SpVgg Steele 03/09 - Spvgg Meidrich 06/95  2:2 (2:0)

"Das Resultat ist enttäuschend.

Wir müssen glücklich sein. noch einen Punkt geholt zu haben".

Das war die einheitliche Meinung der 03-Anhänger nach dem Spiel gegen die SpVgg. Meidrich.

Coach Dirk Möllensiep hatte sein Team auf einer Position geändert, Jan Marlinghaus rutschte für Nick Falkenstein in die Anfangsformation.

 

Der Gast aus Duisburg hatte den besseren Start in das Match.

Bereits in der 6. Minute schoß Nitto knapp über das Tor.

George Wiedemann lief in der 10. Minute allein auf Max in der Beek zu, sein Abspiel auf den mitgelaufenen Nitto bewertete Schiedsrichter Erik Leicht als Abseitsposition.  Fraglich, Glück für die SpVgg.

Den satten Linksschuß von Syperrek aus 18 Metern stellte Max vor keinerlei Probleme 12.).

Die erste Annäherung der SpVgg ans Tor war der Abschluss von Burak Bahadir aus gut 25 Metern in der 24. Minute.

2  Minuten später die überraschende Führung. Christian Tytlik leitete einen Einwurf mit links ins Zentrum, Sebi van Ryn schloß trocken ins rechte untere Eck ab.

1:0 in der 26. Spielminute.

 

Die Gäste zeigten sich wenig beeindruckt und spielten weiter nach vorne.

Wohl auch deshalb geschuldet weil sie defensiv nicht sattelfest waren.

In der 33. Minute scheiterte Nitto per Rechtsschuß nur knapp.

In der 40. Minute erzielte Basti Helms, der für Sebi van Ryn (Verletzung) früh ins Spiel kam, das 2:0. Fynn Strahlendorf schickte Basti und sein Rechtsschuß düpierte Keeper Merks und landete im kurzen Eck (40.).

 

Nach dem Wechsel machte der Gast da weiter, wo er aufgehört hatte und unsere Nummer 1 Max in der Beek rückte ins Zentrum des Geschehens.

George Wiedemann lief allein auf Max zu, schlenzte den Ball ins lange Eck, doch er konnte den Ball mit einer Hand glänzend zur Ecke abwehren (50.).

In der 56. Minute hatte Tim Kaiser aus fünf Metern die Chance zu verkürzen,

zielte 2 Meter zu hoch. Wieder Glück für unsere Elf.

Die nächste 100% Gelegenheit nur drei Minuten später. Nitto zog aus 5 Metern ab und wieder hatte Max seine Fäuste im Weg (59.).

 

Die SpVgg bettelte um ein Gegentor. Viele unnötige Zweikämpfe im Zentrum wurden verloren, eine extreme Fehlerquote schlich sich ein.

Jeder versuchte mal was, traf aber immer die falsche Entscheidung.

Es fehlte der Kopf der Elf, der das Spiel in die Hand nahm, Gegner und Ball laufen ließ und Chancen kreierte.

Ein Himmelreich für einen Spielmacher der alten Garde.

Das Leder flottierte über den Rasen wie eine Flipperkugel, es war einfach nur totaler Murks! Der Unmut der Fans stieg erheblich an.

 

In der 71. Minute war es dann soweit, George Wiedemann zog aus 20 Metern ab und der Ball klatschte vom Innenpfosten ins Netz (71.).

Ein paar Annäherungen gab es für unser Team danach dennoch.

Dominik Faber steckte durch zu Fynn Strahlendorf, der sich im 1:1 von Torhüter Merks zur Seite abdrängen ließ.

Sein Rückpaß nagelte Burak Bahadir in die Gartenanlage (75.).

Jan Marlinghaus, dem man die lange Sperre sichtlich anmerkte, hatte 2 Chancen.

Auf Flanke von Faber drosch er den Ball aus 7 Metern über den Kasten (79.)

Und bei seinem Schlenzer ins lange Eck fehlte ihm etwas Glück (81.).

 

Im Gegenzug dann der verdiente Ausgleich für die kämpfenden Duisburger.

Wieder ein Paß in die Schnittstelle der 4er Kette und Wiedemann nutzte die Chance zu seinem Doppelpack.

Im Torjubel ließ sich ein Gäste-Akteur gehen, beging eine Tätlichkeit und konnte jubelnd mit knallrot unter die Dusche!

Auch nach 94 Minuten stand es 2:2, der Gast jubelte lautstark über diesen Punkt.

 

Fazit:

Die Leistung unserer Elf war schlecht, bereits in der 1. Halbzeit hatte der Gast mehr vom Spiel und die besseren Torchancen.

In der 2. Halbzeit war der Auftritt ebenfalls uninspiriert und fehlerhaft.

Einzig Max in der Beek hatte Bezirksligaformat, er rettete dem Team mit diversen Paraden einen schmeichelhaften Punktgewinn.

 

Oliver Staat

SpVgg Steele 03/09 - RW Mülheim 4:4 (0:3)

Tag des offenen Tores im Steeler Sportpark!

Die ca. 100 Zuschauer sahen zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten bei bestem Fußballwetter. Am Ende stand ein 4:4 im Heimspiel gegen RW Mülheim zu Buche, ein Punktgewinn für unsere Elf.

 

In den ersten 20 Minuten begannen die 03er sehr engagiert und hatten sich bereits vier gute Chancen zur Führung herausgespielt.

Sebi van Ryn (7.) und Fynn Strahlendorf (9.) trafen das Leder zentral vor dem Tor nicht richtig. Beidesmal gab es sehenswerte Kombinationen über die Flügel.

Beim Kopfball von Sebi van Ryn hatte Keeper Dario Hirtz noch seine Finger im Spiel und klärte zur Ecke (12.).

Beim Schuss an den Außenpfosten durch Marc Geißler hätte er keine Abwehrchance besessen (16.). Es hätte längst, auch verdient, 1:0 stehen können.

 

So aber ging der Schuß nach hinten los.

Der erste Konter brachte den Mülheimern die überraschende Führung.

Pierre Hirtz schickte Ex 03er Philipp Wypler auf die Reise, er umkurvte Max in der Beek mühelos und schob das Leder über die Linie (18.).

 

Was sich im Laufe der Resthalbzeit dann in der Defensve abspielte, erinnerte an einen Selbstbedienungsladen.

Die in rot gekleideten Gäste schraubten das Ergebnis widerstandslos auf 0:3.

Pierre Hirtz traf in der 28.- und wieder Wypler in der 35. Minute.

Beide Treffer aus kurzer Distanz mit freundlicher Untestützung unserer Jungs.

Benny Neusser hatte in der 37. Minute per Kopf die Chance zu verkürzen, es blieb beim 0:3 zum Pausenwasser.

 

Die Halbzeitansprache des stinksaueren Dirk Möllensiep war kurz und knackig.

Nach dem Wechsel wurde zur Attacke geblasen.

Fabian Lenort hielt aus 20 Metern einfach mal drauf, 1:3 in der 48. Minute.

Das Flügelspiel bekam den Gästen ganz und garnicht, die Abwehr um Kapitän Marcel Glahn zeigte sich konfus und erlitt Schiffbruch.

Marc Geißler und Nick Falkenstein trafen nach Schnitzern und in der 64. Minute begann die Partie von vorne.

3:3 ein kaum für möglich gehaltener Zwischenspurt der 03er.

 

Weiter ging es in dieser turbulenten Begegnung.

Nächster individueller Fehler im Spielaufbau und der vierte Treffer der Mülheimer.

Pierre Hirtz, nicht im Abseits, im 1:1 gegen Max und es stand 3:4 in der 71. Minute.

Doch auch diesen Nackenschlag steckte unser Team weg.

Immer wenn sie Fußball spielte, statt wie die Gäste meist Kick and Rush, waren sie gefährlich. Burak Bahadir visierte den Außenpfosten an (78.).

 

In den letzten Spielminuten ging es nur noch hoch und weit in den 16er des Tabellenelften und irgendwie landete der Ball nochmals im Gehäuse von Hirtz.

Sebi van Ryn stocherte den Ausgleich in der 94. Minute hinter die Linie.

 

Fazit:

Eine hohe Anzahl individueller Patzer ermöglichte ein torreiches Spiel, das leistungsgerecht unentschieden endete.

Die Moral der SpVgg war enorm und so belohnte man sich mit einem Punkt.

In der Rückwärtsbewegung gab es Defizite, die es abzustellen gilt.

 

Oliver Staat

SpVgg Steele 03/09 - VFB Lohberg  0:2 (0:2)

" Das Spiel war ein Katastrophe. Wir haben gegen einen schlechten Gegner verdient verloren", analysierte Dirk Möllensiep die Vorstellung seiner Elf kurz nach Spielende für die WAZ.

Die SpVgg verlor mit 0:2 gegen den Tabellenvorletzten aus Dinlaken und bleibt bei 10 Punkten im Mittelfeld der Tabelle.

Dirk Möllensiep hatte sein Team auf zwei Positionen geändert.

Leon Waschk kam für Sebi van Ryn und Christian Tytlik ersetzte den verletzten Benni Neusser in der Viererkette.

 

Das Spiel begann wie erwartet. Der Gast zog sich in seine Hälfte zurück und überließ den Steelensern die Spielgestaltung.

In der ersten Viertelstunde passierte nichts auf beiden Seiten.

Die Gäste agierten ausschließlich mit langen Bällen, eher britisch und hatten eine sagenhafte Streuung in den Bällen. Ca. 20% kamen auch zum MItspieler.

 

Unsere Elf versuchte über die Flügel zu kommen, lief sich aber immer wieder in der dicht gestaffelten Abwehr fest.

In der 17. Minute ging der VFB mit dem zweiten Schuß auf's Tor in Front.

Langer Ball ins Zentrum, Christian Tytlik hatte sich verschätzt und Nick Falkenstein kam gegen Stanley Andrud einen Fuß zu spät.

Flachschuß ins lange Eck und Kai Koppers war machtlos. 0:1 (17.).

Die Antwort der SpVgg: statisches Spiel, kein Tempo und wenig Bewegung.

Halbchancen ergaben sich für Burak Bahadir und Jan Marlinghaus, deren Kopfbälle am Tor vorbei gingen (25. 30.)

In der 35. Minute hatte Basti Helms das 1:1 auf dem Fuß, schoß aber Gäste-Keeper Jan Czarnetzki aus 8 Metern an.

In der 44. Minute die erste Kombination über mehrere Stationen der Lohberger  und mit dem dritten Schuß auf's Gehäuse stand es 0:2.

Orkay Güclü trat mit dem Pausenpfiff flach ins lange Eck (45.).

 

Dirl Möllensiep reagierte, brachte Marvin Wolters und Sebi van Ryn zur 2. Halbzeit.

Wer auf Besserung gehofft hatte, sah sich extremst getäuscht.

Das Spiel plätscherte so vor sich hin, die Ansätze unserer Elf wirkten plan- und kopflos.  Viele umherirrende Indianer, kein Häuptling, der die Initiative an sich riss.

Es kam, so bitter es ist, einer Beerdigung erster Klasse nahe. Null Komunikation  auf dem Platz, keine Gegenwehr, man ergab sich seinem Schicksal.

 

Und der VFB Lohberg wartete geduldig auf die vielen vermeidbaren Ballverluste und vergab reihenweise hochkarätige Chancen die SpVgg zu deklassieren.

Der Frust in Reihen der Elf stieg und die Emotionen wurden falsch kanalisiert.

Jan Marlinghaus trat einfach mal in seinen Gegenspieler rein und kassierte rot.

4 Wochen Pause!

In Unterzahl hatte unser Team doch noch eine Möglichkeit.

Auf Vorlage von Burak Bahadir vergab Dominik Bongartz frei vor Czarnetzki das 1:2.

 

Fazit:

Es war eine völlig verdiente Niederlage und das 0:2 ist schmeichehaft.

Auch ein 0:5 wäre im Bereich des Möglichen gewesen.

Der Gegner aus Lohberg kam mit einfachsten spielerischen Mitteln, Kampf und Leidenschaft  zum ersten Saisonsieg.

 

Für unsere Elf war es ein unerklärlicher  Leistungsabfall im Vergleich zur Vorwoche. Es gibt Tage da geht nichts, aber entscheidend ist immer noch die Art und Weise wie man verliert. Darüber wird zu reden sein.

 

Oliver Staat

Blau Gelb Überruhr - SpVgg Steele 03/09  0:2 (0:1)

Eine Woche nach der unglücklichen, aber verdienten Niederlage gegen den Mülheimer SV, ist die SpVgg zurück in der Erfolgsspur.

Gegen den starken Aufsteiger BG Überuhr kam die Elf zu einem 2:0 Auswärtssieg.

 

Dirk Möllensiep hatte zunächst die Sicherung des eigenen Tores in den Vordergrund gestellt und begann mit einem 4:3:2:1 System, indem Basti Helms auf der 10 agierte. Burak Bahadir war die einzige Spitze.

Der Gastgeber änderte sein Team auf zwei Positionen.

Walied El Said kam David Kneifel und Jannik Bußmann für Felix Scheider ins Team.

 

Die Überruhrer kamen besser aus den Startlöchern.

Bereits nach wenigen Minuten verzog Ersin Canseven knapp. Vorbereitet über die rechte Seite auf der El Said und Roßbach sich anfangs gut in Szene setzen konnten (3.). Den 03ern fehlte der Zugriff, die Überruhrer spielten sich mehrfach mit kurzen Ballpassagen gefährlich in den 16er unserer Elf.

Mit etwas Glück und Geschick überstand man die erste Viertelstunde, in der die Führung in der Luft lag.

Doch der Angriffselan der Blau Gelben stockte anschließend. Sicherlich auch dadurch, daß Fabi Lenort und Jan Marlinghaus die linke Seite besser zustellten.

 

In der 28. Minute die erste Annäherung der SpVgg auf's gegenerische Tor.

Ecke Dominik Faber und Basti Helms segelte am kurzen Pfosten unter den Ball her. Niggemeier konnte parieren (28.).

In der 31. MInute wurde der Spielverlauf auf den Kopf gestellt.

Fabi Lenort schickte Jan Marlinghaus über den linken Flügel.

Keiner lief mit, also setzte er zum Sololauf an. Vorbei an Roßbach und Scheffner und der Flachschuß landete im langen Eck.

Niggemeier konnte nichts mehr retten, 0:1 nach einer halben Stunde.

Ein absoluter Wirkungstreffer, der die Überuhrer durchschüttelte.

In der 37. Minute mußte Dirk Möllensiep bereits wechseln,

Daniel Schröder kam für Sebi van Ryn.

Der Gastgeber zeigte sich im letzten Dritten der ersten Halbzeit konsterniert und planlos, die meist langen Bälle wurden von Kai Koppers problemlos abgepflückt.

65% Ballbesitz, mehr Spielanteile und 0:1 für den Gast zur Halbzeit.

 

Nach der Pause hatte Daniel Schröder nach Pass von Basti Helms das 0:2 auf dem linken Fuß. Sein Schuß aus kurzer Distanz fand nicht den Weg ins Tor (48.).

Auf der anderen Seite rückte Ersin Canseven immer besser ins Geschehen.

Der quirlige Angreifer wurde in letzter Sekunde von Marc Geißler, der eine starke Partie bot, abgegrätscht. Die Ecke verpuffte (50.).

Wenig später klärte Dominik Faber vor Canseven, der einschußbereit war (53.).

Die Gastgeber blieben am Drücker, wechselten nochmals offensiv mit Scheider und Topolko, unsere Jungs hielten großartig dagegen.

Es entwickelte sich ein Spiel auf hohem Bezirksliganiveau.

Definitiv nichts für schwache Nerven.

 

In der 73. Minute zog Basti Helms aus 18 Metern mit links knapp über's Tor.

6 Minuten später hatten die Anhänger des Aufsteigers den Torjubel auf den Lippen. Wieder Ersin Canseven, der Kai Koppers bereits umkurvt hatte und dann Nerven zeigte. Sein Abschluss rollte neben das leere Tor (79.).

In der 85. Minute gab es die Doppelchance unserer Elf den Sack zuzumachen.

Daniel Schröder steckte durch zu Marvin Wolters, der aus 7 Metern, zentral vor dem Tor, Niggemeier anschoß. Nur 45 Sekunden danach klatschte ein Rechtsschuß von Jan Marlinghaus an den Innenpfosten (85.).

 

In der Nachspielzeit von 6 Minuten weitere Hochkaräter.

Nick Falkensein rettete auf der Linie die nächste 100%  von Canseven (90.).

Und dann der Knockout für Blau-Gelb. Robin Wolters auf die linke Seite zu Jan Marlinghaus, der seinen Gegenspieler mit einer Körpertäuschung stehen ließ.

Vor Niggemeier war er eiskalt und vollendete mit rechts unhaltbar zur Entscheidung  0:2 in der vierten Minute der Nachspielzeit.

 

Fazit:

Ein ausgefeiltes taktisches Konzept, mannschaftliche Geschlossenheit, eine starke Defensive und ein Jan Marlinghaus in Topform:

das war der Schlüssel zum Erfolg in Überruhr.

Sicherlich hätte sich keiner über ein Unentschieden beschwert aber die Elf hat sich das Glück erarbeitet. Ein wichtiger Sieg für's Selbstvertrauen.

Gegen Lohberg gilt es nachzulegen.

 

Oliver Staat

SpVgg Steele 03/09 - FC Mülheim  4:0 (1:0)

Der erste Heimsieg und somit auch der erste Saisondreier ist eingefahren.

Mit 4:0 (1:0) bezwang die SpVgg den Aufsteiger aus Mülheim klar und verdient.

 

Coach Dirk Möllensiep war zufrieden: " Wir hatten nach der schlechten Leistung etwas gut zu machen. Trotz der dünnen Personaldecke haben die Jungs das richtig gut gemacht. Der Sieg tut uns allen gut."

Er hatte gegenüber dem Hamborn Spiel vier Positionen getauscht.

Kai Koppers (für Max In der Beek), Benjamin Kulle (Helms), Fynn Strahlendorf (Bongartz) und Marcel Hönzke (Burak Bahadir) kamen ins Team.

Der Gast aus der Nachbarstadt begann die Partie recht forsch und lautstark.

Tuna, Warnke und Mharchi setzten sich offensiv früh in Szene, unterstützt von Marcel Taczkowski als Spielgestalter und dem ehemaligen Krayer Mike Fuchs.

 

Die erste Gelegenheit vergab Sebi van Ryn. Jan Marlinghaus flankte über links und Sebi schoß aus 8 Metern Keeper Renning an.

Schon in der Anfangsphase offenbarte der FCM Defizite in der 4er-Kette.

Diese konnten vor allem Fynn Strahlendorf und Jalil Shikhzadayev nutzen.

In der 15 Minute fiel der Führungstreffer. Hendrik Strahlendorf, stark auf der 6, eroberte gegen Fuchs den Ball und spielte auf seinen Bruder.

Fynn passte im Strafraum zu Jalil, der seinen Gegenspieler eindrehte und mit links ins lange Eck vollendete (15.).

 

Der lange Thimo Warnke köpfte nach einem Freistoß von Taczkowski neben das Tor (18.). 1. Chance für den Gast.

In der 25. Minute vergab Jan Marlinghaus das 2:0. Nach Zuspiel von Fynn schloß er mit seinem schwachen rechten Fuß ab. Keine Gefahr für Renning.

10 Minuten später mußte Jan abfackeln statt auf Sebi van Ryn zu spielen, der die Möglichkeit liegen ließ (35.).

Nach Ecke von Jalil war der Kopfball von Sebi van Ryn zu unplatziert (38.).

Die Mülheimer hatten vor der Halbzeit noch eine große Chance.

Kapitän Iskefiyeli setzte sich über links durch, seine Flanke setzte Mharchi knapp neben das Tor. Hier wäre Kai Koppers chancenlos gewesen (44.).

 

Das 1:0 zum Pausenwasser in einer hektischen Partie ging in Ordnung.

Kaum klare, ausgespielte Ballpassagen auf beiden Seiten. Kampf war Trumpf.

 

Nach dem Wechsel fiel schnell die Vorentscheidung.

Nach einer Flanke von Jalil verpassten zwei Mülheimer, der Ball fiel Jan Marlinghaus vor's Knie und von dort ins Tor. 2:0 in der 47. Minute.

Und nur 60 Sekunden später nahm die SpVgg den Gästen komplett den Wind aus den Segeln. Sebi van Ryn zog trocken aus 12 Metern ab.

Sein Flachschuß war für Redding nicht zu parieren (47.). 3:0!

Unsere Elf zog sich zurück und setzte auf Konter, dem Gast fehlten offensiv die Ideen sich entscheidend durchzusetzen.

Defensiv arbeitete die SpVgg als Team sehr gut.

 

In der 72. Minute nahm Jan Marlinghaus Maß. Ein direkter Freistoß aus gut 25 Metern landete genau im Knick, das 4:0, Marke Tor des Monats!

Die Gäste ließen weitere Chancen zu, die SpVgg hingegen liegen.

Jan scheiterte im 1 gegen 1 an Renning (76.).

Hier hatte Benjamin Kulle starke Vorarbeit geleistet.

Sebi van Ryn legte sich das Leder nach sehenswertem Solo von Jalil zu weit vor und verdaddelte eine 100% (82.).

Die letzte gute Einschußmöglichkeit hatte Dominik Bongartz in der 85. Minute.

Aus sechs Metern schloß er zu spät ab und die Gäste konnten das 0:5 verhindern.

 

Fazit:

Der Sieg war hochverdient und hätte höher ausfallen können.

Der Grundstein wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit per Doppelschlag gelegt.

Die Einstellung stimmte, über Kampf zum ersten Saisonsieg.

Jan Marlinghaus wurde in die FuPa Elf des Sieltages gewählt.

 

Der Aufsteiger war defensiv anfällig und vorne fehlte es an Ideen und Durchschlagskraft. Ein Spielbericht des FC Mülheim zur Partie.

 

 

Oliver Staat

Steeler Teufel