SpVgg Steele 03/09 - Union Velbert  3:2 (1:1)

Dank eines etwas glücklichen 3:2 Heimerfolgs über Union Velbert setzt sich die SpVgg im oberen Mittelfeld fest und klettert auf Rang sieben in der Tabelle.

Torjäger Philip Hollweg schraubte sein Konto auf 9 Saisontore und wußte neben Keeper Kai Koppers zu überzeugen.

Christian Tytlik hatte das Team auf zwei Positionen verändert.

Hendrik Strahlendorf kam für Dainel Schröder ins Spiel und Fabian Lenort ersetzte Sebi van Ryn in der Startformation.

 

Beide Teams gingen mit offenem Visier ins Spiel und suchten den schnellen Torerfolg.

Die erste Annäherung ans Gehäuse der in blau gekleideten Gäste gab es in der 4. Minute. Leon Waschk schickte Marc Geißler über die rechte Seite, er sprintete in den 16er und konnte Keeper Schepe mit seinem Abschluß prüfen.

Union's Odhiambo fand Waßmann im Zentrum, der an Kai Koppers scheiterte (8.).

 

In der 12. Minute die Führung für die SpVgg.

Hendrik Strahlendorf steckte mit links fein durch zu Philip Hollweg, der Schepe mit einem strammen Schuß ins kurze Eck düpierte (12.).

180 Sekunden später jedoch der Ausgleich. Eine gelungene Kombination über Kaltenpoth und Helmes fand Waßmann im Zentrum, der den Fuß hinhielt und das 1:1 erzielte.

Im weiteren Verlauf verflachte die Partie etwas, Schiedsrichter Toni Schmidt rückte mit seinen "unglücklichen Entscheidungen" in den Mittelpunkt.

 

In der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit entwickelte sich ein Duell zwischen Union's Stoßstürmer Fabian Helmes und Kai Koppers im Tor der 03er.

Allein dreimal tauchte der Stürmer allein vor Koppers auf und immer ging Kai als Sieger hervor. Einmal hatte er das Glück auf seiner Seite als er einen Schuß von Helmes an den Pfosten lenkte.

Auch der Abschluß von Christopher Fuchs stellte Koppers vor keine Probleme (39.). Der Kopfball von Basti Helms nach Freistoß von Burak Bahadir senkte sich knapp über das Tor (43.).

Ein schmeichelhaftes Unentschieden mit dem die SpVgg in die Kabine ging.

 

Christian Tytlik, der Coach Dirk Möllensiep vertrat, ging mit derselben Mannschaft, aber einer anderen Grundausrichtung in die zweiten 45 Minuten.

Die Mannschaft zog sich etwas zurück, um die Räume für die schneller Konter der Gäste zu minimieren.

Union hatte die nächste dicke Chance. In der 49. Minute vergab der eingewechselte Azemi aus 5 Metern, der Ball kullerte am langen Pfosten vorbei.

 

In der 52. Minute die erneute Führung für unsere Elf, mit freundlicher Unterstützung von Velbert's Torhüter Schepe.

Beim Eckball von Fabi Lenort segelte er am Ball vorbei, Burak Bahadir stand goldrichtig und köpfte zum 2:1 in die Maschen (52.). Er verletzte sich dabei und mußte wenig später das Feld verlassen. Für ihn kam Sebi van Ryn in die Partie.

 

Das Spiel blieb umkämpft, die vermeidbaren, einfachen Ballverluste häuften sich auf beiden Seiten.

Die Gäste zerrieben sich an der verbesserten Abwehrarbeit der 03er und konnten sich nicht mehr entscheidend in Szene setzen.

So half auch ihnen das Glück. Odhiambo flankte von links und Basti Helms unterlief ein Eigentor in der 74. Minute zum Ausgleich.

 

"Tüte" Tytlik wechselte doppelt und brachte Dominik Bongartz und Basti Lübeck für Fabian Lenort und Jan Marlinghaus.

Sebi van Ryn, nach feinem Paß von Philip Hollweg konnte Schepe in der 76. Minute nicht überwinden.

Wenig später (83.) mußte Hendrik Strahlendorf das Feld verletzt verlassen, die SpVgg in den letzten 10 Minuten nur noch zu zehnt.

Ein Standard mußte zur Entscheidung herhalten. Sebi van Ryn lief allein auf Schepe zu, das Leder trudelte Richtung Torlinie und Velbert's Ural klärte mit der Hand. Elfmeter in der 93. Minute.

Philip Hollweg übernahm die Verantwortung und schoß kompromisslos und unhaltbar rechts halbhoch zum Siegtreffer ins Tor.

 

Fazit:

Es war ein hart erkämpfter Sieg über die Gäste aus Velbert. In Halbzeit eins hätte sich keiner über eine deutliche Führung von Union beschweren können.

Dank einer defensiven Umstellung und Stabilisierung in Halbzeit 2 und leidenschaftlichem Fußball sprang ein wichtiger Heimsieg heraus.

 

Oliver Staat

Adler Union Frintrop - SpVgg Steele 03/09  6:3 (1:0)

Offensivspektakel am Frintrioper Wasserturm

In den ersten 30 Minuten hielten sich beide Teams an die taktischen Vorgaben ihrer Trainer, nach dem Wechsel ging es in einer unterhaltsamen, guten Bezirksligapartie hin und her und es kam zur erwarteten Torflut.

Mann des Spiels war "Adler" Yannick Reinders, der 5 Tore erzielte.

 

 

Unsere Elf verlor am Sonntag das Auswärtsspiel bei Adler Union Frintrop klar mit 3:6 (0:1) und bleibt nach der zweiten Niederlage im Mittelfeld der Tabelle auf Rang sieben.

Adler setzt sich erwartungsgemäß in der oberen Tabellenregion fest und bleibt in der Saison ungeschlagen.

 

Coach Dirk Möllensiep hatte sein Team auf drei Positionen gegenüber der Vorwoche verändert. Henrik Srahlendorf, Basti Lübeck und Fabio Battaglia mußten passen, ins Team rückten Fabio Bien, Sebi van Ryn und Jan Marlinghaus.

 

Das Spiel begann für die 03er mit zwei sehr guten Chancen zur Führung.

Dabei schossen Daniel Schröder (Pass Hollweg, 10. Minute) und Philip Hollweg (Vorlage Sebi van Ryn, 14. Minute) Keeper Scheffler in die ausgestreckten Arme.

 

5  Minuten später war es wieder Daniel Schröder, der nach zu kurzem Rückpass von Brand vor Scheffler auftauchte. Doch statt den Schwung des Laufes mitzunehmen und ihn zu umkurven, scheiterte er am Reflex des Keepers (19.).

Die Frintroper nutzen hingegen ihre erste gute Chance zur Führung und zeigten in der 24. Minute ihr hohes spielerisches Potential.

Felix Others schickte Timo Lindemann in den Raum, Querpaß ins Zentrum und Reiners mußte nur noch den Fuß hinhalten.

Eine erste Unachtsamkeit in der Defensive und es stand 0:1.

Den Gastgebern spielte die Führung auch taktisch in die Karten.

 

Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel. Die SpVgg agierte gegen die abwartende, dichtgestaffelte Abwehr der Gastgeber mit langen Bällen, hatte zu wenig Tempo in ihren Aktionen und kam nicht in die gefährliche Zone.

Mit 0:1 ging es in die Pause, unglücklich aus 03er Sicht bei einem Plus an guten Möglichkeiten.


Nach dem Wechsel machten beide Teams unverändert weiter, es gab keine Wechsel. Adler Union lauerte auf die freien Räume un zeigte zielstrebigen Konterfußball. In der 57. Minute erhöhte Reiners auf 2:0, diesmal auf Vorlage von Kapitän Rübertus, der die rechte Seite effektiv bearbeitete.

 

Der SpVgg blieb nichts anderes übrig als das Risiko zu erhöhen und die Defensive zu lösen.

Dirk Möllensiep brachte Dominik Bongartz für Sebi van Ryn (59.).

Und Bongartz bedankte sich für das Vertrauen seines Trainers mit dem 1:2.

Nach Freistoß von Burak Bahadir staubte er aus kurzer Distanz ab (65.).

 

Doch die Freude währte nur kurz. Innerhalb von 180 Sekunden schraubten die Adler gegen eine ungeordnete Defensive das Ergebnis auf 4:1.

Brechmann wurde beim Alleingang nicht gstört (68.) und Reiners hatte nach Vorlage von Brechmann keine Mühe allein vor Max in der Beek in die lange Ecke einzuschieben (69.).

 

Der Stöpsel war gezogen und die Partie vorentschieden.

Philip Hollweg verkürzte mit Saisontreffer Nummer 6 auf feinem Zuspiel von Bongartz auf 2:4 in der 75. Minute. Richtige Freude wollte nicht aufkommen obwohl noch 15 Minuten zu gehen waren.

Dann war wieder Reiners auf Vorlage von Rübertus zur Stelle, frei aus 6 Metern.

Max in der Beek war chancenlos beim fünften Gegentreffer (78.).

 

Das muntere Scheibenschießen setzte sich auf der anderen Seite fort.

Ecke Marc Geißler, Jonas Weiner verlängerte per Kopf zu Daniel Schröder, der aus 5 Metern ins lange Eck schoß. 3:5 in der 80. Minute.

Den Schlusspunkt setzte Reiners in der 83. Minute als er Max aus gefühlten 30 Metern überlupfte.

Es gibt Tage, da geht auf der einen Seite alles und die anderen schauen zu.

 

Fazit:

Die Frintroper gewannen die Partie völlig verdient, wenn auch ein Tor zu hoch.

Die Hülsmann-Elf entwickelt eine extreme Offensivwucht und spielt einen technisch anspruchsvollen Ball. Der Aufsteig wird über Adler Union entschieden.

 

Die SpVgg haderte mit der Chancenverwertung in Halbzeit 1.

Spätestens nach dem 1:4 mußte man die Stärke des Gegners anerkennen,

ergab sich dem Schicksal etwas zu früh und vernachlässigte mannschaftlich geschlossen die Defensivarbeit.

 

Oliver Staat

Steeler Teufel