vorstellung.

Aggressiv, bissig und zielorientiert agierte der Tabellensiebte.

Unsere Elf hingegen kam nicht ins Spiel.

Kein konstruktiver Spielaufbau, kein Tempo, wenig Laufbereitschaft und eine hohe Fehlerquote ermöglichten weitere Chancen für das Pusch-Team.

Brian Bartholomäus wurde in höchster Not von Dominik Meier am Einschuß gehindert (18.).

Bei der anschließenden Ecke rauschte Kucza um Zentimeter am Ball vorbei (19.).

Nach 30 Minuten nahm der Gastgeber etwas Fahrt aus seinen Aktionen und die Zweikampfstatistik der SpVgg verbesserte sich.

Freistösse von Fynn Strahlendorf und Dominik Meier landeten in der Mauer.

Ein einzig gelungener Spielzug über Cezary Liedtke, Burak Bahadir und Fynn Strahlendorf blockte Marcel Spitzer zur Ecke (44.).

Das war es im ersten Durchgang. Eine Kombination, drei Schussversuche wurden notiert, viel zu wenig in 45 Minuten.

Zur Halbzeit stand es 0:1, eher schmeichelhaft für unser Team.

 

Das Team kam zur zweiten Halbzeit mit einer anderen Körpersprache und Entschlossenheit auf's Spielfeld zurück.

Den Schuß von Cezary Liedtke konnte Keeper Dario Hirtz nur abklatschen, Philipp Wypler kam im Nachfassen einen Schritt zu spät (48.).

Beim Volleyschuss von Brian Bartholomäus war Max in der Beek zur Stelle (50.).

In der 52. Minute das 2:0. Wieder konnte Pierre Hirtz sich über links durchsetzen, flankte butterweich ins Zentrum, wo Marcel Spitzer per Kopf einnickte (52.).

Doch unsere Mannschaft hatte den Kampfmodus endlich angenommen und drängte den Gegner in die eigene Hälfte zurück.

In der 58. Minute der Anschlußtreffer. Fynn Strahlendorf setzte sich gegen Marcel Spitzer und Marcel Glahn durch, legte quer zu Burak Bahadir und gegen seinen Schuß aus 11 Metern war kein Kraut gewachsen.

Hirtz mußte hinter sich greifen. Es begann die stärkste Phase der SpVgg.

Mit "britschem Fußball" landete ein hoher Ball nach dem anderen in die Gefahrenzone der Gastgeber, die ins Schwimmen gerieten.

Fynn Strahlendorf konnte zweimal nur mit Mühe gestört werden (62.).

Beim anschließenden Eckball konnte Hirtz den Kopfball von Robert Thauern entschärfen (63.).

Cezary Liedtke bediente Fynn, dessen Abschluß zu schwach war (65.).

Fabian Pusch verpasste das 3:1 aus fünf Metern nach Flanke von Pierre Hirtz (69.).

In der 71. Minute flankte Philipp Wypler scharf vor's Gehäuse und Fynn kam nicht richtig zum Ball. Für beide die letzte Aktion.

Philip wurde gegen Jerome In't Veen ausgewechselt und Fynn sah nach einem Zermürbungskampf mit Schiedsrichter Patzel gelb-rot.

Eine überflüssige Reaktion und Schwächung für die Spvgg.

Auf Mülheimer Seite hatte Daniel Friedmann zweimal die Gelegenheit den Sack zuzumachen, einmal scheiterte er am Pfosten (79.).

Nach Ecke Burak landete der Heber von Joel In't Veen am Innenpfosten und sprang Keeper Hirtz in die Arme (84.).Die letzte Chance vertan.

Die restliche Zeit spielte der Aufsteiger herunter, es blieb beim 1:2.

 

Fazit:

Mittendrin - statt nur dabei - im Abstiegskampf der Bezirksliga!

Ausschlaggebend für die vermeidbare Niederlage war eine völlig verschlafene, indiskutable erste Halbzeit.

Der Gegner war nicht so stark, daß man zwingend verlieren mußte.

Rot Weiß Mülheim investierte aber über die gesamte Spielzeit mehr als unsere Mannschaft.

Eine starke Halbzeit mit Tugenden, die im Abstiegskampf unumgänglich sind, wird auch in den letzten beiden Begegnungen der Hinrunde gegen Teams im Keller (zu Hause: Katernberg 19 und auswärts in Haarzopf) definitiv zu wenig sein.

Das sollte jedem Akteur bewußt sein.

 

Oliver Staat

SpVgg Steele 03/09 - SV Burgaltendorf  3:6 (2:2)

Die SpVgg kommt im heimischen Sportpark nicht so richtig in die Erfolgsspur.

Gegen den Aufstiegsaspiranten aus Burgaltendorf gab es beim 3:6 (2:2) die dritte Niederlage in Folge. Im Tabellenkeller rücken die Teams auch durch einige überraschende Ergebnisse enger zusammen.

Marc Rudolf rückte zum ersten Mal in die Startelf und ersetzte Dominik Meier, der gesperrt war. Mit Robin Falk und Dominik Bongartz stellten sich zwei Spieler zur Verfügung, die bereits in der 2. Mannschaft aktiv waren.

Der Gast aus Burgaltendorf startete schwungvoll in die Begegnung.

Nach Hereingabe von Soltani hielt Engelmeyer den Fuß in den Ball und verfehlte das Tor (5.).

Beim Kopfball von Julian Engelmeyer war Max in der Beek auf dem Posten (8.).

Die erste gelbe Karte sicherte sich Naumov an der Mittellinie, als er Sebi van Ryn abräumte. Glück für den Gast, ein äußerst rüdes Einsteigen (11.).

Durch frühes Anlaufen und Pressing wurde die SpVgg in die eigene Hälfte zurück gedrängt. Es fehlten Anspielstationen und sichere Ballpassagen, um ins Konterspiel zu gelangen.

Nach einer Viertelstunde meldete sich auch unsere Elf im Spiel an.

Burak Bahadir scheiterte nach Pass von Cezary Liedtke mit einem Heber neben das Tor (18.).

Die Burgaltendorfer gingen in der 20. Minute in Führung.

Mit der zweiten Flanke, nach einem schlecht abgewehrten Eckball, fand Hero Vladi seinen Mitspieler Kevin Sokhan-Sanj am langen Pfosten.

Er köpfte recht frei zum 0:1 in die Maschen (20.).

Robert Thauern grätschte Soltani fair ab nach Lippeck's Paß in die Tiefe (24.).

Er wäre allein auf Max in der Beek zugelaufen.

Da aus dem Spiel wenig ging, mussten halt die Standards her.

Ecke Karsten Meinusch, Burak Bahadir flog heran und köpfte den Ball dahin, wo er hingehört. 1:1 in der 29. Spielminute.

Doch der Gast konterte mit der erneuten Führung. Benny Neusser foulte Lippeck an der Strafraumgrenze.

Sam Soltani nahm aus 18 Metern Maß und zirkelte den Ball über die 4-Mann-Mauer ins kurze Eck (34.). Sehenswert.

Die nächste Standardsituation - das nächste Tor.

Nach einem Freistoß von Karsten Meinusch verlängerte Lippeck das Leder ins eigene Tor. Auch Keeper Jan Unger machte eine unglückliche Figur (44.).

2:2 zur Halbzeit, ein unterhaltsames Spiel mit einem respektablen Ergebnis.

 

Nach dem Wechsel ging es munter weiter.

Nach einer guten Kombination über Neusser,Thauern, Strahlendorf und Bahadir stand Sebi van Ryn frei vor Jan Unger. Ihm versprang der Ball etwas (47.).

Im Gegenzug zeigte der Gast wie man so eine Chance besser verwertet.

In der Defensive der SpVgg stimmte wenig, Ball und Gegenspieler verlor man aus den Augen und Soltani bedankte sich mit seinem 2. Tor aus 6 Metern (48.).

In der 55. Minute eine strittige Strafraumszene. Burak Bahadir wurde im 16er gehalten, forderte den Pfiff, leitete den Ball im Liegen zu Cezary Liedtke.

Frei vor dem Tor, 9 Meter zentral und das Leder strich über das Gehäuse (55.).

Vorbei diese Riesenchance zum Ausgleich.

Die SpVgg machte etwas auf. Der SVA bekam früh Platz zu kontern. Klima war zu eigensinnig und scheiterte an Max (65.).

In der 75. Minute schloß Timo Kemper einen dieser Konter eiskalt zum 4:2 ab.

Doch unsere Elf fightete weiter. In der 82. Minute der Lohn.

Das Muster war allen bekannt. Ecke Meinusch und Philipp Wypler köpfte per Aufsetzer den Anschluß (82.).

Hoffnung - leider nur wenige Minuten. Soltani wurde im 16er gestreckt und Vladi verwandelte sicher zum alles entscheidenden 3:5 (85.).

Zwei Aufreger folgten noch.

Beim 40 Meterschuß von Liedtke verschätzt Unger sich komplett, der Ball klatschte an die Latte und wurde geklärt (88.).

In der 90. Minute das zweite Duell zwischen Max in der Beek und Sam Soltani.

Wieder Freistoß aus 18 Metern, nahezu identische Position und erneut war Soltani direkt erfolgreich (88.).

 

Fazit:

Der SV Burgaltendorf (oder sollen wir sagen Sam Soltani) gewann das Spiel aufgrund der individuellen offensiven Qualität folgerichtig, aber zu hoch.

Beide Defensiven agierten löchrig und waren anfällig.

Für dei SpVgg setzte sich die Serie der "guten Spiele ohne Ertrag leider fort."

Nächste Woche geht es zum starken Aufsteiger RW Mülheim.

Aschenbelag und kleiner Platz. Es geht darum in den letzten drei Spielen der Hinrunde zu punkten.

 

Einen Spielbericht aus Sicht des SV Burgaltendorf findet Ihr hier.

Oliver Staat

SC Frintrop 05/21 - SpVgg Steele 03/09  2:1 (2:1)

Einen Spielbericht zur 1:2 Auswärtsniederlage findet Ihr auf den Seiten des SC Frintrop 05/21. Klickt hier.

SpVgg Steele 03/09 - Vogelheimer SV 0:3 (0:0)

Coach Dirk Möllensiep mußte zahlreiche Akteure ersetzen, kurzfristig kam mit Dominik Faber (erkältet) ein weiterer wichtiger Spieler hinzu.

Beide Teams arbeiteten von Beginn an sehr konzentriert. Der Gast ließ unsere Elf in den ersten Minuten gewähren, wartete ab und lief erst ab der Mittellinie an.

Fynn Strahlendorf nahm nach 3 Minuten von rechts Maß, schoß am langen Pfosten vorbei (3.). Selber Spieler legte Burak Bahadir auf, doch Burak nahm den Ball zu früh, geriet etwas in Rücklage und schoß über den Kasten.

Eine gute Möglichkeit, die ungenutzt blieb (9.).

Eine Flanke von Marc Geißler verpaßte er am zweiten Pfosten per Kopf knapp (12.).

Doch auch die Gäste hatten Chancen zu verzeichnen. Über die Flügel konnten Robert Nnaji (rechts) und Julian Grzanna (links) sich in Szene setzen, waren sehr energisch und gefährlich.

Björn Barke hatte die erste dicke Chance auf dem Fuß. Im Doppelpass mit Robin Habermann stand er 6 Meter vor Max in der Beek, der die Beine gerade noch zusammen bekam und vereiteln konnte (17.).

Beim Schuß von Steffen Dörpinghaus (Vorlage Grzanna) aus 16 Metern wäre er machtlos gewesen. Der Schuß rauschte knapp am Pfosten vorbei (19.).

Es war eine kampfbetonte, ausgeglichene Partie, Schiedsrichter Eroglu hatte Mühe die Gemüter abzukühlen, verteilte gelbe Karten auf beiden Seiten.

Julian Grzanna hatte die größte Chance auf den Führungstreffer.

Er ließ Robert Thauern stehen und traf aus kürzester Distanz das Außennetz (29.).

Fynn Strahlendorf prüfte Keeper Abeijon aus 22 Metern in der 32. Minute.

Den schönsten Spielzug der SpVgg leitete Robert Thauern ein. Hendrik Strahlendorf verlagerte mit Marc Geißler das Geschehen, im Zentrum fand Fynn Burak Bahadir, dessen Schuß Abeijon wieder reaktionsschnell parierte (37.).

Max in der Beek sorgte kurz vor dem Wechsel bei einem verunglückten Abschlag für Unruhe, bügelte seinen Lapsus umgehend wieder aus (44.).

0:0 zur Halbzeit, gutes temporeiches Spiel. Viele intensive Zweikämpfe, die besseren Chancen für den Gast aus Vogelheim. Doch unser Team hielt stark dagegen und wußte den VSV zu fordern.

 

Der zweite Durchgang begann wie der erste endete. Die Vogelheimer nahmen das Tempo wieder auf und hatten ein optisches Übergewicht.

In der 60. Minute der Führungstreffer. Unnötig und unglücklich.

Ein Einwurf konnte nicht entscheidend geklärt werden, fiel Habermann vor die Füße, Linksschuß - Innenpfosten - 0:1.

Im Gegenzug hatte Burak die Möglichkeit zum Ausgleich. Sein Freistoß aus 17 Metern konnte Abeijon zur Ecke klären (62.).

Für Vogelheim legte Islamovic für Steffen Dörpinghaus auf, aus bester Position, zentral vor dem Kasten, neben das Tor (63.).

Hendrik Strahlendorf verzog mit links nach Vorarbeit von Burak (69.).

Das Spiel ging hin und her, die Gäste nutzten den Platz zu schnellen Kontern.

In der 76. Minute dann die Vorentscheidung. Die SpVgg vertändelte den Ball am gegnerischen 16er und fing sich das 0:2.

Habermann in den Lauf von Dörpinghaus, Querpaß auf Weissfloh, der keine Mühe hatte die Kugel ins Tor zu schießen. Ein perfekter Spielzug (77.). Respekt.

Unsere Elf gab sich nicht geschlagen. Karsten Meinusch flankte, Burak Bahadir mit dem Kopf auf Fynn Strahlendorf. Doch auch aus 6 Metern wollte der Ball nicht über die Linie (78.).

In der 88. Minute noch das 0:3. Mit diesem Tor sah man den Unterschied zwischen beiden Teams an diesem Sonntag. Beganovic trifft per Freistoß von der halblinken Seite genau in den Winkel (88.).

Dirk Möllensiep fasste es nach dem Spiel zusammen: "Die kämpferische Leistung hat gestimmt, der Gegner war effektiver."

Sascha Hense, Trainer des neuen Tabellenführers, erkannte die Leistung der SpVgg an. "Steele hat uns das Leben schwer gemacht, aufgrund der zweiten, starken Halbzeit ist der Sieg verdient."

 

Fazit:

Unsere Mannschaft hat ein gutes Spiel abgeliefert.

im Abschluß fehlte es an der letzten Konsequenz und etwas Glück.

Leider konnte die Galligkeit und Aggressivität in den Zweikämpfen nicht mit in die 2. Halbzeit genommen werden.

Nur so kann man gegen die Spitzentruppen erfolgreich bestehen. Mit Frintrop, Burgaltendorf und RW Mülheim geht es in den nächsten Wochen gegen starke Teams weiter.

Die reifere und abgezocktere Truppe aus Vogelheim kam zu einem Sieg, der zu hoch ausfiel. Für unser Team wäre mehr drin gewesen.

 

Oliver Staat

SpVgg Steele 03/09 - VFB Frohnhausen  0:3 (0:1)

Es war ein Spiel , in dem das Endergebnis aus Sicht der SpVgg  völlig egal war.

Die Gedanken waren bei Tobi Hafke, der sich in der 55. Spielminute schwer verletzte und mit dem Krankentransport die Anlage verlassen mußte.

Beim Stande von 0:2 wollte Tobi die bis dahin brach liegende Offensive ankurbeln als er über die linke Seite weit in des Gegner's Hälfte stürmte.

Den Ball legte er sich dabei ein wenig zu weit vor, es folgte ein Pressschlag mit einem Akteur des VFB. Tobi kam aus dem Gleichgewicht und stürzte unkontrolliert auf seinen linken Arm, der zweimal brach. Die Operation erfolgte Sonntagabend.

 

Nach 30 Minuten Unterbrechung wurde die Partie dann fortgesetzt.

Bis dahin führte der Gast, der ersatzgeschwächt antrat, mit 2:0.

Auch Dirk Möllensiep mußte das Erfolgsteam aus Mintard ändern.

Es fehlten Leon Waschk, Marc Geißler (beide verletzt), Fynn Straheldorf (krank) und Cezary Liedtke. Sebi van Ryn setzte sich angeschlagen auf die Bank, kam nicht zum Einsatz.

Der VFB, Tabellendritter, ging in der 8. Minute mit Unterstützung durch Dominik Meier, in Front. Statt den Ball ins Toraus abzulaufen, seinen Gegenspieler zu stören oder zu attackieren, machte er Nichts und ließ Smeilus laufen.

Paß ins Zentrum - Trißler war blank und schob aus 6 Metern ins Tor.

In der 18. Minute hätte er seinen Aussetzer wettmachen können.

Der Freistoß aus guter Position (18 Meter) ging über's Tor.

In der 29. Minute schoß Burak Bahadir aus 20 Metern mit links ebenfalls über den Kasten. Auf Zuspiel von Dominik Faber, der perfekt in die Schnittstelle passte, stand Hendrik Strahlendorf vor dem Gehäuse, konnte aber mit der Vorlage nichts anfangen und vertändelte das Leder (35.).

In der 42. Minute verhinderte der Pfosten das 0:2. Wieder die Kombination Smeilus - Trißler - Glück für die SpVgg.

Die Halbzeitführung für Frohnhausen, das ein spielerisches Plus hatte und kaltschnäuziger agierte, war verdient, Unsere Elf hingegen war zu passiv, hatte im Spiel selten Lösungen parat, garniert mit zu hoher Fehlerquote im Spielaufbau.

 

Nach dem Wechsel nutzte der VFB erneut einen Stellungsfehler in der Defensive zum vorentscheidenden 0:2. Smeilus über rechts mit einem Flachpaß durch das Zentrum. Am langen Pfosten stand Laskowski frei und Max in der Beek war chancenlos (48.).

Das war der erste Nackenschlag kurz nach dem Wiederanpfiff für die SpVgg, der nächste folgte wenig später, als Tobi Hafke vom Platz mußte.

Karsten Meinusch kam für ihn ins Match.

Nach dieser Aktion kam verständlicherweise kein Spielfluss mehr auf.

In der 75. Minute die letzte Halbchance für unsere Mannschaft.

Dominik Faber, einer der wenigen mit guter, solider Leistung, flankte und Benny Neusser köpfte ans Tor vorbei (75.). Auch aus Standards gab es nichts Zählbares an diesem Tag.

Die Gäste zockten die Zeit locker von der Uhr, gerieten nicht mehr unter Druck.

In der 85. Minute patzte Max in der Beek beim 0:3 durch einen Kopfball von Laskowski.

Fazit:

Gegen den VFB Frohnhausen, der an diesem Tag über Mittelmaß nicht hinaus kam, wäre sicherlich mehr drin gewesen.

Man wurde den Eindruck nicht los, daß mit den Ausfällen einiger Spieler auch das Selbstvertrauen in der Kabine blieb. Wer in 90 Minuten nur dreimal das Tor des Gegners ins Visier nimmt, hat sicherlich nicht alles in die Waagschale geworfen.

Von beiden Teams war es kein gutes Bezirksligaspiel.

 

Oliver Staat

BW Mintard - SpVgg Steele 03/09  0:2 (0:2)

Das Trainergespann Christian Tytlik/Dirk Reiling ging mit der selben taktischen Vorgabe ins Spiel wie bei der knappen Pokalniederlage gegen den SV Burgaltendorf.

Hendrik Strahlendorf rückte für den angeschlagenen Sebastian van Ryn ins Team.

" Wir waren von der ersten Minute des Spiels voll da, sind agressiv in die Zweikämpfe gegangen und haben dem Gegner wenig Möglichkeiten zur Entfaltung gegeben", so Dirk Reiling.

Mit langen Bällen in die Spitze haben wir Mintard immer wieder defensiv gefordert.

In der 17. Minute wurde Fynn Strahlendorf im 16er zu Fall gebracht.

" Man kann, muß ihn aber nicht geben. Der Kontakt unten am Fuß war vorhanden, eine 50:50 Entscheidung", urteilte der Torwart-Trainer.

Fynn  war es egal und er verwandelte zur Führung (18.).

In der 30. Minute erzielte er auch das 2:0. Eine Kopie des Treffers gegen den SV Burgaltendorf: langer Ball - Verlängerung Burak - Fynn im 1:1 gegen Mintard's Torhüter Dominic Haas: 2:0 für die SpVgg.

" Es war wichtig für's Selbstvertrauen in unsere Stärke, daß wir das 2:0 mit in die Pause genommen haben. Die Jungs haben das richtig gut gemacht, Mintard hatte Feldvorteile, wir haben die Tore erzielt", analysierte Reiling.

In der zweiten Halbzeit änderte sich das Geschehen nur unwesentlich.

Mintard griff wütend an, die SpVgg stellte die Räume zu und verteidigte mit großem Einsatz und der nötigen Härte.

Keeper Max in der Beek rettete zweimal in höchster Not.

Einmal kratzte er das Leder von der Linie, den abgefälschten Schuß von Marco Brings parierte Max prächtig (75.).

Kurz vor Schluß kam auch etwas Glück hinzu. Ein Querpaß passierte seinen 5 Meter-Raum und gleich 5 Feldspieler verpassten den Ball (85.).

Doch auch Fynn Strahlendorf hatte bis zu seiner Auswechselung weitere Großchancen das Ergebnis höher zu gestalten.

 

So blieb es beim überraschenden aber verdienten (so Fabian Holzmann, Trainer BW Mintard) Auswärtsdreier am Tag der Kellerkinder in der Bezirksliga 6.

Da auch Adler Union (beim SC Frintrop) und der SSVg Velbert II (beim SVA) gewannen, fühlte sich der Sieg noch besser an.

 

Oliver Staat

SpVgg Steele 03/09 - Winfried Kray  2:5 (2:2)

2:0 geführt, 2:5 verloren. Gegen den starken Aufsteiger Winfried Kray verlor unsere Elf gestern und wird sich tabellarisch nach unten orientieren müssen.

Der Gast begann forsch, die SpVgg hielt entschlossen dagegen.

Abtasten und Abwarten, nicht vorgesehen in einer unterhaltsamen ersten Halbzeit.

Den ersten Warnschuß notierten die Krayer durch Kachout in Minute 8.

Bereits nach 12 Minuten wurde Temizel verwarnt, absichtliches Handspiel.

Nach einer Ecke von Dominik Meier köpfte Burak Bahadir an die Latte (15.).

5 Minuten später klingelte es im Krayer Kasten.

Dominik Faber mit gutem Zugriff auf den 2. Ball, setzte sich entschlossen durch, passte vertikal ins Zentrum auf Burak,

trockener Rechtsschuß und es stand 1:0 (20.).

Max in der Beek schlug lang ab, Burak verlängerte in den Lauf von Fynn Strahlendorf, der allein vor Keeper Görres die Nerven behielt. 2:0 in der 25. Minute.

Die Stimmung bei den euphorisch gestarteten Krayern kippte.

Beste Vorraussetzungen für ein gepflegtes Konterspiel, zumal der Aufsteiger bis dato vor dem Tor wenig zustande brachte.

Coach Ramadan reagierte und wechselte den überforderten Temizel aus (25.).

Der Gast kam durch ein Geschenk des Schiedsrichters zurück ins Spiel.

Mo Kachout versenkte den Freistoß aus 18 Metern direkt zum 1:2 (26.).

Dominik Meier sah gelb wegen absichtlichen Handspiels (31.) und einige Krayer Akteure auf der Ersatzbank ebenfalls.

In der 40. Minute der Ausgleich. Nach einem Einwurf ließ sich Genc Binque an der Grundlinie zu einfach abkochen, Allouche lupfte ins Zentrum, wo Eugen Pirogov aus 7 Metern einlief und zum 2:2 einköpfte (40.).

Cezary Liedtke's Schuß aus 23 Metern konnte Görres parieren (43.).

Halbzeit in einer guten, intensiven Partie.

 

Nach dem Wechsel ging der Gast schnell in Führung. Die Krayer hatten die linke Seite als Schwachstelle ausgemacht und nutzten dies konsequent.

Issa hatte sich über den Flügel durchgetankt (beim Abspiel abseitsverdächtig), seine Hereingabe nahm Pirogov auf und versenkte aus 11 Metern flach gegen die Laufrichtung von Max in der Beek zum 2:3 (49.).

Zwei Wirkungstreffer unmittelbar vor und nach der Halbzeit.

Als Issa in der 61. Minute allein vor Max das Außennetz traf, hatte Coach Dirk Möllensiep ein Einsehen und wechselte Marc Geißler für Dominik Meier ein (61.).

Nur 60 Sekunden später baute Winfried die Führung aus.

Freistoß Gökyesil aus der eigenen Hälfte, der Ball kommt in die Box, Max in der Beek und Marc Geißler sprechen nicht miteinander und Yusuf Allouche spritzt dazwischen, köpft ins leere Tor. 2:4 (62.).

Auf der Gegenseite parierte Görres einen Kopfball von Fynn Strahlendorf nach Freistoß von Geißler, indem er das Leder mit größter Mühe über das Tor lenkte. (66.).

Eine Minute später wurde auch Sebastian van Ryn erlöst, keine Szene in 67 Minuten. Für ihn kam Philipp Wypler.

60 Sekunden später mußte Tobi Hafke nach einem Foulspiel mit gelb-rot vom Platz. Spätestens jetzt war der Drops gelutscht.

Die letzte offensive Aktion hatte Philipp Wypler. Um Schuhlänge verpasste er eine gute Hereingabe von Burak Bahadir am zweiten Pfosten (73.).

Mit einfachsten fußballerischen Mitteln kam der Gast zu glasklaren Torchancen.

Gegen die langen Bälle von Gökyesil in die Schnittstellen fand die SpVgg kein Mittel und hatte gegen die schnellen Spitzen mehrfach das Nachsehen.

Die letzte Viertelstunde gehörte dem Aufsteiger und Schiedsrichter Bucde.

In der 81. Minute schickte er, völlig überzogen und unangemessen, Genc Binque nach einem Foulspiel mit knallrot vom Platz.

In der 82. Minute markierte Gökyesil aus 20 Metern das 5:2 für Winfried Kray.

Nicht hart aber platziert schlug der Ball ein, Max in der Beek hatte zu spät Sicht.

Fazit:

Der Aufsteiger aus Kray gewann die Partie, weil das Team defensiv besser arbeitete und stabiler stand.

MIt Özay Gökyesil stellte es den besten Akteur auf dem Platz.

Der Routinier überzeugte als Torschütze, Vorbereiter und Chef einer lauf- und spielstarken Mannschaft.

Der Schiedsrichter, der auch einen gebrauchten Tag erwischte, nahm mit seinen (Fehl-) Entscheidungen leider direkt Einfluß auf eine gute Bezirksligapartie.

Schuld an der klaren Niederlage hatte er aber nicht!

30 Minuten Bezirksliganiveau reichen nicht aus.

Unverständlich das taktische Verhalten der SpVgg nach dem 2:4 in Unterzahl.

Sich zurückziehen und die Räume eng stellen wäre ein probates Mittel gewesen. Die Partei war entschieden, das Torverhältnis kann mitentscheidend sein.

Auch aus der Flut an gelben Karten auf Krayer Seite konnte die Elf kein Kapital schlagen. Im Gegenteil.

Die Stabilisierung der Defensive, nach den Gegentoren 11-15 der letzten drei Spiele, steht ganz oben auf der Agenda von Coach Dirk Möllensiep.

In den nächsten Wochen stehen die starken Teams der Liga auf dem Spielplan.

 

Oliver Staat

Einen Spielbericht aus Krayer Sicht auf den Seiten von fussball.de

SpVgg Steele 03/09 - FC Kray II  6:1 (3:1)

Die SpVgg erwischte einen klassischen Kaltstart.

Bereits in der 6. Minute ging der Gast von der Buderusstraße in Führung.

Hendrik Strahlendorf verlor im Mittelkreis einen Zweikampf (Foul?) und dann ging alles recht schnell.

Kray's Marvin Schmiedtke lief über links ein, Dehaini zu Beivratchang, der den Ball  zum 0:1 in die lange Ecke versenkte. Max in der Beek war machtlos.

In der 9. Minute die große Chance zum Ausgleich. Aus einem Spielerknäuel heraus versuchten sich Sebi van Ryn, Hendrik Strahlendorf und "Cäsar" Liedtke vergebens. Burak Bahadir nahm aus 7 Metern per Linksschuß Maß und Keeper Alex Golz bekam gerade noch die Finger an den Ball (13.).

In der 17. Minute der Ausgleich. Initiator Cezary Liedtke paßte halbhoch zu Benny Neusser, seinen Schuß klatschte Golz vor die Füße von Sebi van Ryn, der zum 1:1 abstaubte (17.).

Auf der Gegenseite fast ein Eigentor von Tobi Hafke nach Freistoß von Caraly (19.).

Im ersten Durchgang war es eine spielerisch schwache Partie, gespickt mit zahlreichen einfachen Ballverlusten und geringer Laufbereitschaft.

Folge: Die Passquote lag bei 60%, die Fehlerquote war deutlich zu hoch.

 

Unsere Elf setzte das taktische Konzept nur unzureichend um.

Die offensive Kette stand zu hoch in des Gegner's Hälfte, zeigte zusätzlich eine mangelhafte Rückwärtsbewegung.

Trotzdem sprang per Doppelschlag eine beruhigende 3:1 Halbzeitführung heraus.

35. Minute: Freistoß Karsten Meinusch von rechts, Marc Geißler köpfte am langen Pfosten ins Zentrum wo Benny Neusser freistehend seine Chance zum 2:1 nutzte.

Beim 3:1 spitzelte Karsten den Ball in den Lauf von Sebi van Ryn.

Er umkurvte den kurzfristig orientierungslosen Golz und schoß aus 14 Metern ins verwaiste Tor (40.).

Nach dem Wechsel bedeutete die erste gelungene Kombination den Ausbau der Führung. Hendrik Strahlendorf paßte auf  links zu Sebi van Ryn, Karsten Meinusch war mitgelaufen, beide spielten die Überzahl gekonnt zum 4:1 aus (48.).

Auch das 5:1 war sehr gut heraus gespielt. Burak Bahadir bediente Hendrik Strahlendorf, Lauf bis zur Grundlinie, Flachpaß in die Mitte und Sebi van Ryn bedankte sich mit seinem dritten Treffer (53.).

Das Spiel war gelaufen, hatte anschließend den Charakter eines Freundschaftsspiels.

Burak's Linksschuß aus 16 Metern strich knapp am langen Pfosten vorbei (63.).

Der Kapitän war bemüht, blieb aber glücklos.

Das 5:2 verhinderte Tobi Hafke als er vor dem einschußbereiten Dehaini mit starkem Einsatz zur Ecke klärte (70.).

Die SpVgg hatte nun leichtes Spiel gegen die überforderten Gäste und nutzte dies mit ansehlichen Ballpassagen.

In der 83. Minute fiel der letzte Treffer. Philipp Wypler sprintete über die linke Seite, spielte hart und flach zu Karsten Meinusch in den 5 Meter Raum.

Golz parierte aus kurzer Distanz, der Ball lag wieder vor den Füßen von Philipp, der  diesen Angriff einleitete und zum 6:1 abschloß (83.).

Fazit:

Der 1. Saisonsieg ist eingefahren, er ist wichtig für die weiteren schweren Aufgaben und wird Selbstvertrauen geben.

Nach zerfahrener erster Halbzeit legte die Elf mit zwei schnellen Toren den Grundstein zum Heimsieg und zeigte wozu sie spielerisch in der Lage ist.

Die Laufwege waren besser, die Elf war engagierter und harmonierte besser miteinander.

Die sportliche Aussagekraft des 6:1 bleibt abzuwarten, der Gegner hatte (an diesem Tag) kein Bezirksliganiveau.

 

Oliver Staat

SpVgg Steele 03/09 - MSV Mülheim 07   0:0

Das erste Heimspiel endete mit einem leistungsgerechten torlosen Unentschieden.

Coach Dirk Möllensiep hatte mit Max in der Beek, Christopher Löffler und Cezary Liedtke drei Neuzugänge in die Startelf nominiert.

In der ersten Halbzeit war es schlichter Zweikampf Sport. Der Zettel, auf dem sonst erwähnenswerte Szenen notiert werden, blieb weiß.

Beide Teams hatten eine gute Rückwärtsbewegung bei Ballverlusten oder nahmen zu wenig Tempo auf, wenn man Platz hatte.

Folglich war die Box Sicherheitsgebiet, beide Keeper mußten sich nicht einmal richtig auszeichnen. Abschlüsse aus der zweiten Reihe Mangelware.

Trotzdem war das Spiel nicht langweilig, intensive Duelle im Mittelfeld prägten das Geschehen. Ein Spielfluss kam durch viele Unterbrechungen nicht auf.

Nach dem Wechsel änderte sich nichts. Die SpVgg hatte mehr Ballbesitz,

doch gute Ansätze wurden nicht mit dem letzten Pass veredelt.

So wurde die erste Torchance in der 75. Minute notiert.

Benny Neusser zog von der Mittellinie an, spielte links Burak Bahadir frei.

Sein Flachpass ins Zentrum in den Rücken von Karsten Meinusch konnte dieser aus 5 Metern nicht vollenden.

Eine zweite in der 87. Minute sah Marc Geißler 16 Meter frei vor dem Kasten, doch wie so oft in dieser Partie klärte der Abwehrspieler zur Ecke.

Da die Standards an diesem Tag auch verbesserungswürdig getreten wurden und keine Gefahrr versprühten, blieb es beim 0:0.

 

Fazit:

Beide Trainer waren mit dem Unentschieden zum Auftakt

zufrieden.

"Gegenüber den Spielen der Vorbereitung war das heute eine eindeutige Steigerung. Mir hat der letzte Kick gefehlt", analysierte Mölle die Begegnung.

Die Defensive stand, offensiv kamen Burak Bahadir, Fynn Strahlendorf und Karsten Meinusch nicht zur Geltung.

Die Elf verzettelte sich zu sehr in Kombinationen auf engem Raum.

Der letzte, entscheidende Paß kam nicht zum Mitspieler.

So mußte man mit einem Punkt  gegen einen schlagbaren MSV, der ab der 70. Minute konditionell einbrach, zufrieden sein.

Den Kommentar von MSV Trainer Ostwald findet ihr hier.

 

Oliver Staat

Steeler Teufel