SpVgg Steele 03/09 - SC Phönix Essen  2:3 (0:2)

Nach 8 Spielen ohne Niederlage und 22 Punkten in Folge hat es die SpVgg mal wieder erwischt. Im Heimspiel gegen den SC Phönix gab es eine 2:3 Niederlage.

An diesem kuriosen Spieltag der Bezirksliga konnten die Top 4 Teams keinen Punkt verbuchen, so daß sich am Tabellenbild der Spitze nichts veränderte.

 

Coach Dirk Möllensiep rotierte und brachte mit Basti Helms und Fabian Lenort für Philip Hollweg und Dominik Bongartz eine neu gestaltete defensive Schaltzentrale.

 

Bereits in der 6. Minute rettete Leon Waschk nach einem Kopfball von Dennis Behlau auf der Linie für Max in der Beek.

Auf der Gegenseite erkannte Schiedsrichter Julian Dietze auf Abseits bei einem Kopfball von Daniel Schröder nach einer Flanke des schnellen Fabio Bien (11.).

 

Der abstiegsbedrohte Gast verlegte sich auf's Kontern und hatte in der 18. Minute Erfolg. Kapitän Erol Serin passte zu Okan Su, der Max keine Chance ließ.

Bereits zwei Umdrehungen später stand es 0:2. Wieder waren die beiden Protagonisten beteiligt. Serin zog einen Freistoß an der Strafraumgrenze und Su verwandelte gekonnt in den Winkel. Der Doppelschlag in der 20. Minute.

 

Die SpVgg war etwas konsterniert, die Führung der ganz in grün gekleideten Gäste zeigte Wirkung.

Zu wenig Tempo im Spielaufbau, kaum Ideen in der Spieleröffnung, Standards mußten her. Eine Ecke von Marzinzik köpfte Marc Geißler aus 5 Metern über das Gehäuse (28.).

Der Freistoß von Burak Bahadir strich knapp über das Tor in der 34. Minute.

 

Der SC war aggressiver in den Zweikämpfen, einige Fouls an der Grenze des Erlaubten auf beiden Seiten ließ der junge Schiedsrichter durchgehen und hatte zusehendst große Mühe das Spiel zu leiten.

Die erste gelbe Karte gab es in der 41. Minute, deutlich zu spät.

Dominik Marzinzik scheiterte per Fernschuß kurz vor dem Wechsel, er und Leon Waschk waren bemüht Tempo ins Spiel zu bringen, ohne Erfolg.

Max in der Beek zeichnete sich in der 43. Minute aus und klärte gegen Kretschmann zur Ecke. Es blieb beim 0:2 zur Pause.

 

Dirk Möllensiep mußte reagieren und brachte Philip Hollweg und Fynn Strahlendorf für die Offensive (Marzinzik und Bien verließen den Platz).

In der 49. Minute konnte Keeper Baltus mit großer Mühe einen Kopfball von Hollweg entschärfen, die Ecke verpuffte.

Die SpVgg war in der Folgezeit überlegen und hatte deutlich mehr Spielanteile.

 

Der Gast verteidigte geschickt und warf sich mit allem was sie hatten in die Bälle. Es fehlten weiterhin die spielerischen Lösungen und das Flügelspiel wurde nahezu vergessen.

Viel Kampf und Krampf doch im Zentrum war kein Durchkommen.

Und so kam es wie befürchtet, der SC Phönix setzte den dritten perfekten Konter.

Wieder war es Kretschmann, der Serin bediente und der Ball zappelte im Netz.

0:3 in der 75. Minute, der Drops war gelutscht.

 

Doch unsere Elf zeigte ein sehr gute Moral und wollte sich nicht geschlagen geben. Burak Bahadir verwandelte einen Freistoß direkt von der Seitenlinie ins lange Eck zum 1:3 in der 87. Minute.

Und in der 92. Minute sah man wie einfach es hätte funktionieren können.

Daniel Schröder von der Grundlinie mit einem Pass zu Fynn Strahlendorf.

Er nahm den Kopf hoch und schob den Ball unhaltbar aus 11 Metern ins Eck (90+2). In den hektischen Schlussminuten schaukelte der Gast die Partie über die Zeit.

 

Fazit:

" Wir waren nicht geil darauf das Spiel von der ersten Minute zu gewinnen, Phönix schon. Also haben wir verdient verloren.

Wir müssen uns kurz schütteln und weiter geht's",

analysierte Dirk Möllensiep die erste Niederlage seit langer Zeit.

 

Und weiter geht's nächste Woche beim starken Aufsteiger FC 97 Mülheim...

 

Oliver Staat

SpVgg Steele 03/09 - VFB Essen Nord  1:1 (0:1)

Die SpVgg konnte am Sonntag im Heimspiel gegen den Aufsteiger VFB Nord das Unentschieden im Spitzenspiel zwischen Adler Union Frintrop vs SG Kupferdreh-Byfang nicht nutzen, um den Rückstand auf 2 Punkte zu reduzieren.

Bei strahlendem Sonnenschein stand ein 1:1 am Ende zu Buche.

Für beide Clubs ein Punkt, mit dem sie leben können.

 

Dirk Möllensiep hatte sein Team auf zwei Positionen verändert.

Für den in Urlaub weilenden Torjäger Philip Hollweg rutschte Fynn Strahlendorf ins Team und Leon Waschk ersetzte Daniel Schröder.

 

In der 4. Minute verpasste Kapitän Buark Bahadir nach einer Ecke von Fabian Lenort knapp die Führung, sein Kopfball ging knapp über's Tor (4.).

Auf der Gegenseite hatte Kai Koppers keine Mühe den Freistoß von Wefers aus 20 Metern zu entschärfen (7.).

Trotz der ersten Gelegenheiten mußten beide Trainer erkennen, daß ihre Teams nur schwer ins Spiel fanden. Kampf, viele Unterbrechungen und wenig Ideen im vorderen Drittel waren die Erkenntnisse der ersten 45 Minuten.

Der Gast mußte zudem früh tauschen, Daniel Hünselar kam für Raphael Borkowski bereits in der 16. Minute.

 

Der VFB war taktisch gut auf unsere Elf eingestellt, die langen Bälle auf Fynn Strahlendorf wurden meist unterbunden, unser Stoßstürmer zudem gedoppelt.

Trotzdem hatte unsere Nummer 27 seine Chancen. In der 20. Minute setzte er einen Kopfball nach Lenort Freistoß zu ungenau (20.).

10 Munten später vergab er eine Doppelchance per Schuß aus 20 Metern (29.) und allein vor Keeper Fioretti als er nicht zum Abschluß kam (31.).

 

Der VFB ging mit seiner ersten guten Möglichkeit in Führung.

Pierre Putze steckte durch zu Karlo Kresevljak, der erst an Kai scheiterte,

doch mit dem zweiten Schuß traf (34.).

Die SpVgg reagierte und erarbeitete sich Chancen.

Nach einer gelungenen Kombination lief Burak allein auf Fioretti zu, wollte es zu schön machen und lupfte den Ball über das Gehäuse (42.).

Jan Marlinghaus köpfte kurz vor der Halbzeit nicht genau genug, mit dem 0:1 ging es in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich den 100 Zuschauern das gleiche Bild:

hart aber fair geführte Zweikämpfe, viele Unterbrechungen.

In der 52. Minute fiel der Ausgleich, Fabi Lenort's Freistoß

bugsierte Burak Bahadir per Kopf in den Knick (52.).

Fynn Strahlendorf konnte Fioretti in der 67. Minute nicht überlupfen, Burak hatte aufgelegt.

 

Das Spiel nahm sich eine 20minütige Auszeit, beide Trainer wechselten das Personal. Erst in den letzten 10 Minuten gab es wieder Nennenswertes.

Und hier hatte er VFB seine Aktien im Spiel.

In der 83. Minute konnte Kai Koppers zweimal reaktionsschnell gegen Pierre Putze parieren und den sicheren Rückstand verhindern.

Und mit dem letzten Freistoß in der 95. Minute trudelte das Leder nach einem Kopfball aus der Spielertraube am langen Eck vorbei.

 

Fazit:

Das Unentschieden entspricht den gezeigten Leistungen beider Teams und

geht daher voll in Ordnung.

Unsere Elf spielte nicht so gut wie in den letzten Wochen, verlor das Spiel aber trotzdem nicht. Eine kampfbetonte Partie, in der vieles nur Stückwerk blieb und beide Teams das letzte Risiko scheuten.

 

 

Oliver Staat

TuS Essen West - SpVgg Steele 03/09  0:1 (0:0)

Die SpVgg setzt ihren Höhenflug fort, gewann gegen TuS Essen West mit 1:0.

Es war der sechste Sieg in Serie, der momentan Tabellenplatz 2 bedeutet.

 

 Trainer Dirk Möllensiep änderte seine Startelf auf zwei Positionen.

Fabian Lenort ersetzte Dominik Marzinzik im defensiven Mittelfeld und Jan Marlinghaus kam für Leander Schaaf ins Team.

 

Die erste Chance hatte der Gastgeber, der momentan in einer Ergebniskrise steckt. Auf Flanke von Baylar köpfte Daniel Zurmühlen aus 5 Metern in die Arme von Kai Koppers (5.).

Zwei Minuten später folgte der Geniestreich von Kapitän Burak Bahadir.

Er sah Marco Glenz zu weit vor dem Tor und hielt aus 60 Metern einfach mal drauf.

Der Ball touchierte die Unterlatte und fiel ins Netz.

Ein Wahnsinns Tor a la Klaus Augentaler ( wer kennt ihn noch?)

Die SpVgg ging früh in Front, die Taktik des Gastgebers, sich weit zurückzuziehen und auf Konter zu lauern, war durchkreuzt.

 

Die Westler bemühten in Halbzeit  vor allem ihre rechte Seite mit Bröse, Kadrijaj und Tim Bönisch. Hier hatten Fabio Bien und Daniel Schröder Abstimmungsschwierigkeiten in der defensiven Arbeit.

Die nächste Topchance der 81er vergab Zurmühlen in Minute 20. Bien hatte unfreiwillig per Kopf vorgelegt, doch der Stürmer verzog aus kurzer Distanz.

 

Die 03er verlegten sich auf ein sicheres Aufbauspiel und lange Diagonalbälle.

In der 25. Minute wurde ein Tor von Philip Hollweg wegen Abseits aberkannt.

Jan Marlinghaus nahm in der 30 Minute mit rechts Maß. Über's Tor.

 

In der 38. Minute hatte Zurmühlen seine dritte Chance. Auf Vorlage von Kadrijaj versagten ihm wieder die Nerven frei vor Koppers. Der Ausgleich lag in der Luft.

Die Eckenvariante der 81er, sechs Spieler in den 5 Meter Raum zu stellen, brachte auch in der 43. Minute keinen Erfolg. Bayar verzog mit links.

 

Basti Helms scheiterte per Kopf nach Vorlage von Henrik Strahlendorf (44.).

Mit einem 0:1 für die SpVgg ging es bei sommerlichen Temperaturen in die Pause. Die Gastgeber hatten mehr Spielanteile und vergaben die größere Anzahl guter Chancen.

 

Nach dem Wechsel hatte Burak die große Möglichkeit der Partie vorzeitig die richtige Richtung vorzugeben.

Schiedsrichter Achaaibi gab am 5 Meter Raum einen Freistoß nach Rückpaß von Bröse. Bis zur Ausführung vergingen 5 Minuten.

Dann schob Burak statt drauf zu halten. Ex 03er, Marco Glenz, konnte parieren und hielt sein Team im Spiel. Die Gastgeber forcierten etwas das Tempo, rannten sich aber immer wieder in den beiden Ketten der SpVgg fest.

 

Dirk Möllensiep wechselte und brachte mit Basti Helms und Leon Waschk Physis ins zentrale Mittelfeld. Fabian Lenort und Daniel Schröder verliessen das Feld.

 

Basti Lübeck setzte sich über rechts durch und flankte zentral zu Philip Hollweg.

Bevor er das Leder unter Kontrolle hatte, konnte Glenz entscheidend stören (64.).

In der 67. Minute bediente Leon Waschk Philip Hollweg, doch sein Lupfer ging über's Gehäuse.

Das Spiel wurde etwas hektischer, 7 gelbe Karten gab es inm zweiten Durchgang.

 

Ab der 70. Minute plätscherte die Begegnung vor sich hin. Die SpVgg stand defensiv gut, ließ maximal Halbchancen zu.

Wenn er eingreifen mußte, war Kai Koppers zur Stelle.

Philip Hollweg hatte zweimal per Kopf Chancen auf 0:2 zu stellen, hatte aber an diesem Tag kein Glück.

Der Westler Tim Bönisch vergab in der 90. Minute per Rechtsschuß von der Strafraumgrenze die letzte Chance auf den Ausgleich.

Der Rest war Jubel in weiß.

 

Fazit:

"Es war ein Arbeitssieg, lautete die Analyse von Dirk Möllensiep.

 

Der Gastgeber hatte im ersten Durchgang Chancen das Ergebnis besser zu gestalten, im zweiten Durchgang verteidigte unser Team sehr gut,

ließ kaum was zu.

Ein dreckiges 0:1 zum richtigen Zeitpunkt!

Die Hinserie geht in ihr letztes Drittel und die Elf hat sich auf Platz 2 gearbeitet.

Respekt,  es gilt den Schwung ins nächste Spiel gegen einen starken Aufsteiger VFB Nord mitzunehmen.

 

Oliver Staat

SpVgg Steele 03/09 - Union Velbert  3:2 (1:1)

Dank eines etwas glücklichen 3:2 Heimerfolgs über Union Velbert setzt sich die SpVgg im oberen Mittelfeld fest und klettert auf Rang sieben in der Tabelle.

Torjäger Philip Hollweg schraubte sein Konto auf 9 Saisontore und wußte neben Keeper Kai Koppers zu überzeugen.

Christian Tytlik hatte das Team auf zwei Positionen verändert.

Hendrik Strahlendorf kam für Dainel Schröder ins Spiel und Fabian Lenort ersetzte Sebi van Ryn in der Startformation.

 

Beide Teams gingen mit offenem Visier ins Spiel und suchten den schnellen Torerfolg.

Die erste Annäherung ans Gehäuse der in blau gekleideten Gäste gab es in der 4. Minute. Leon Waschk schickte Marc Geißler über die rechte Seite, er sprintete in den 16er und konnte Keeper Schepe mit seinem Abschluß prüfen.

Union's Odhiambo fand Waßmann im Zentrum, der an Kai Koppers scheiterte (8.).

 

In der 12. Minute die Führung für die SpVgg.

Hendrik Strahlendorf steckte mit links fein durch zu Philip Hollweg, der Schepe mit einem strammen Schuß ins kurze Eck düpierte (12.).

180 Sekunden später jedoch der Ausgleich. Eine gelungene Kombination über Kaltenpoth und Helmes fand Waßmann im Zentrum, der den Fuß hinhielt und das 1:1 erzielte.

Im weiteren Verlauf verflachte die Partie etwas, Schiedsrichter Toni Schmidt rückte mit seinen "unglücklichen Entscheidungen" in den Mittelpunkt.

 

In der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit entwickelte sich ein Duell zwischen Union's Stoßstürmer Fabian Helmes und Kai Koppers im Tor der 03er.

Allein dreimal tauchte der Stürmer allein vor Koppers auf und immer ging Kai als Sieger hervor. Einmal hatte er das Glück auf seiner Seite als er einen Schuß von Helmes an den Pfosten lenkte.

Auch der Abschluß von Christopher Fuchs stellte Koppers vor keine Probleme (39.). Der Kopfball von Basti Helms nach Freistoß von Burak Bahadir senkte sich knapp über das Tor (43.).

Ein schmeichelhaftes Unentschieden mit dem die SpVgg in die Kabine ging.

 

Christian Tytlik, der Coach Dirk Möllensiep vertrat, ging mit derselben Mannschaft, aber einer anderen Grundausrichtung in die zweiten 45 Minuten.

Die Mannschaft zog sich etwas zurück, um die Räume für die schneller Konter der Gäste zu minimieren.

Union hatte die nächste dicke Chance. In der 49. Minute vergab der eingewechselte Azemi aus 5 Metern, der Ball kullerte am langen Pfosten vorbei.

 

In der 52. Minute die erneute Führung für unsere Elf, mit freundlicher Unterstützung von Velbert's Torhüter Schepe.

Beim Eckball von Fabi Lenort segelte er am Ball vorbei, Burak Bahadir stand goldrichtig und köpfte zum 2:1 in die Maschen (52.). Er verletzte sich dabei und mußte wenig später das Feld verlassen. Für ihn kam Sebi van Ryn in die Partie.

 

Das Spiel blieb umkämpft, die vermeidbaren, einfachen Ballverluste häuften sich auf beiden Seiten.

Die Gäste zerrieben sich an der verbesserten Abwehrarbeit der 03er und konnten sich nicht mehr entscheidend in Szene setzen.

So half auch ihnen das Glück. Odhiambo flankte von links und Basti Helms unterlief ein Eigentor in der 74. Minute zum Ausgleich.

 

"Tüte" Tytlik wechselte doppelt und brachte Dominik Bongartz und Basti Lübeck für Fabian Lenort und Jan Marlinghaus.

Sebi van Ryn, nach feinem Paß von Philip Hollweg konnte Schepe in der 76. Minute nicht überwinden.

Wenig später (83.) mußte Hendrik Strahlendorf das Feld verletzt verlassen, die SpVgg in den letzten 10 Minuten nur noch zu zehnt.

Ein Standard mußte zur Entscheidung herhalten. Sebi van Ryn lief allein auf Schepe zu, das Leder trudelte Richtung Torlinie und Velbert's Ural klärte mit der Hand. Elfmeter in der 93. Minute.

Philip Hollweg übernahm die Verantwortung und schoß kompromisslos und unhaltbar rechts halbhoch zum Siegtreffer ins Tor.

 

Fazit:

Es war ein hart erkämpfter Sieg über die Gäste aus Velbert. In Halbzeit eins hätte sich keiner über eine deutliche Führung von Union beschweren können.

Dank einer defensiven Umstellung und Stabilisierung in Halbzeit 2 und leidenschaftlichem Fußball sprang ein wichtiger Heimsieg heraus.

 

Oliver Staat

Adler Union Frintrop - SpVgg Steele 03/09  6:3 (1:0)

Offensivspektakel am Frintrioper Wasserturm

In den ersten 30 Minuten hielten sich beide Teams an die taktischen Vorgaben ihrer Trainer, nach dem Wechsel ging es in einer unterhaltsamen, guten Bezirksligapartie hin und her und es kam zur erwarteten Torflut.

Mann des Spiels war "Adler" Yannick Reinders, der 5 Tore erzielte.

 

 

Unsere Elf verlor am Sonntag das Auswärtsspiel bei Adler Union Frintrop klar mit 3:6 (0:1) und bleibt nach der zweiten Niederlage im Mittelfeld der Tabelle auf Rang sieben.

Adler setzt sich erwartungsgemäß in der oberen Tabellenregion fest und bleibt in der Saison ungeschlagen.

 

Coach Dirk Möllensiep hatte sein Team auf drei Positionen gegenüber der Vorwoche verändert. Henrik Srahlendorf, Basti Lübeck und Fabio Battaglia mußten passen, ins Team rückten Fabio Bien, Sebi van Ryn und Jan Marlinghaus.

 

Das Spiel begann für die 03er mit zwei sehr guten Chancen zur Führung.

Dabei schossen Daniel Schröder (Pass Hollweg, 10. Minute) und Philip Hollweg (Vorlage Sebi van Ryn, 14. Minute) Keeper Scheffler in die ausgestreckten Arme.

 

5  Minuten später war es wieder Daniel Schröder, der nach zu kurzem Rückpass von Brand vor Scheffler auftauchte. Doch statt den Schwung des Laufes mitzunehmen und ihn zu umkurven, scheiterte er am Reflex des Keepers (19.).

Die Frintroper nutzen hingegen ihre erste gute Chance zur Führung und zeigten in der 24. Minute ihr hohes spielerisches Potential.

Felix Others schickte Timo Lindemann in den Raum, Querpaß ins Zentrum und Reiners mußte nur noch den Fuß hinhalten.

Eine erste Unachtsamkeit in der Defensive und es stand 0:1.

Den Gastgebern spielte die Führung auch taktisch in die Karten.

 

Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel. Die SpVgg agierte gegen die abwartende, dichtgestaffelte Abwehr der Gastgeber mit langen Bällen, hatte zu wenig Tempo in ihren Aktionen und kam nicht in die gefährliche Zone.

Mit 0:1 ging es in die Pause, unglücklich aus 03er Sicht bei einem Plus an guten Möglichkeiten.


Nach dem Wechsel machten beide Teams unverändert weiter, es gab keine Wechsel. Adler Union lauerte auf die freien Räume un zeigte zielstrebigen Konterfußball. In der 57. Minute erhöhte Reiners auf 2:0, diesmal auf Vorlage von Kapitän Rübertus, der die rechte Seite effektiv bearbeitete.

 

Der SpVgg blieb nichts anderes übrig als das Risiko zu erhöhen und die Defensive zu lösen.

Dirk Möllensiep brachte Dominik Bongartz für Sebi van Ryn (59.).

Und Bongartz bedankte sich für das Vertrauen seines Trainers mit dem 1:2.

Nach Freistoß von Burak Bahadir staubte er aus kurzer Distanz ab (65.).

 

Doch die Freude währte nur kurz. Innerhalb von 180 Sekunden schraubten die Adler gegen eine ungeordnete Defensive das Ergebnis auf 4:1.

Brechmann wurde beim Alleingang nicht gstört (68.) und Reiners hatte nach Vorlage von Brechmann keine Mühe allein vor Max in der Beek in die lange Ecke einzuschieben (69.).

 

Der Stöpsel war gezogen und die Partie vorentschieden.

Philip Hollweg verkürzte mit Saisontreffer Nummer 6 auf feinem Zuspiel von Bongartz auf 2:4 in der 75. Minute. Richtige Freude wollte nicht aufkommen obwohl noch 15 Minuten zu gehen waren.

Dann war wieder Reiners auf Vorlage von Rübertus zur Stelle, frei aus 6 Metern.

Max in der Beek war chancenlos beim fünften Gegentreffer (78.).

 

Das muntere Scheibenschießen setzte sich auf der anderen Seite fort.

Ecke Marc Geißler, Jonas Weiner verlängerte per Kopf zu Daniel Schröder, der aus 5 Metern ins lange Eck schoß. 3:5 in der 80. Minute.

Den Schlusspunkt setzte Reiners in der 83. Minute als er Max aus gefühlten 30 Metern überlupfte.

Es gibt Tage, da geht auf der einen Seite alles und die anderen schauen zu.

 

Fazit:

Die Frintroper gewannen die Partie völlig verdient, wenn auch ein Tor zu hoch.

Die Hülsmann-Elf entwickelt eine extreme Offensivwucht und spielt einen technisch anspruchsvollen Ball. Der Aufsteig wird über Adler Union entschieden.

 

Die SpVgg haderte mit der Chancenverwertung in Halbzeit 1.

Spätestens nach dem 1:4 mußte man die Stärke des Gegners anerkennen,

ergab sich dem Schicksal etwas zu früh und vernachlässigte mannschaftlich geschlossen die Defensivarbeit.

 

Oliver Staat

Steeler Teufel